Eterna Cadencia

4. Oktober 2016


Eterna Cadencia, Buenos Aires

••• Das hohe Interesse der Zeitungen hier an »El lienzo« und damit an meinem Besuch hat mich wirklich überrascht. Im Vorfeld hatte ich bereits per Mail ein Interview für »Perfil« gegeben, das inzwischen erschienen und auch online nachzulesen ist. Zwei weitere schriftliche Interviews sollen folgen, wenn ich schon wieder zu Hause bin. Hier begannen die Interviews am Freitag und gingen am Samstag in die zweite Runde: vier Stunden für drei Zeitschriften. Am meisten Zeit nahm sich für »La Nación« Pedro Rey, der am Vortag schon das Podiumsgespräch mit Bernardo Carvalho und mir moderiert hatte.


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La Abadía

3. Oktober 2016


La Abadía Centro de Arte y Estudios Latinoamericanos, Buenos Aires

••• Übersetzer zählen zu den dankbarsten Lesern. Wer liest schon mit einer solchen Aufmerksamkeit für alle Details eines Textes?! Das ist mir am vergangenen Freitag einmal mehr bewusst geworden, als ich im »Centro de Arte y Estudios Latinoamericanos« bei einem Workshop von Übersetzern zu Gast war. Geleitet wurde die Veranstaltung von Martina Fernández Polcuch, die hier in Buenos Aires Deutsch und Übersetzng unterrichtet und u. a. bei den vielen Interviews hier meine Übersetzerin ist. Das besondere an diesem Workshop: Nicht nur gestandene Übersetzer und Übersetzerinnen konnten teilnehmen, sondern die meisten Teilnehmerinnen waren fortgeschrittene Studentinnen von Martina.


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Heute in Buenos Aires

30. September 2016


Buchhandlung »Eterna Cadencia«, Buenos Aires

••• Buenos Aires irritiert mich. So eine Stadt habe ich noch nicht gesehen. Am ehesten, dachte ich gestern, könnte es eine mediterrane Variante von New York sein. Ein entsprechendes Déjà vu hatte ich gestern beim Empfang der Filba-Organisatoren in der Buchhandlung »Eterna Cadencia«, deren Inhaber auch zu den Organisatoren des Festivals gehört. »Eterna Cadencia« ist eine Buchhandlung im Stile einer Privatbibliothek mit Galerie (und Piano darauf), dazu ein Café, das mittags auch Business-Lunch anbietet. Alles alt, aber sehr gepflegt und stilsicher eingerichtet. Ich fühlte mich an die Buchhandlung in Soho erinnert, in der Scott Cheshire mich während der »Canvas-Tour« interviewt hat und deren Name mir leider entfallen ist.


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Santiago, New York und Isla Negra

29. September 2016


Statue der Inmaculada auf dem San Cristóbal

••• Es fällt mir schwer zu schreiben. Dabei bin ich an einem Sehnsuchtsort. Vierunddreißig Jahre habe ich darauf gewartet, einmal durch die Straßen von Santiago de Chile zu gehen. Jetzt bin ich hier. Und wäre ich im Vollbesitz meiner Kräfte, würde es nicht mehr als diese Fakten brauchen, um einen ganzen Regenbogen an Geschichten aufzuspannen. Aber es fällt mir schwer zu schreiben. Wie kann das sein?

Als ich vor fast einem Jahr die Einladung zum Filba-Festival in Buenos Aires erhielt, war mir sofort klar, dass ich diese Gelegenheit nutzen würde, um nach Chile zu reisen. Drei Dichter, die mich maßgeblich geprägt haben, stammen von hier: Gabriela Mistral, Pablo Neruda und Antonio Skármeta. Dabei war Skármeta derjenige, über den mir die beiden anderen überhaupt erst wirklich zugänglich wurden.


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Gen Südwest

25. September 2016

»Die Leinwand« in Buenos Aires

Abschied am Wannsee

30. Mai 2016

LCB 28.05.2016
Literarisches Colloquium Berlin, Wannsee

••• Am 28. Mai fand im Literarischen Colloquium Berlin eine Trauerfeier statt. Freunde und Weggefährten hatten Gelegenheit, von Susan Bindermann Abschied zu nehmen. Es wurde getrunken und gegessen und natürlich viel geredet. Besonders das Wiedersehen und die Gespräche mit Wolfgang Sandfuchs und Ulli Janetzki haben mir gut getan. Ein paar kurze Ansprachen gab es – von Susans Ehemann Pär Hakeman, von Autoren, Kollegen, Freunden. Auch ich habe gesprochen und möchte mir, was gesagt wurde, hier merken, nicht nur für mich, sondern auch für jene, die dabei waren oder nicht dabei sein konnten.


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»Die Leinwand« in Taiwan

16. Mai 2016

»Die Leinwand«, Ausgabe Taiwan

••• Nachdem ich zwischenzeitlich schon glaubte, das Projekt einer chinesischen Ausgabe der »Leinwand« würde im Sande verlaufen, habe ich nun doch ein Paket aus Taiwan bekommen. Schon ziemlich cool. Die vielen Fußnoten lassen befürchten, dass die Übertragung ins Chinesische keine leichte Sache gewesen ist. Jetzt bräuchte man nur noch eine »Tonprobe«. Gibt es unter den Turmseglern eine/n des Chinesischen Mächtige/n? Ich würde gern »» hier den Titel und den Übersetzer ergänzen.