Archiv der Kategorie 'Ausser der Reihe'

Día de los Muertos

Dienstag, den 25. Oktober 2011

Ohne Titel, Pigmenttusche auf Papier, © Kerstin Klein (2011)
Ohne Titel, Pigmenttusche auf Papier, © Kerstin Klein (2011)

••• Uns stehen gruselige Tage bevor. In der fünften Staffel von »Babylon 5« bittet eine Abordnung des Volkes der Brakiri darum, für eine Nacht eine Sektion der Raumstation Babylon 5 kaufen zu dürfen. Durch den Kauf würde diese Sektion zu einem Teil des Brakiri-Reiches werden und es so den Brakiri an Bord ermöglichen, ein wichtiges religiöses Fest zu begehen, das nur aller 200 Jahre gefeiert wird: Die Nacht der Toten. Die Sektion wird verkauft. Durch Ignoranz und dumme Zufälle befinden sich in dieser Nacht jedoch auch einige Nicht-Brakiri in der verkauften Sektion und bekommen so mit, was diese Nacht so besonders macht. In ihr erscheinen Tote noch einmal wie leibhaftig, wobei man sich jedoch nicht aussuchen kann, wer einem erscheint. Hat man Glück, bekommt man die Gelegenheit, mit dem Toten noch etwas zum Guten zu regeln, sich zu entschuldigen etwa, sich zu versöhnen, ein Missverständnis aufzuklären oder eine späte Liebeserklärung zu machen. Man kann natürlich auch Pech haben…


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Neben der Bühne

Mittwoch, den 12. Oktober 2011

Neujahrskonzert 5772 des Jakobsplatzorchesters am 11.10.2011 im Burda-Saal der IKG München
Die Musiker bereiteten sich noch vor. Ich saß bereits neben der Bühne, von wo ich auftreten sollte.

••• Wie angekündigt war ich letzten Sonntag in Garmisch-Partenkirchen, wo das Jakobsplatzorchester die erste von zwei Vorstellen ihres Offenbach-Neujahrskonzerts gab. Ich war so damit beschäftigt, die bereits schneebedeckten Gipfel um Garmisch im Sonnenlicht zu bestaunen, dass ich vergessen habe, diese malerische Kulisse für den Turmsegler zu fotografieren.

Bei diesem ersten Konzert war mein Beitrag zum Neujahrsfest nicht integriert. Mit dem Konzert wurde die Abonnementssaison in Garmisch eröffnet. Aus diesem Anlass gab der Bürgermeister für die Abonnenten zuvor einen Empfang. Dort sollte ich sprechen, und für so ein Stehrumchen war der Text zu lang. Also musste ich improvisieren und die Geschichte mal eben in der halben Zeit erzählen. Das ging auch.

Neujahrskonzert 5772 des Jakobsplatzorchesters am 11.10.2011 im Burda-Saal der IKG MünchenHeute nun gab es in München einen Auftritt, den ich – bei all den Veranstaltungen, die ich schon bestritten habe – doch beeindruckend fand. Zum ersten Mal konnte ich den Musikern zusehen, wie sie sich auf das Konzert vorbereiteten. Ich konnte sogar den Dirigenten Daniel Grossmann kurz vor dem Beginn noch in ein Gespräch verwickeln und seinen Taktstock inspizieren. (Nebenbei habe ich ihm ein Kompliment gemacht für seinen phantastischen Anzug, mit Stehkragen, wow!) Auch zum ersten Mal sollte ich von neben der Bühne auftreten, um meinen Text – auf zwei Teile aufgeteilt – zwischen den Stücken zu sprechen. Also habe ich das Konzert neben der Bühne mitverfolgt.

Schön war’s, und da die Termine nun absolviert sind, kann ich hier auch den Text veröffentlichen. Regelmäßige Turmsegler und Leser der »Leinwand« werden den einen oder anderen Satz schon kennen…


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Neujahrskonzert

Donnerstag, den 6. Oktober 2011

••• Das Orchester Jakobsplatz veranstaltet seit einigen Jahren unmittelbar nach den Hohen Feiertagen ein Neujahrskonzert. Dazu tragen nicht nur Musiker bei, sondern auch Autoren, die persönliche Geschichten und Ansichten zum jüdischen Neujahr preisgeben. Dieses Jahr wurde ich gebeten, an dem Konzert mitzuwirken. Der Text dafür ist tatsächlich unterdessen fertig. Also kann ich es nun auch wagen, zu dem Event einzuladen.

Es wird zwei Veranstaltungen geben. Am Sonntag, 9. Oktober 2011 findet das Konzert im Konzertsaal des Kongresshauses in Garmisch statt. Beginn wird 19:30 Uhr sein. Am Dienstag, 11. Oktober 2011 spielt das Orchester dann im Burda-Saal des IKG-Gemeindezentrums am Jakobsplatz in München, Beginn 20:00 Uhr.

Karten sind über die üblichen Vorverkaufsstellen zu bekommen, auch online.

Die Sache mit dem Honig und dem Apfel

Mittwoch, den 28. September 2011

How to dip your Apple into the honey…

••• Allen Turmseglern wünsche ich ein gesundes, inspiriertes und glückliches Jahr 5772, das heute bei Sonnenuntergang beginnt. Möge es ein süßes Jahr werden. Also dippt fleißig die Apples in Honig, und das Abschlecken nicht vergessen!

Golden Age of Grotesque

Montag, den 12. September 2011

Gruppenbild der Beteiligten bei der Vernissage
Gruppenbild der Beteiligten bei der Vernissage • © ars24 portal

••• Manche Herzenswünsche erfüllen sich lange nicht oder nie. Es gibt aber auch welche, die sich erfüllen. Mitunter muss man nicht einmal lange warten. Letzen Donnerstag durfte ich die erste Einzelausstellung von Moran Haynal in Deutschland eröffnen. Unter dem Titel »Golden Age of Grotesque« läuft die Ausstellung bei ars24 noch bis zum kommenden Freitag. Ausgestellt sind neben der Großkalligraphie »Judith« zehn Gemälde (Öl auf Leinwand, jeweils 1,50m x 1,50m) sowie drei Bleistiftzeichnungen in Riesenformaten.


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With a hand on my heart

Donnerstag, den 21. Juli 2011

ZAZ – Je veux

True Blood

Dienstag, den 28. Juni 2011

»True Blood« Opening Credits

When you came in the air went out.
And every shadow filled up with doubt.
I don’t know who you think you are
but before the night is through,
I wanna do bad things with you.

I’m the kind to sit up in his room,
heart sick and eyes filled up with blue.
I don’t know what you’ve done to me
but I know this much is true.
I wanna do bad things with you.

I wanna do real bad things with you.


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