Archiv der Kategorie 'Ausser der Reihe'

Ada Rosa ist da

Samstag, den 19. August 2017

Ada Rosa (* 17.08.2017)
Ada Rosa Stein (* 17.08.2017)

••• Liebe Freunde, am Donnerstag, den 17.8.17 (25. Av 5777), um 10:37 Uhr ist Ada Rosa bei uns zu Hause zur Welt gekommen. Sie ist 52 cm groß und 3500 g schwer. Mit großer Freude und Dankbarkeit können wir euch mitteilen, dass Einat und Ada wohlauf und guter Dinge sind. Leo hat seine Schwester schon ins Herz geschlossen. Den großen Geschwistern Aaliyah und David geht es nicht anders.

mit glücklichen Grüßen aus München
Einat & Benjamin
Aaliyah, David, Leo & Ada


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Mit brennender Geduld

Dienstag, den 9. Mai 2017

Santuario del Cerro San Cristóbal
Santuario del Cerro San Cristóbal

••• Ein Besuch der Inmaculada auf dem San Cristóbal in Santiago de Chile wirkt offenbar auch gelegentlich bei Nicht-Katholiken. Mit brennender Geduld erwarten wir noch ein Mädchen. Ende August soll es ankommen.

Santiago, New York und Isla Negra

Donnerstag, den 29. September 2016


Statue der Inmaculada auf dem San Cristóbal

••• Es fällt mir schwer zu schreiben. Dabei bin ich an einem Sehnsuchtsort. Vierunddreißig Jahre habe ich darauf gewartet, einmal durch die Straßen von Santiago de Chile zu gehen. Jetzt bin ich hier. Und wäre ich im Vollbesitz meiner Kräfte, würde es nicht mehr als diese Fakten brauchen, um einen ganzen Regenbogen an Geschichten aufzuspannen. Aber es fällt mir schwer zu schreiben. Wie kann das sein?

Als ich vor fast einem Jahr die Einladung zum Filba-Festival in Buenos Aires erhielt, war mir sofort klar, dass ich diese Gelegenheit nutzen würde, um nach Chile zu reisen. Drei Dichter, die mich maßgeblich geprägt haben, stammen von hier: Gabriela Mistral, Pablo Neruda und Antonio Skármeta. Dabei war Skármeta derjenige, über den mir die beiden anderen überhaupt erst wirklich zugänglich wurden.


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Abschied am Wannsee

Montag, den 30. Mai 2016

LCB 28.05.2016
Literarisches Colloquium Berlin, Wannsee

••• Am 28. Mai fand im Literarischen Colloquium Berlin eine Trauerfeier statt. Freunde und Weggefährten hatten Gelegenheit, von Susan Bindermann Abschied zu nehmen. Es wurde getrunken und gegessen und natürlich viel geredet. Besonders das Wiedersehen und die Gespräche mit Wolfgang Sandfuchs und Ulli Janetzki haben mir gut getan. Ein paar kurze Ansprachen gab es – von Susans Ehemann Pär Hakeman, von Autoren, Kollegen, Freunden. Auch ich habe gesprochen und möchte mir, was gesagt wurde, hier merken, nicht nur für mich, sondern auch für jene, die dabei waren oder nicht dabei sein konnten.


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Links halten!

Mittwoch, den 23. März 2016

Susan Bindermann (17.05.1972 - 16.03.2016)
Susan Bindermann (17.05.1972 – 16.03.2016)

••• Sag mal einer Fackel, dass sie für einen Moment nicht brennen soll. Das ist vergeblich. »Ganz oder gor ni« hättest Du geantwortet mit dem gelegentlichen Anklang an den Dialekt Deiner Kindheit. Wird schon, weitermachen, ist doch nur ein bisschen heiß! Und dann hättest Du gelacht. Jetzt hat die Literatur ihre Soldatin gefressen. Über dieses Ende, Susan, hätten wir heftig gestritten. Können wir aber nicht. Mit Wut und Verständnis, Verzweiflung und Trauer muss ich hinnehmen, dass Du nicht mehr da bist. It sucks!


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Offener Brief zum Urheberrecht

Montag, den 28. Dezember 2015

••• Kurz vor Weihnachten erreichte mich eine Mail meines Verlegers Jonathan Beck mit der Bitte, mich dem Anliegen eines offenen, an die Bundesregierung gerichteten Briefes zum Urheberrecht anzuschließen. Es handelt sich um eine gemeinsam von Jonathan Beck, Elisabeth Ruge (Literaturagentin und ehemaligen Verlegerin) und Jonathan Landgrebe (Suhrkamp-Verleger) angestoßene Initiative. Anlass ist ein neu ausgearbeiteter Entwurf für eine Runderneuerung des Urheberrechts, der ohne Unterschied für alle Medien und Kulturbereiche gelten soll. In diesem Entwurf ist vorgesehen, dass Urheber (also auch Autoren) künftig das Recht haben sollen, ihre Rechte von den Verwertern (also auch etwa den Verlagen) zurückzurufen, wenn seit Lieferung des urheberrechtlich geschützten Gegenstands (also bspw. eines Manuskripts) mindestens fünf Jahre vergangen sind und dem Urheber ein besseres Angebot von anderer Seite vorliegt.

Bislang ist lediglich vorgesehen, dass man seine Rechte zurück verlangen kann, wenn der Verwerter diese nicht angemessen verwertet, wenn also ein Buch bspw. seit über einem Jahr nicht mehr lieferbar ist, der Verlag eine Neuauflage aber ablehnt. Die Initiatoren des offenen Briefes und auch der Beck-Cheflektor Detlef Felken (s. die aktuelle »Zeit«, S. 45) sehen in dieser Klausel eine Bedrohung für die kleinen und mittelständischen Verlage und beschwören wahre Untergangsszenarien herauf.

Ich meine, die Argumentation ist überzogen. Unterzeichnet habe ich den Brief dennoch, denn als Liberaler – ja speit nur auf mich! – bin ich der Meinung, dass solche Fragen in die Vertragshoheit zwischen Urheber und Verwerter gehören und den Staat gar nichts angehen. Ich bin kein schutzbedürftiger Minderjähriger.


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Rav Arie Folger in Wien

Montag, den 28. Dezember 2015

Rav Arie Folger
Rav Arie Folger

••• Was für eine Überraschung und Freude zugleich: Rav Arie Folger, vor wenigen Jahren Rabbiner in München, wurde zum Oberrabbiner von Wien bestellt. Die 21 Mitglieder der Kultuskommission der Wiener Gemeinde votierten einstimmig für Folger. Die besten Wünsche der Europäischen Rabbinerkonferenz und eine Reihe weiterer namhafter Rabbiner begleiten ihn.

Den Glückwünschen kann ich mich nur von Herzen anschließen. Rav Folger gehört zu den rabbinischen Führungspersönlichkeiten, die Torahwissen mit modern-gebildeter Weltsicht und Herzensbildung in sich vereinen. Das ist תורה עם דרך ארץ‎ in bester Hirsch-Tradition. München hätte noch viel von ihm lernen können. Es ist schön zu wissen, dass er mit seiner großen Familie nun in Wien ein würdiges neues Zuhause und eine ihm angemessene Aufgabe gefunden hat.