An meinen Körper…
Freitag, den 25. Juli 2008••• Die Herzdame ist ne Wucht: An meinen Körper kommt nur Wasser – und die Edition!
••• Die Herzdame ist ne Wucht: An meinen Körper kommt nur Wasser – und die Edition!
••• Fehler passieren leider, auch die unangenehmsten. Nur durch einen Zufall fiel heute auf, dass das Bestellformular der Edition Neue Moderne seit Inbetriebnahme der neuen Website nicht funktioniert. Wer immer seither Bücher des neuen Programms über diesen Weg bestellt hat, wartet nun vergeblich auf Zusendung der Bücher. Die Benachrichtigung über die Bestellung kam nie bei mir an.
Das Problem ist behoben. Wer bislang noch ohne Nachricht auf Zusendung seiner Edition-Bestellung wartet, sollte erneut bestellen. Davon nicht betroffen sind jene Leser, die via Shopping Cart / Paypal bestellt und bereits für die Bücher bezahlt haben.
••• Auch während meines Urlaubs lief für die Edition alles nach Plan. Auch die “Uhrenträger”-Lieferung kam nun an, und ich konnte - wie geplant - heute die Erstauslieferung an Amazon auf den Weg schicken. Für alle drei Titel gibt es bereits Vorbestellungen.
Heute am Abend treffe ich mich mit einer Freundin, die das Buchgeschäft in- und auswendig kennt und seit über 10 Jahren Pressesprecherin einer großen staatlichen Institution ist. Wir werden ausknobeln, was sich in Sachen Pressearbeit machen lässt.
Auch müssen nun potentiellen Lokationen für die Lesungen im Herbst kontaktiert werden.
Übrigens: Wer Textproben aus den Neuerscheinungen lesen oder - von den Autoren selbst gelesen - anhören möchte, kann dies auf der Website der Edition tun: » hier und » hier und » hier.

Buchblock und Cover-Andruck von Perkampus’ »Geschichte des Uhrenträgers«
••• Morgen werden die Kisten mit der Erstausgabe von Markus A. Hedigers »Krötenkarneval« und der Nachauflage des »Anderen Blau« hier eintreffen. Heute kamen Cover-Andruck und Buchblock zur letzten Sichtung und Freigabe von Michael Perkampus’ »Geschichte des Uhrenträgers«. So hat also alles termingerecht geklappt, was man bei einem Verleger-Greenhorn, das ich ja nun einmal noch bin, nicht zwingend voraussetzen konnte. Alle Vertriebsvorbereitungen, die einem Kleinverlag möglich sind, sind ebenfalls getroffen, die Bücher im VLB verzeichnet und mit allem Schnickschnack bei amazon gelistet. Dem Erscheinen (offizieller Termin ist der 14. 7. 2008) steht also nichts mehr im Wege.
Ich habe Interesse, euch einen Text zu schicken. Wenn ihr interessiert seid, antwortet mir doch bitte.
Warum werden office-documente nicht gesichtet? Wollt ihr euch als eine Art Meta- oder Pata-Suhrkamp etablieren? Office bäh? Als Verleger solltet ihr den Autoren nachlaufen und nicht umgekehrt. Und wenn ich auf Scheißhauspapier schreibe? Wollt ihr oder nicht, thats the question!
••• Es gibt bereits Manuskriptangebote an die Edition Neue Moderne. Das ging schnell, wie ich meine. Einige Kontaktversuche sind jedoch nicht nur unbeholfen, sondern unverschämt. Dieses Mal habe ich noch geantwortet. Künftig muss man dergleichen wohl ignorieren, wenn man um den eigenen Blutdruck besorgt ist.
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••• Die Neuigkeiten, die ich heute hier im Turmsegler bekanntgeben kann, bewegen mich persönlich sehr. Seit es den Turmsegler gibt, schimmerte immer wieder in Posts die Idee auf, einen Verlag zu gründen, einen Autorenverlag, der sich einzig und allein einem Ziel verschreibt: Ein Programm zu entwickeln, das ohne jegliches Kokettieren mit dem Markt nur ein Kriterium kennt – literarische Qualität und Eigenheit.
In den letzten Monaten hatte ich Gelegenheit, mich in vielen Bereichen des verlegerischen Arbeitens zu erproben. Ich konnte als Lektor mit zwei wunderbaren Autoren an den Manuskripten ihrer neuen Bücher arbeiten. Meine früheren Kenntnisse in der Produktion – vom Desktop Publishing über die Herstellung bis zu Vertriebsfragen – hat eine Auffrischung erfahren. Und nicht zuletzt konnte ich nach Recherchen zum Gesellschaftsrecht in der EU und der Sondierung von Produktionsmöglichkeiten für qualitativ hochwertige Bücher einen Weg finden, eine Unternehmung wie die eines Autorenverlages auch geschäftlich auf eine vertretbare Basis zu stellen.
Nach längerem Kokettieren mit der Idee ist nun der Moment gekommen, ernst zu machen und die Karten auf den Tisch zu legen: Mit dem heutigen Tag übernehme ich als Verleger und Geschäftsführer die Edition Neue Moderne von ihrem Gründer Michael Perkampus. Ich werde die Gesellschaft innerhalb der nächsten zwei Monate in eine Kapitalgesellschaft überführen und auf geschäftlich professionelle Beine stellen.