Archiv der Kategorie 'Ausser der Reihe'

Erstaunlicher Zufallsfund

Monday, den 23. June 2008

••• Google digitalisiert unermüdlich die Inhalte von Büchern. Und so kommt es, dass man (wie hier die Herzdame) per Zufall auf eine Veröffentlichung stoßen kann, die das eigene Werk zum Inhalt hat und darüber einiges Erstaunliche behauptet. In diesem Fall handelt es sich um die Anthologie »Contemporary Jewish Writing in Germany: An Anthology« (, , erschienen 2002).

Was Literaturwissenschaftler nicht alles zu wissen meinen…

Den ganzen Beitrag lesen »

Schöne böse Welt

Wednesday, den 18. June 2008

Da hört der Spaß aber auf: Laut dem Bericht eines australischen Sicherheitsspezialisten weist das Internet Connection Kit des Kaffeemaschinenherstellers Jura Sicherheitslücken auf, mit denen Hacker anderen Leuten den Kaffee versauen können. So schreibt Craig Wright in einem Mailing an die Bugtraq-Mailing-Liste, dass es über das Netz möglich sei, in der Kaffeemaschine die Einstellungen zur Zubereitung zu ändern.

••• Die Welt ist schlecht, der Mensch sowieso. Aber es muss doch, möchte man empört ausrufen, Grenzen geben. Aber die gibt es nicht.

Dem Gebräu einer -Kaffeemaschine verdanke ich das nötige Koffein-Level zur Produktion vieler Lines of Code und deutlich weniger gelungener Zeilen Literatur. Hacker-Angriffe auf Kaffeemaschinen? Das ist wirklich der Untergang des Abendlandes!

Form, Instinkt und Inspiration

Tuesday, den 17. June 2008

Wie das Cello sediert. Ich bin ein wenig fahrig, weiß nicht recht, wie weitermachen, wo weitermachen. Siehe gestern. Interessant am Üben eines Instrumentes ist, daß man vor allem deshalb viel übt, damit die Übungen, die man erst einmal erfassen muß, allmählich ins Automatische absinken. Deshalb ein Primat der Technik wie in der Literatur ein Primat der Form. Die Musikalität gibt sich gleichsam darauf. Es kommt darauf an, die Dinge in den Instinkt zu bekommen und entsprechend bewußtseinslos umzusetzen, wobei Instinkt hier auf der anderen Seite der Inspiration steht: Bestimmte Inspirationen werden einem überhaupt erst zuteil, wenn die Technik beherrscht ist, nicht umgekehrt. Wir wissen nicht mehr, weshalb wir den Bogen so und nicht anders führen.

Aus dem Arbeitsjournal von A. N. Herbst

••• Ich muss mir diese Reflexion eben mal hier merken. Es war von genau diesem Umstand – was nämlich das Handwerkszeug angeht – vor längerer Zeit schon einmal die Rede. Und hier, am Beispiel des Spielens eines Instrumentes, ist auf den Punkt gebracht, wie ich den Anteil des handwerklichen Könnens am Prozess des literarischen Schreibens sehe. Und deswegen wiederhole ich es noch einmal:

Bestimmte Inspirationen werden einem überhaupt erst zuteil, wenn die Technik beherrscht ist, nicht umgekehrt.

Nachfolge geregelt

Sunday, den 8. June 2008

/ unplugged

••• Amy hat ihre gerade einmal 12-jährige Patentochter überredet, ein Unplugged-Video für youtube aufzunehmen. Was für eine Stimme!

Ein Kommentator ließ sich auf youtube zu der Äußerung hinreißen:

She aint dying ahahahaha

Und damit ist zweifellos gemeint, die mit ihrer Förderung des ungemein talentierten Mädchens irgendwie ihre Nachfolge zu regeln scheint. Hoffentlich läuft es für Dionne einmal besser als derzeit für Amy. Im Moment jedenfalls covert sie “if i aint got you” noch, ohne vorher wie ihre Förderin einen tiefen Schluck aus der Schnapsflasche nehmen zu müssen.

Meine Tochter meinte heute…

Thursday, den 5. June 2008

A: Ich hab mal mit dem Papa eins von seinen Gedichten angehört, und es war sehr gut.

K: Ja? Um was ging es denn?

A: Wahrscheinlich um gar nichts.

••• Da bin ich sprachlos und fühle mich allzu sehr durchschaut.

Congratulations to Obama

Wednesday, den 4. June 2008

nach seinem Sieg im demokratischen Vorwahlkampf

••• Jetzt müssen die Amerikaner ihn nur noch wählen. Jetzt muss er nur noch überleben. Und wenn er dann noch umsetzt, was er in dieser Rede erneut verspricht…

Ganz nebenbei: Eine solche freie Rede zeugt auch von literarischem Talent.

Bin nur kurz zurück

Tuesday, den 3. June 2008

Snake Attack @ Fuerteventura Airport
Sehr gefährlich sind die Schlangen auf Fuerteventura. Sie verbünden sich mit den Jüngsten und attackieren ahnungslose Väter hemmungs- und erbarmungslos.

••• Aufgrund der fiesen Schlangenattacke auf dem Flughafen von Fuerteventura kamen wir so spät erst von dort weg, dass wir den Anschlussflug in Madrid verpassten. Also mussten wir für eine Nacht in Madrid bleiben und sind erst heute gegen Mittag wieder zu Hause eingetroffen.


Den ganzen Beitrag lesen »

Kinski Jesus Christus Erlöser

Wednesday, den 21. May 2008

Kinski Jesus Christus Erlöser

••• Als Jugendlicher war ich unverbrüchlicher Kinski-Fan. Ich liebte ihn in den Herzog-Filmen und als Autor nicht minder. Ich hatte auch gar nichts einzuwenden gegen den Größenwahn. Wenn einer – und das meinte ich – der größte Schauspieler des 20. Jahrhunderts ist, warum soll er sich nicht selbst so nennen?


Den ganzen Beitrag lesen »

Ganz und gar unrealistisch!

Tuesday, den 20. May 2008

Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie ein sehr verwirrter, paranoider Autor sind, der irgendwie auf die Nachtseite geraten ist oder schon immer dort war. Ihre Erzählung stellt eine ernsthafte Gefahr dar für Sie selbst und andere! Dennoch wünschen wir Ihnen alles Gute.

••• U. T. Rossel Escalante Sánchez – Lektorin eines namentlich nicht näher bezeichneten Verlagshauses – lehnt Herrn p.- als Autor und dessen neueste Prosa “Die Geschichte des Uhrenträgers” per Brief brüsk ab: “Ausnahmsweise werden wir unsere Ablehnung begründen, weil es diesmal so einfach ist…”


Den ganzen Beitrag lesen »

Belletristik

Tuesday, den 20. May 2008

übersetzt für uns das Wort “Belletristik” ins Deutsche:

Bücher, die kein Schwein liest.

Das gesamte Interview mit der Hamburger Morgenpost kann man online nachlesen.