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	<title>Kommentare zu: Windschatten</title>
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	<description>Erinnern &#38; Entdecken</description>
	<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 02:05:17 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 17:53:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin heute lax. Ich sollte ein wenig mehr &#252;ber meine pers&#246;nlichen Beweggr&#252;nde schreiben, so auf die Frage des »Themas« zu »pochen«. Ich werde das in den n&#228;chsten Tagen nachholen.

&lt;blockquote&gt;
Einsamkeit, Verlust, unerf&#252;llte Hoffnungen – das sind f&#252;r mich die Themen des Buches [...]
&lt;/blockquote&gt;

Das sind f&#252;r mich allenfalls Motive, von denen es entlang des Plots sicher viele gibt. Ein wirklich ausgestaltetes Thema kann ich darin nicht erkennen. Daf&#252;r fehlt die Tiefe. Zafón spielt Saiten an. Wirklich ernst macht er kaum einmal. Nehmen wir nur einmal das Motiv der Folter und halten neben das Saiten-Anspielen bei Zafón die wirklich tiefgehende Gestaltung als Thema in Coetzees &lt;a href="http://www.amazon.de/Warten-auf-die-Barbaren-Coetzee/dp/3596155851/"&gt;»Warten auf die Barbaren«&lt;/a&gt;.

Genau diese Unterschiede haben mich bei der Lekt&#252;re besch&#228;ftigt, dieses Genre-Spezifische. Nat&#252;rlich kann man Zafón gefahrlos lesen. Man tut sich damit nichts Furchtbares an.  Unterhaltend ist der Roman allemal. Aber mehr - im Sinne einer besonderen k&#252;nstlerischen Qualit&#228;t - ist es nach meinem unma&#223;geblichen Empfinden nicht.

Weitere Fragen schlie&#223;en sich an: Ist die mangelnde Tiefe gerade eine notwendige Zutat f&#252;r einen Millionen-Seller? Habe ich den literarischen Wert lediglich &#252;bersehen? Gibt es neben den Verkaufszahlen noch einen triftigen k&#252;nstlerischen Grund, dass ein solches Buch bei Suhrkamp Schwerpunkttitel des belletristischen Programms ist? Etc. pp.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin heute lax. Ich sollte ein wenig mehr &#252;ber meine pers&#246;nlichen Beweggr&#252;nde schreiben, so auf die Frage des »Themas« zu »pochen«. Ich werde das in den n&#228;chsten Tagen nachholen.</p>
<blockquote><p>
Einsamkeit, Verlust, unerf&#252;llte Hoffnungen – das sind f&#252;r mich die Themen des Buches [...]
</p></blockquote>
<p>Das sind f&#252;r mich allenfalls Motive, von denen es entlang des Plots sicher viele gibt. Ein wirklich ausgestaltetes Thema kann ich darin nicht erkennen. Daf&#252;r fehlt die Tiefe. Zafón spielt Saiten an. Wirklich ernst macht er kaum einmal. Nehmen wir nur einmal das Motiv der Folter und halten neben das Saiten-Anspielen bei Zafón die wirklich tiefgehende Gestaltung als Thema in Coetzees <a href="http://www.amazon.de/Warten-auf-die-Barbaren-Coetzee/dp/3596155851/">»Warten auf die Barbaren«</a>.</p>
<p>Genau diese Unterschiede haben mich bei der Lekt&#252;re besch&#228;ftigt, dieses Genre-Spezifische. Nat&#252;rlich kann man Zafón gefahrlos lesen. Man tut sich damit nichts Furchtbares an.  Unterhaltend ist der Roman allemal. Aber mehr - im Sinne einer besonderen k&#252;nstlerischen Qualit&#228;t - ist es nach meinem unma&#223;geblichen Empfinden nicht.</p>
<p>Weitere Fragen schlie&#223;en sich an: Ist die mangelnde Tiefe gerade eine notwendige Zutat f&#252;r einen Millionen-Seller? Habe ich den literarischen Wert lediglich &#252;bersehen? Gibt es neben den Verkaufszahlen noch einen triftigen k&#252;nstlerischen Grund, dass ein solches Buch bei Suhrkamp Schwerpunkttitel des belletristischen Programms ist? Etc. pp.</p>
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		<title>Von: Marcel</title>
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		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 17:23:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme Ihnen in vielen Punkten zu, doch bei dem Vermerk, ein Thema w&#252;rde dem Buch fehlen, stockte ich. Einsamkeit, Verlust, unerf&#252;llte Hoffnungen – das sind f&#252;r mich die Themen des Buches, die auch von der Atmosph&#228;re wunderbar unterstrichen werden.

Gut, dass die beiden Liebenden Geschwister waren, das k&#246;nnte auch der Inhalt der allabendlichen Soap sein, aber andererseits... warum nicht? F&#252;r mich bleibt es ein wunderbares Buch ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme Ihnen in vielen Punkten zu, doch bei dem Vermerk, ein Thema w&#252;rde dem Buch fehlen, stockte ich. Einsamkeit, Verlust, unerf&#252;llte Hoffnungen – das sind f&#252;r mich die Themen des Buches, die auch von der Atmosph&#228;re wunderbar unterstrichen werden.</p>
<p>Gut, dass die beiden Liebenden Geschwister waren, das k&#246;nnte auch der Inhalt der allabendlichen Soap sein, aber andererseits&#8230; warum nicht? F&#252;r mich bleibt es ein wunderbares Buch ;-)</p>
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