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	<title>Kommentare zu: Gewisser &#220;berdru&#223;</title>
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	<description>Erinnern &#38; Entdecken</description>
	<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 23:25:37 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Herr Schlau</title>
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		<dc:creator>Herr Schlau</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 14:30:53 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Dachte mir schon, dass da was nicht passt. Weil es sich nicht so fl&#252;ssig liest und als ich dann gelesen habe, dass es &#252;bersetzt wurde, wurde mir klar warum :D Hat aber gute Ans&#228;tz drinnen. Mir gef&#228;llt die Gem&#252;ts&#228;nderung vom Anfang bis zum Ende.&lt;/blockquote&gt;


hm, dass ES &#252;bersetzt wurde ist schon irgendwie klar oder, Neruda war
schlie&#223;lich kein Deutscher oder? 

Ich sehe immer wieder einen Mann mit eine Hut in einen dieser lustigen
Cafes, vielleicht ist er das ja, aber meiner Meinung ist er nicht nur nicht
kein Deutscher, sondern leider auch noch gestorben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dachte mir schon, dass da was nicht passt. Weil es sich nicht so fl&#252;ssig liest und als ich dann gelesen habe, dass es &#252;bersetzt wurde, wurde mir klar warum :D Hat aber gute Ans&#228;tz drinnen. Mir gef&#228;llt die Gem&#252;ts&#228;nderung vom Anfang bis zum Ende.</p></blockquote>
<p>hm, dass ES &#252;bersetzt wurde ist schon irgendwie klar oder, Neruda war<br />
schlie&#223;lich kein Deutscher oder? </p>
<p>Ich sehe immer wieder einen Mann mit eine Hut in einen dieser lustigen<br />
Cafes, vielleicht ist er das ja, aber meiner Meinung ist er nicht nur nicht<br />
kein Deutscher, sondern leider auch noch gestorben.</p>
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	<item>
		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 11:06:48 +0000</pubDate>
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		<description>Und wer liest das jetzt f&#252;r uns ein, damit wir es auch mal H&#214;REN k&#246;nnen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wer liest das jetzt f&#252;r uns ein, damit wir es auch mal H&#214;REN k&#246;nnen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: La Tortuga</title>
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		<dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 11:02:06 +0000</pubDate>
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		<description>... Hab mich gleich daran versucht. Es sei vorausgeschickt: ich habe das Handwerk nicht, um Gedichte zu &#252;bertragen und mache es nur hin und wieder &#252;bungshalber. Das ist reines, st&#252;mperhaftes Intuitivwiedergeben.

F&#252;r "&#220;berdruss" gibt es im Spanischen mehrere W&#246;rter: tedio, hastío, fastidio, saciedad, tener harto (etw. &#252;berdr&#252;ssig sein). Ich denke, wenn Neruda &#220;berdruss gemeint h&#228;tte, h&#228;tte er auf eine der vielen Arten &#220;berdruss gesagt, genau auf die Art mit der richtigen Nuance. "Cansancio" ist schlicht M&#252;digkeit.

Hier also mein Freistilversuch (das getraue ich mich nur, weil ich obige &#220;bersetzung ebenfalls ungenau finde mit teils unn&#246;tig hohem Ton - ja, weg mit dem Pathos! - und was den Rhythmus angeht, bin ich nicht besser, aber auch nicht wesentlich schlechter. :-) )


Ich will nicht alleine m&#252;de sein
M&#246;chte, dass du mit mir m&#252;de wirst.

Wie sich nicht erm&#252;det f&#252;hlen
Von der Asche die im Herbst
Auf die St&#228;dte f&#228;llt
Etwas, das nicht mehr brennen will
Und sich in den Kleidern sammelt
das langsam br&#246;ckelt
und dabei die Herzen bleicht.

Ich bin des harten Meeres m&#252;de
Und der geheimnisvollen Erde.
Ich bin der H&#252;hner m&#252;de:
Wir wussten nie, was sie denken
Sie schauen uns an mit trockenen Augen
Ohne uns Bedeutung beizumessen.

Ich lade dich jetzt gleich ein,
so vieler Dinge m&#252;de zu werden
der schlechten Aperitive
und der guten Erziehung.

Werden wir es m&#252;de, nicht nach Frankreich zu fahren! / m&#252;de wenigstens
Eines oder zweier Wochentage
Die immer gleich heissen
Wie die Gerichte auf dem Tisch
Und an denen wir aufstehen, wozu?
An denen wir ruhmlos zu Bett gehen.

Sagen wir endlich die Wahrheit,
wir waren nie einverstanden
mit diesen Tagen
die den Fliegen und Kamelen gleichen.

Ich habe einige Monumente gesehen
Errichtet f&#252;r die Titanen
F&#252;r die Esel der Tatkraft.
Dort habt Ihr sie regungslos
Mit ihren Schwertern in der Hand
Auf ihren traurigen Pferden.
Ich bin der Denkm&#228;ler m&#252;de.
Ich kann nicht mehr mit soviel Stein.

Wenn wir weiterhin
Die Welt mit den Unbeweglichen f&#252;llen
Wie sollen da die Lebenden leben?

Ich bin es m&#252;de, mich zu erinnern.

Ich m&#246;chte, dass der Mensch bei der Geburt
Die nackten Blumen atme
Die frische Erde, das reine Feuer
Nicht das, was alle geatmet haben.
Lasst die in Ruhe, die geboren werden!
Lasst ihnen Raum zu leben!
Denkt nicht alles schon f&#252;r sie,
lest ihnen nicht dasselbe Buch vor,
lasst sie die Morgenr&#246;te entdecken
und ihren K&#252;ssen Namen geben.

Ich m&#246;chte, dass du mit mir m&#252;de wirst
All dessen, was gut gemacht wurde.
All dessen, das uns altern l&#228;sst.
All dessen, was sie bereithalten,
um die anderen zu erm&#252;den.

Werden wir dessen m&#252;de, was t&#246;tet
Und dessen, was nicht sterben will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; Hab mich gleich daran versucht. Es sei vorausgeschickt: ich habe das Handwerk nicht, um Gedichte zu &#252;bertragen und mache es nur hin und wieder &#252;bungshalber. Das ist reines, st&#252;mperhaftes Intuitivwiedergeben.</p>
<p>F&#252;r &#8220;&#220;berdruss&#8221; gibt es im Spanischen mehrere W&#246;rter: tedio, hastío, fastidio, saciedad, tener harto (etw. &#252;berdr&#252;ssig sein). Ich denke, wenn Neruda &#220;berdruss gemeint h&#228;tte, h&#228;tte er auf eine der vielen Arten &#220;berdruss gesagt, genau auf die Art mit der richtigen Nuance. &#8220;Cansancio&#8221; ist schlicht M&#252;digkeit.</p>
<p>Hier also mein Freistilversuch (das getraue ich mich nur, weil ich obige &#220;bersetzung ebenfalls ungenau finde mit teils unn&#246;tig hohem Ton - ja, weg mit dem Pathos! - und was den Rhythmus angeht, bin ich nicht besser, aber auch nicht wesentlich schlechter. :-) )</p>
<p>Ich will nicht alleine m&#252;de sein<br />
M&#246;chte, dass du mit mir m&#252;de wirst.</p>
<p>Wie sich nicht erm&#252;det f&#252;hlen<br />
Von der Asche die im Herbst<br />
Auf die St&#228;dte f&#228;llt<br />
Etwas, das nicht mehr brennen will<br />
Und sich in den Kleidern sammelt<br />
das langsam br&#246;ckelt<br />
und dabei die Herzen bleicht.</p>
<p>Ich bin des harten Meeres m&#252;de<br />
Und der geheimnisvollen Erde.<br />
Ich bin der H&#252;hner m&#252;de:<br />
Wir wussten nie, was sie denken<br />
Sie schauen uns an mit trockenen Augen<br />
Ohne uns Bedeutung beizumessen.</p>
<p>Ich lade dich jetzt gleich ein,<br />
so vieler Dinge m&#252;de zu werden<br />
der schlechten Aperitive<br />
und der guten Erziehung.</p>
<p>Werden wir es m&#252;de, nicht nach Frankreich zu fahren! / m&#252;de wenigstens<br />
Eines oder zweier Wochentage<br />
Die immer gleich heissen<br />
Wie die Gerichte auf dem Tisch<br />
Und an denen wir aufstehen, wozu?<br />
An denen wir ruhmlos zu Bett gehen.</p>
<p>Sagen wir endlich die Wahrheit,<br />
wir waren nie einverstanden<br />
mit diesen Tagen<br />
die den Fliegen und Kamelen gleichen.</p>
<p>Ich habe einige Monumente gesehen<br />
Errichtet f&#252;r die Titanen<br />
F&#252;r die Esel der Tatkraft.<br />
Dort habt Ihr sie regungslos<br />
Mit ihren Schwertern in der Hand<br />
Auf ihren traurigen Pferden.<br />
Ich bin der Denkm&#228;ler m&#252;de.<br />
Ich kann nicht mehr mit soviel Stein.</p>
<p>Wenn wir weiterhin<br />
Die Welt mit den Unbeweglichen f&#252;llen<br />
Wie sollen da die Lebenden leben?</p>
<p>Ich bin es m&#252;de, mich zu erinnern.</p>
<p>Ich m&#246;chte, dass der Mensch bei der Geburt<br />
Die nackten Blumen atme<br />
Die frische Erde, das reine Feuer<br />
Nicht das, was alle geatmet haben.<br />
Lasst die in Ruhe, die geboren werden!<br />
Lasst ihnen Raum zu leben!<br />
Denkt nicht alles schon f&#252;r sie,<br />
lest ihnen nicht dasselbe Buch vor,<br />
lasst sie die Morgenr&#246;te entdecken<br />
und ihren K&#252;ssen Namen geben.</p>
<p>Ich m&#246;chte, dass du mit mir m&#252;de wirst<br />
All dessen, was gut gemacht wurde.<br />
All dessen, das uns altern l&#228;sst.<br />
All dessen, was sie bereithalten,<br />
um die anderen zu erm&#252;den.</p>
<p>Werden wir dessen m&#252;de, was t&#246;tet<br />
Und dessen, was nicht sterben will.</p>
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	<item>
		<title>Von: La Tortuga</title>
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		<dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 10:56:15 +0000</pubDate>
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		<description>Habs gefunden!

CIERTO CANSANCIO

No quiero estar cansado solo,
quiero que te canses conmigo.

Cómo no sentirse cansado
de cierta ceniza que cae
en las ciudades en otoño,
algo que ya no quiere arder,
y que en los trajes se acumula
y poco a poco va cayendo
destiñendo los corazones.

Estoy cansado del mar duro
y de la tierra misteriosa.
Estoy cansado de las gallinas:
nunca supimos lo que piensan,
y nos miran con ojos secos
sin concedernos importancia.

Te invito a que de una vez
nos cansemos de tantas cosas,
de los malos aperitivos
y de la buena educación.

Cansémonos de no ir a Francia,
cansémonos de por lo menos
uno o dos días en la semana
que siempre se llaman lo mismo
como platos en la mesa,
y que nos levantan, a qué?
y que nos acuestan sin gloria.

Digamos la verdad al fin,
que nunca estuvimos de acuerdo
con estos días comparables
a las moscas y a los camellos.

He visto algunos monumentos
erigidos a los titanes,
a los burros de la energía.
Allí los tienen sin moverse
con sus espadas en la mano
sobre sus tristes caballos.
Estoy cansado de las estatuas.
No puedo más con tanta piedra.

Si seguimos así llenado
con los inmóviles el mundo,
cómo van a vivir los vivos?.

Estoy cansado del recuerdo.

Quiero que el hombre cuando nazca
respire las flores desnudas,
la tierra fresca, el fuego puro,
no lo que todos respiraron.
Dejen tranquilos a los que nacen!.
Dejen sitio para que vivan!.
No les tengan todo pensado,
no les lean el mismo libro,
déjenlos descubrir la aurora
y ponerle nombre a sus besos.

Quiero que te canses conmigo
de todo lo que está bien hecho.
De todo lo que nos envejece.
De lo que tienen preparado
para fatigar a los otros.

Cansémonos de lo que mata
y de lo que no quiere morir.

PABLO NERUDA</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habs gefunden!</p>
<p>CIERTO CANSANCIO</p>
<p>No quiero estar cansado solo,<br />
quiero que te canses conmigo.</p>
<p>Cómo no sentirse cansado<br />
de cierta ceniza que cae<br />
en las ciudades en otoño,<br />
algo que ya no quiere arder,<br />
y que en los trajes se acumula<br />
y poco a poco va cayendo<br />
destiñendo los corazones.</p>
<p>Estoy cansado del mar duro<br />
y de la tierra misteriosa.<br />
Estoy cansado de las gallinas:<br />
nunca supimos lo que piensan,<br />
y nos miran con ojos secos<br />
sin concedernos importancia.</p>
<p>Te invito a que de una vez<br />
nos cansemos de tantas cosas,<br />
de los malos aperitivos<br />
y de la buena educación.</p>
<p>Cansémonos de no ir a Francia,<br />
cansémonos de por lo menos<br />
uno o dos días en la semana<br />
que siempre se llaman lo mismo<br />
como platos en la mesa,<br />
y que nos levantan, a qué?<br />
y que nos acuestan sin gloria.</p>
<p>Digamos la verdad al fin,<br />
que nunca estuvimos de acuerdo<br />
con estos días comparables<br />
a las moscas y a los camellos.</p>
<p>He visto algunos monumentos<br />
erigidos a los titanes,<br />
a los burros de la energía.<br />
Allí los tienen sin moverse<br />
con sus espadas en la mano<br />
sobre sus tristes caballos.<br />
Estoy cansado de las estatuas.<br />
No puedo más con tanta piedra.</p>
<p>Si seguimos así llenado<br />
con los inmóviles el mundo,<br />
cómo van a vivir los vivos?.</p>
<p>Estoy cansado del recuerdo.</p>
<p>Quiero que el hombre cuando nazca<br />
respire las flores desnudas,<br />
la tierra fresca, el fuego puro,<br />
no lo que todos respiraron.<br />
Dejen tranquilos a los que nacen!.<br />
Dejen sitio para que vivan!.<br />
No les tengan todo pensado,<br />
no les lean el mismo libro,<br />
déjenlos descubrir la aurora<br />
y ponerle nombre a sus besos.</p>
<p>Quiero que te canses conmigo<br />
de todo lo que está bien hecho.<br />
De todo lo que nos envejece.<br />
De lo que tienen preparado<br />
para fatigar a los otros.</p>
<p>Cansémonos de lo que mata<br />
y de lo que no quiere morir.</p>
<p>PABLO NERUDA</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lavitas</title>
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		<dc:creator>lavitas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 08:37:07 +0000</pubDate>
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		<description>Dachte mir schon, dass da was nicht passt. Weil es sich nicht so fl&#252;ssig liest und als ich dann gelesen habe, dass es &#252;bersetzt wurde, wurde mir klar warum :D Hat aber gute Ans&#228;tz drinnen. Mir gef&#228;llt die Gem&#252;ts&#228;nderung vom Anfang bis zum Ende.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dachte mir schon, dass da was nicht passt. Weil es sich nicht so fl&#252;ssig liest und als ich dann gelesen habe, dass es &#252;bersetzt wurde, wurde mir klar warum :D Hat aber gute Ans&#228;tz drinnen. Mir gef&#228;llt die Gem&#252;ts&#228;nderung vom Anfang bis zum Ende.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 08:04:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin mit den &#220;bersetzungen in diesem Band auch nicht gl&#252;cklich. Bei diesem Gedicht hatte es sogar Interprunktionsprobleme. Ich habe es nicht &#252;bers Herz gebracht, die betreffende Zeile in der Interpunktion abzutippen, wie sie gedruckt stand.

Es ist leider nicht leicht ersichtlich, von wem das Gedicht &#252;bertragen wurde. Im Anhang wird eine ganze Reihe von Nachdichtern genannt, u. a. Fries und Erich Ahrendt. Aber es ist schwierig, die &#220;bersetzer den bestimmten Texten zuzuordnen.

Dass man Neruda im Original lesen sollte (was ich nicht kann!) oder zumindest auch h&#246;ren sollte, wird &lt;a href="http://turmsegler.net/20070312/amor-america-1400/"&gt;an diesem Beispiel hier&lt;/a&gt; &#252;berdeutlich.

Ein gewisser Neid beschleicht mich immer, wenn ich merke, welch Pathos man sich als S&#252;damerikaner erlauben darf. Ich glaube, das hat mit der Sprachmeldodie zu tun - und mit den Temperaturen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mit den &#220;bersetzungen in diesem Band auch nicht gl&#252;cklich. Bei diesem Gedicht hatte es sogar Interprunktionsprobleme. Ich habe es nicht &#252;bers Herz gebracht, die betreffende Zeile in der Interpunktion abzutippen, wie sie gedruckt stand.</p>
<p>Es ist leider nicht leicht ersichtlich, von wem das Gedicht &#252;bertragen wurde. Im Anhang wird eine ganze Reihe von Nachdichtern genannt, u. a. Fries und Erich Ahrendt. Aber es ist schwierig, die &#220;bersetzer den bestimmten Texten zuzuordnen.</p>
<p>Dass man Neruda im Original lesen sollte (was ich nicht kann!) oder zumindest auch h&#246;ren sollte, wird <a href="http://turmsegler.net/20070312/amor-america-1400/">an diesem Beispiel hier</a> &#252;berdeutlich.</p>
<p>Ein gewisser Neid beschleicht mich immer, wenn ich merke, welch Pathos man sich als S&#252;damerikaner erlauben darf. Ich glaube, das hat mit der Sprachmeldodie zu tun - und mit den Temperaturen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20080902%2Fgewisser-ueberdruss%2F%23comment-7408&amp;seed_title=Gewisser+%26%23220%3Bberdru%26%23223%3B#comment-7408</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 22:18:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/?p=1101#comment-7408</guid>
		<description>Dieses Gedicht passt wieder einmal wie angegossen!

Allerdings kann ich mich auch diesmal des Eindrucks nicht erwehren, dass Nerudas Gedichte in den &#220;bersetzungen leider immer verlieren. Er ist einer dieser Dichter, bei dem sich der &#220;bersetzer viele Freiheiten nehmen m&#252;sste, glaube ich, um die Musik des Originals aufklingen zu lassen.

(H&#228;ttest Du zuf&#228;llig das Original zur Hand und, wenn ja, k&#246;nntest Du es hier einstellen? Meine Bibliothek befindet sich zur Zeit leider in unhandlichen Schachteln...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Gedicht passt wieder einmal wie angegossen!</p>
<p>Allerdings kann ich mich auch diesmal des Eindrucks nicht erwehren, dass Nerudas Gedichte in den &#220;bersetzungen leider immer verlieren. Er ist einer dieser Dichter, bei dem sich der &#220;bersetzer viele Freiheiten nehmen m&#252;sste, glaube ich, um die Musik des Originals aufklingen zu lassen.</p>
<p>(H&#228;ttest Du zuf&#228;llig das Original zur Hand und, wenn ja, k&#246;nntest Du es hier einstellen? Meine Bibliothek befindet sich zur Zeit leider in unhandlichen Schachteln&#8230;)</p>
]]></content:encoded>
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