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	<title>Kommentare zu: edition neue moderne &#8226; autorenverlag</title>
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	<description>Erinnern &#38; Entdecken</description>
	<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 13:54:57 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 18:06:46 +0000</pubDate>
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		<description>Sie wollen die eBooks 20% unter dem Preis der Printausgaben anbieten. Und dann wom&#246;glich noch mit Digital Rights Management. Da werden sie einen Bauchklatscher hinlegen. Das erg&#228;be Margen wie in der Textilindustrie, aber die eBook-K&#228;ufer sind sicher nicht bl&#246;d genug, sich derart abzocken zu lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie wollen die eBooks 20% unter dem Preis der Printausgaben anbieten. Und dann wom&#246;glich noch mit Digital Rights Management. Da werden sie einen Bauchklatscher hinlegen. Das erg&#228;be Margen wie in der Textilindustrie, aber die eBook-K&#228;ufer sind sicher nicht bl&#246;d genug, sich derart abzocken zu lassen.</p>
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		<title>Von: mikel</title>
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		<dc:creator>mikel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 17:56:49 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href="http://www.boersenblatt.net/201381/"&gt;Droemer nach Pinguin&lt;/a&gt; also auch. Sag ich doch!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.boersenblatt.net/201381/">Droemer nach Pinguin</a> also auch. Sag ich doch!</p>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 18:06:03 +0000</pubDate>
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		<description>Die Edition hat seit ihrer Gr&#252;ndung ja noch weitere Titel vorgelegt, die nun nicht mehr im Programm sind. Ich musste mich nach dem Neustart entscheiden, mit welchem Programm ich an den Start gehen m&#246;chte, da die B&#252;cher ja nun neu gestaltet und klassisch in Auflage produziert werden. Ich habe mich f&#252;r die j&#252;ngst erschienenen Titel (plus den demn&#228;chst erscheinenden) der Reihe Prosa-Inseln entschieden, die bereits durch mich mitbetreut wurden und in der neuen Gestaltung vorliegen. Auch programmatisch schienen mir diese drei Titel am ehesten ein erkennbares Profil f&#252;r das neue Programm zu bilden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Edition hat seit ihrer Gr&#252;ndung ja noch weitere Titel vorgelegt, die nun nicht mehr im Programm sind. Ich musste mich nach dem Neustart entscheiden, mit welchem Programm ich an den Start gehen m&#246;chte, da die B&#252;cher ja nun neu gestaltet und klassisch in Auflage produziert werden. Ich habe mich f&#252;r die j&#252;ngst erschienenen Titel (plus den demn&#228;chst erscheinenden) der Reihe Prosa-Inseln entschieden, die bereits durch mich mitbetreut wurden und in der neuen Gestaltung vorliegen. Auch programmatisch schienen mir diese drei Titel am ehesten ein erkennbares Profil f&#252;r das neue Programm zu bilden.</p>
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		<title>Von: HerrH</title>
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		<dc:creator>HerrH</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 16:49:10 +0000</pubDate>
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		<description>Wo ist denn der Herr Thom, der ist doch auch in der Reihe erschienen..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo ist denn der Herr Thom, der ist doch auch in der Reihe erschienen..</p>
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		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 11:57:50 +0000</pubDate>
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		<description>ich wollte gerade ansetzen, als mir markus da zuvor kam. coelho ist wirklich ein schreckliches beispiel. vor allem, weil es da nicht um literatur geht, sondern um eine new-age-vermarkterei. man kann mit ein wenig handauflegen sehr gute gesch&#228;fte machen. doch bleiben wir bitte bei literarischen arbeiten und nicht bei allem, was sich AUCH der sprache bedient.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich wollte gerade ansetzen, als mir markus da zuvor kam. coelho ist wirklich ein schreckliches beispiel. vor allem, weil es da nicht um literatur geht, sondern um eine new-age-vermarkterei. man kann mit ein wenig handauflegen sehr gute gesch&#228;fte machen. doch bleiben wir bitte bei literarischen arbeiten und nicht bei allem, was sich AUCH der sprache bedient.</p>
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		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 08:15:27 +0000</pubDate>
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		<description>zu Paulo Coelho: Wenn die ENM sich auf seichte Seelenratgeberliteratur spezialisieren w&#252;rde, m&#252;sste sie sich wahrscheinlich gar keine Gedanken &#252;ber eBooks machen. Paulo Coelho hat (unter anderem) die Dreifaltigkeit auf Einf&#228;ltigkeit heruntergekocht. Wo Seelenheil so billig zu haben ist, finden sich immer Millionen K&#228;ufer. Dass da auch illegale Kopien im Netz herumschwirren, schadet niemandem, am wenigsten dem Autor selbst. Er weiss nur zu gut, dass Menschen f&#252;r ihre Erl&#246;sung zahlen WOLLEN. Deshalb laufen die Leser auch in Massen in die Buchhandlung, nachdem sie eines seiner B&#252;cher online umsonst gelesen haben, und legen die 30 Franken f&#252;r eine Diogenes-Ausgabe bereitwillig auf den Tisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu Paulo Coelho: Wenn die ENM sich auf seichte Seelenratgeberliteratur spezialisieren w&#252;rde, m&#252;sste sie sich wahrscheinlich gar keine Gedanken &#252;ber eBooks machen. Paulo Coelho hat (unter anderem) die Dreifaltigkeit auf Einf&#228;ltigkeit heruntergekocht. Wo Seelenheil so billig zu haben ist, finden sich immer Millionen K&#228;ufer. Dass da auch illegale Kopien im Netz herumschwirren, schadet niemandem, am wenigsten dem Autor selbst. Er weiss nur zu gut, dass Menschen f&#252;r ihre Erl&#246;sung zahlen WOLLEN. Deshalb laufen die Leser auch in Massen in die Buchhandlung, nachdem sie eines seiner B&#252;cher online umsonst gelesen haben, und legen die 30 Franken f&#252;r eine Diogenes-Ausgabe bereitwillig auf den Tisch.</p>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 22:23:11 +0000</pubDate>
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		<description>Zu Paul Coelho: Eben, dies ist ein weiteres Beispiel, das ich verga&#223; anzuf&#252;hren. Die Frage der eBooks sollte also wirklich bedacht werden. Ggf. kann man das auch mit den einzelnen Autoren absprechen. F&#252;r den Verlag sehe ich tats&#228;chlich kein wirkliches "Schadenspotential" und damit auch nicht f&#252;r den Autor, darf man doch vermuten, dass jeder "Pirat" ein Leser ist, den der Autor gewonnen hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Paul Coelho: Eben, dies ist ein weiteres Beispiel, das ich verga&#223; anzuf&#252;hren. Die Frage der eBooks sollte also wirklich bedacht werden. Ggf. kann man das auch mit den einzelnen Autoren absprechen. F&#252;r den Verlag sehe ich tats&#228;chlich kein wirkliches &#8220;Schadenspotential&#8221; und damit auch nicht f&#252;r den Autor, darf man doch vermuten, dass jeder &#8220;Pirat&#8221; ein Leser ist, den der Autor gewonnen hat.</p>
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		<title>Von: Christian von Kamp</title>
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		<dc:creator>Christian von Kamp</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 22:09:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ein wenig zur&#252;ck, zu Cory Doctorow: Nicht nur er, auch Paulo Coelho bedienen sich des "Tricks", einen Teil ihrer Literatur als kostenlose eBooks anzubieten, um die Verkaufszahlen ihrer Print-B&#252;cher zu steigern. Coelho geht sogar noch einen Schritt weiter: Er bet&#228;tigte sich selbst als "Pirat" und stellte &lt;a href="http://www.literaturcafe.de/paulo-coelho-buecher-kostenlos-zum-download" title="Raubkopien seiner eigenen Werke ins Web"&gt;Raubkopien seiner eigenen Werke ins Web&lt;/a&gt; - was nach Illegalit&#228;t klingt, war aber vermutlich mit dem Verleger abgesprochen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig zur&#252;ck, zu Cory Doctorow: Nicht nur er, auch Paulo Coelho bedienen sich des &#8220;Tricks&#8221;, einen Teil ihrer Literatur als kostenlose eBooks anzubieten, um die Verkaufszahlen ihrer Print-B&#252;cher zu steigern. Coelho geht sogar noch einen Schritt weiter: Er bet&#228;tigte sich selbst als &#8220;Pirat&#8221; und stellte <a href="http://www.literaturcafe.de/paulo-coelho-buecher-kostenlos-zum-download" title="Raubkopien seiner eigenen Werke ins Web">Raubkopien seiner eigenen Werke ins Web</a> - was nach Illegalit&#228;t klingt, war aber vermutlich mit dem Verleger abgesprochen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 21:43:02 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
e-Books w&#228;ren sicher auch eine gute M&#246;glichkeit, den Print querzufinanzieren. 
&lt;/blockquote&gt;

Unter diesem Gesichtspunkt sehe ich die &#220;berlegungen. Allerdings w&#228;re f&#252;r mich an diesem Modell entscheidender, dass der Autor mehr Prozente von eBook-Verk&#228;ufen bekommen k&#246;nnte, weil es schlicht keine echten Produktionskosten sind. Die eBook-Ausgabe ist ja ein Nebenprodukt des normalen Produktionsprozesses.

W&#252;rde man das eBook bspw. f&#252;r 50% des Buchpreises anbieten, kann man den Autor mit wom&#246;glich 25% statt 12% am Verkaufspreis beteiligen. Das ist eine interessante Option. Er/sie hat einen Leser gefunden &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; und mehr dabei erl&#246;st.

Bei dem von mir verfolgten Modell ist es so, dass ich nicht querfinanzieren muss. Die Produktionskosten sind so &#252;berschaubar, dass die Investition des Verlages sich in einem Rahmen bewegt, dass man sie einfach t&#228;tigen muss, wenn man an die Qualit&#228;t eines Titels glaubt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
e-Books w&#228;ren sicher auch eine gute M&#246;glichkeit, den Print querzufinanzieren.
</p></blockquote>
<p>Unter diesem Gesichtspunkt sehe ich die &#220;berlegungen. Allerdings w&#228;re f&#252;r mich an diesem Modell entscheidender, dass der Autor mehr Prozente von eBook-Verk&#228;ufen bekommen k&#246;nnte, weil es schlicht keine echten Produktionskosten sind. Die eBook-Ausgabe ist ja ein Nebenprodukt des normalen Produktionsprozesses.</p>
<p>W&#252;rde man das eBook bspw. f&#252;r 50% des Buchpreises anbieten, kann man den Autor mit wom&#246;glich 25% statt 12% am Verkaufspreis beteiligen. Das ist eine interessante Option. Er/sie hat einen Leser gefunden <em>und</em> und mehr dabei erl&#246;st.</p>
<p>Bei dem von mir verfolgten Modell ist es so, dass ich nicht querfinanzieren muss. Die Produktionskosten sind so &#252;berschaubar, dass die Investition des Verlages sich in einem Rahmen bewegt, dass man sie einfach t&#228;tigen muss, wenn man an die Qualit&#228;t eines Titels glaubt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 22:21:38 +0000</pubDate>
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		<description>was mikel sagt, ist genau der punkt. besehen wir uns die verh&#228;ltnisse, die heute so voller sorge dargetan werden, entdecken wir, dass es jenen, die schreiben heute keine m&#252;he bereitet, dennoch zu leben. das war fr&#252;her ganz etwas anderes. da waren die probleme wirklich einem hungertod vergleichbar. obwohl ich selbst in dieser bedrouille bin, kann ich das gejammer nicht ganz nachvollziehen. wir sind alle fett und kugelrund, symbolisch gesprochen. der schrei des k&#252;sntlers nach noch mehr kohle, dann am besten auch noch staatlich finanziert, halte ich f&#252;r abartig. darein f&#228;llt nicht, dass ich dem konsumverhalten ebenfalls skeptisch gegen&#252;berstehe, doch das ist eine ganz andere sache.

zur&#252;ck aber zu mikel. ich betonte es bereits &#252;berall und allerorten: auch das hat sich nicht ge&#228;ndert. jene, die nicht verkaufsorientiert schreiben, haben stets ihre eigenen projekte auf die beine gestellt. der glaube, dass die verlagsanstalten f&#252;r literatur verantwortlich sind - ich wei&#223; gar nicht, wo dieser gedanke herkommt.

und dann gilt es: du kannst schreiben, was du willst. wenn du nicht wei&#223;t, wie du deine leser erreichst, bleibst du zuhause und trinkst leitungswasser. oder du suchst dir einen job. so einfach ist das.

was mikel sagt, geschieht ja gerade. es kommt endlich entwicklung in diese ganze olle verstaubte und entsetzliche statik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>was mikel sagt, ist genau der punkt. besehen wir uns die verh&#228;ltnisse, die heute so voller sorge dargetan werden, entdecken wir, dass es jenen, die schreiben heute keine m&#252;he bereitet, dennoch zu leben. das war fr&#252;her ganz etwas anderes. da waren die probleme wirklich einem hungertod vergleichbar. obwohl ich selbst in dieser bedrouille bin, kann ich das gejammer nicht ganz nachvollziehen. wir sind alle fett und kugelrund, symbolisch gesprochen. der schrei des k&#252;sntlers nach noch mehr kohle, dann am besten auch noch staatlich finanziert, halte ich f&#252;r abartig. darein f&#228;llt nicht, dass ich dem konsumverhalten ebenfalls skeptisch gegen&#252;berstehe, doch das ist eine ganz andere sache.</p>
<p>zur&#252;ck aber zu mikel. ich betonte es bereits &#252;berall und allerorten: auch das hat sich nicht ge&#228;ndert. jene, die nicht verkaufsorientiert schreiben, haben stets ihre eigenen projekte auf die beine gestellt. der glaube, dass die verlagsanstalten f&#252;r literatur verantwortlich sind - ich wei&#223; gar nicht, wo dieser gedanke herkommt.</p>
<p>und dann gilt es: du kannst schreiben, was du willst. wenn du nicht wei&#223;t, wie du deine leser erreichst, bleibst du zuhause und trinkst leitungswasser. oder du suchst dir einen job. so einfach ist das.</p>
<p>was mikel sagt, geschieht ja gerade. es kommt endlich entwicklung in diese ganze olle verstaubte und entsetzliche statik.</p>
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	<item>
		<title>Von: La Tortuga</title>
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		<dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 20:46:34 +0000</pubDate>
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		<description>Das m&#252;sste doch durchaus auch mit B&#252;chern im herk&#246;mmlichen Sinne zu machen sein, dank Print on Demand etc. - siehe Benjamins Post. Gerade die Liebhaber der Literatur sind ja sehr oft biblioman und bezahlen auch f&#252;r das Papier (Umschlag, Geruch, Gewicht, Schrifttype, Ger&#228;usch des Umbl&#228;tterns ...).

e-Books w&#228;ren sicher auch eine gute M&#246;glichkeit, den Print querzufinanzieren. Oder noch besser: Massenschund nur noch als e-Book anbieten und den Gewinn daraus in gedruckte B&#252;cher stecken. Nur sind das nat&#252;rlich kaum je dieselben Verlage. Und mit der Aufhebung der Preisbindung rauscht ohnehin gerade alles in den Abgrund.

So ein Reader, wenn ichs mir recht &#252;berlege, k&#246;nnte eigentlich meine bibliotheksbedingte Nomadismusbremse massiv entsch&#228;rfen. Wenn mir dadurch nicht 90% der Lesefreude abhanden k&#228;me, was ich eben bef&#252;rchte. Aber derzeit ist das eh alles noch jenseitig teuer. (sFr. 530.- bis 680.- in meiner Buchhandlung.)

Nein, Schenken funktioniert leider nicht, so wie es jetzt ist. Ich bin &#252;berzeugt, dass die Menschheit es nicht mehr lange machen wird, wenn sie den Kapitalismus weiterhin zum Exzess treibt. Also falls wir sehr viel sp&#228;ter noch da sind, halt nicht mehr wir pers&#246;nlich, wird es zwangsl&#228;ufig funktionieren.

PS. Aus der Produktbeschreibung des CyBook: "Das CyBook ist auch ein MP3 Player. Schliessen Sie einfach Kopfh&#246;rer an und lauschen Sie Ihrer Lieblingsmusik w&#228;hrend Sie lesen. " --- Allein die Idee, dass man sowohl nebenbei lesen und gleichzeitig nebenbei Musik h&#246;ren k&#246;nnte!!! DAS sind die Dinge, die ich so f&#252;rchterlich finde und mit Oberfl&#228;chlichkeit meine.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das m&#252;sste doch durchaus auch mit B&#252;chern im herk&#246;mmlichen Sinne zu machen sein, dank Print on Demand etc. - siehe Benjamins Post. Gerade die Liebhaber der Literatur sind ja sehr oft biblioman und bezahlen auch f&#252;r das Papier (Umschlag, Geruch, Gewicht, Schrifttype, Ger&#228;usch des Umbl&#228;tterns &#8230;).</p>
<p>e-Books w&#228;ren sicher auch eine gute M&#246;glichkeit, den Print querzufinanzieren. Oder noch besser: Massenschund nur noch als e-Book anbieten und den Gewinn daraus in gedruckte B&#252;cher stecken. Nur sind das nat&#252;rlich kaum je dieselben Verlage. Und mit der Aufhebung der Preisbindung rauscht ohnehin gerade alles in den Abgrund.</p>
<p>So ein Reader, wenn ichs mir recht &#252;berlege, k&#246;nnte eigentlich meine bibliotheksbedingte Nomadismusbremse massiv entsch&#228;rfen. Wenn mir dadurch nicht 90% der Lesefreude abhanden k&#228;me, was ich eben bef&#252;rchte. Aber derzeit ist das eh alles noch jenseitig teuer. (sFr. 530.- bis 680.- in meiner Buchhandlung.)</p>
<p>Nein, Schenken funktioniert leider nicht, so wie es jetzt ist. Ich bin &#252;berzeugt, dass die Menschheit es nicht mehr lange machen wird, wenn sie den Kapitalismus weiterhin zum Exzess treibt. Also falls wir sehr viel sp&#228;ter noch da sind, halt nicht mehr wir pers&#246;nlich, wird es zwangsl&#228;ufig funktionieren.</p>
<p>PS. Aus der Produktbeschreibung des CyBook: &#8220;Das CyBook ist auch ein MP3 Player. Schliessen Sie einfach Kopfh&#246;rer an und lauschen Sie Ihrer Lieblingsmusik w&#228;hrend Sie lesen. &#8221; &#8212; Allein die Idee, dass man sowohl nebenbei lesen und gleichzeitig nebenbei Musik h&#246;ren k&#246;nnte!!! DAS sind die Dinge, die ich so f&#252;rchterlich finde und mit Oberfl&#228;chlichkeit meine.</p>
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		<title>Von: mikel</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20080611%2Fedition-neue-moderne-autorenverlag%2F%23comment-7173&amp;seed_title=edition+neue+moderne+%26%238226%3B+autorenverlag/comment-page-1/#comment-7173</link>
		<dc:creator>mikel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 19:55:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/?p=837#comment-7173</guid>
		<description>Darf ich einen Zwischenwurf wagen?

Sind e-books (bzw, was daraus noch entstehen wird) oder andere Alternativen nicht gerade DIE M&#246;glichkeit der Selbstvermarktung? Auch als Verlagsmodell?

Um im Bild oben zu bleiben: Der Verlag als eine Art Genossenschaft f&#252;r Direktvermarkter? Ohne Grossbuchhandlungen die Kosmetikfirmen oder den kath. Bisch&#246;fen geh&#246;ren?  Ohne Drittverwerter? Ohne Restauflagen? Ohne Vergriffen-Schilder?

Und geht es in diesem Post nicht um die Gr&#252;ndung eines neuen Verlages?

Mir scheint als w&#252;rden Lebensentw&#252;rfe diskutiert, so spannend dies auch zu lesen ist.

Verschenken per Gegengeschenk  klingt gut, ist sympathisch, aber es funktioniert nicht. Noch nie!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Darf ich einen Zwischenwurf wagen?</p>
<p>Sind e-books (bzw, was daraus noch entstehen wird) oder andere Alternativen nicht gerade DIE M&#246;glichkeit der Selbstvermarktung? Auch als Verlagsmodell?</p>
<p>Um im Bild oben zu bleiben: Der Verlag als eine Art Genossenschaft f&#252;r Direktvermarkter? Ohne Grossbuchhandlungen die Kosmetikfirmen oder den kath. Bisch&#246;fen geh&#246;ren?  Ohne Drittverwerter? Ohne Restauflagen? Ohne Vergriffen-Schilder?</p>
<p>Und geht es in diesem Post nicht um die Gr&#252;ndung eines neuen Verlages?</p>
<p>Mir scheint als w&#252;rden Lebensentw&#252;rfe diskutiert, so spannend dies auch zu lesen ist.</p>
<p>Verschenken per Gegengeschenk  klingt gut, ist sympathisch, aber es funktioniert nicht. Noch nie!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: La Tortuga</title>
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		<dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 19:06:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/?p=837#comment-7172</guid>
		<description>M&#246;glichkeiten durchdenken, egal wie nicht-umsetzbar gegenw&#228;rtig. Ich rede nicht davon, wie es IST. Ein B&#252;rgergehalt w&#252;rde dem Missstand schon grossteils abhelfen. Ein monet&#228;rer Preis ist &#252;berhaupt nicht mit dem Wert gleichzusetzen, der liegt woanders. Ich f&#252;r meinen Teil w&#252;rde es vorziehen, meine Texte zu verschenken, wom&#246;glich sogar anonym, wenn mein Lebensunterhalt gedeckt w&#228;re, ohne einer anderen Arbeit nachgehen zu m&#252;ssen - im Vertrauen, dass ich ebenfalls geschenkt bekomme, was ich ben&#246;tige und nicht selbst herstellen kann. Utopie oder Vision, das wird sich weisen (auch die Medien, die wir heute haben, waren mal Utopie oder Visison).

Viele Bauern karren selber, die Direktvermarktung, ob ab Hof (in dem Fall karrt er nicht, "vertr&#246;delt" aber sehr viel Zeit mit den Kunden), auf M&#228;rkten, in genossenschaftlich organisierten L&#228;den, ist ein starker Trend; einerseits um die zwischengelagerten Stufen zu umgehen, andererseits um die Br&#252;cke zu den Konsumenten zu schlagen. Ein guter Ansatz, wenn auch quantitativ noch minorit&#228;r.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>M&#246;glichkeiten durchdenken, egal wie nicht-umsetzbar gegenw&#228;rtig. Ich rede nicht davon, wie es IST. Ein B&#252;rgergehalt w&#252;rde dem Missstand schon grossteils abhelfen. Ein monet&#228;rer Preis ist &#252;berhaupt nicht mit dem Wert gleichzusetzen, der liegt woanders. Ich f&#252;r meinen Teil w&#252;rde es vorziehen, meine Texte zu verschenken, wom&#246;glich sogar anonym, wenn mein Lebensunterhalt gedeckt w&#228;re, ohne einer anderen Arbeit nachgehen zu m&#252;ssen - im Vertrauen, dass ich ebenfalls geschenkt bekomme, was ich ben&#246;tige und nicht selbst herstellen kann. Utopie oder Vision, das wird sich weisen (auch die Medien, die wir heute haben, waren mal Utopie oder Visison).</p>
<p>Viele Bauern karren selber, die Direktvermarktung, ob ab Hof (in dem Fall karrt er nicht, &#8220;vertr&#246;delt&#8221; aber sehr viel Zeit mit den Kunden), auf M&#228;rkten, in genossenschaftlich organisierten L&#228;den, ist ein starker Trend; einerseits um die zwischengelagerten Stufen zu umgehen, andererseits um die Br&#252;cke zu den Konsumenten zu schlagen. Ein guter Ansatz, wenn auch quantitativ noch minorit&#228;r.</p>
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	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 18:39:15 +0000</pubDate>
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		<description>das sehe ich anders. ohne vermarktung KANN es gar nicht jedem zug&#228;nglich sein, weil allein ein hinweis auf das existieren bereits dazugeh&#246;rt. die k&#252;nstler m&#246;chte ich sehen, die akzeptierten, ihre kunst sei wertlos.

den bauern m&#246;chte ich sehen, der sein korn nach getaner arbeit selbst in die gesch&#228;fte f&#228;hrt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das sehe ich anders. ohne vermarktung KANN es gar nicht jedem zug&#228;nglich sein, weil allein ein hinweis auf das existieren bereits dazugeh&#246;rt. die k&#252;nstler m&#246;chte ich sehen, die akzeptierten, ihre kunst sei wertlos.</p>
<p>den bauern m&#246;chte ich sehen, der sein korn nach getaner arbeit selbst in die gesch&#228;fte f&#228;hrt.</p>
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		<title>Von: La Tortuga</title>
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		<dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 18:19:38 +0000</pubDate>
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		<description>Jetzt sind wir uns ja einig. Ums Durchdenken der M&#246;glichkeiten geht es mir ja exakt auch (Skepsis geh&#246;rt da wohl dazu), der Unterschied ist nur, dass Du diese M&#246;glichkeiten auch tats&#228;chlich nutzt, w&#228;hrend ich das vorl&#228;ufig nicht will, was nicht ausschliesst, dass ich irgendwann meine Meinung &#228;ndere.

Es geht auch bei der Ern&#228;hrung nicht prim&#228;r um Wirtschaftlichkeit - nat&#252;rlich, der Produzent will und muss &#252;berleben, innerhalb seines Spielraums richtet er sich aber in erster Linie nach seinen Neigungen, die meisten Landwirte w&#252;rden anders produzieren, wenn sie eine Wahl h&#228;tten (so wie sich viele K&#252;nstler aus Not ebenfalls prostituieren). Vergleichbar ist es deshalb (wenn auch entfernt), weil Nahrung ein k&#246;rperliches und Kunst ein geistiges Grundbed&#252;rfnis deckt. Opponenten des Bauern wie des K&#252;nstlers sind eben jene, die vermarkten und verrenten und den L&#246;wenanteil eins&#228;ckeln von dem, was eigentlich gar keinen Preis hat, weil es allen zug&#228;nglich sein muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt sind wir uns ja einig. Ums Durchdenken der M&#246;glichkeiten geht es mir ja exakt auch (Skepsis geh&#246;rt da wohl dazu), der Unterschied ist nur, dass Du diese M&#246;glichkeiten auch tats&#228;chlich nutzt, w&#228;hrend ich das vorl&#228;ufig nicht will, was nicht ausschliesst, dass ich irgendwann meine Meinung &#228;ndere.</p>
<p>Es geht auch bei der Ern&#228;hrung nicht prim&#228;r um Wirtschaftlichkeit - nat&#252;rlich, der Produzent will und muss &#252;berleben, innerhalb seines Spielraums richtet er sich aber in erster Linie nach seinen Neigungen, die meisten Landwirte w&#252;rden anders produzieren, wenn sie eine Wahl h&#228;tten (so wie sich viele K&#252;nstler aus Not ebenfalls prostituieren). Vergleichbar ist es deshalb (wenn auch entfernt), weil Nahrung ein k&#246;rperliches und Kunst ein geistiges Grundbed&#252;rfnis deckt. Opponenten des Bauern wie des K&#252;nstlers sind eben jene, die vermarkten und verrenten und den L&#246;wenanteil eins&#228;ckeln von dem, was eigentlich gar keinen Preis hat, weil es allen zug&#228;nglich sein muss.</p>
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		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 17:48:17 +0000</pubDate>
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		<description>auch hier hinkt der vergleich gewaltig. man kann ern&#228;hrungssysteme kaum mit einem k&#252;nstlerischen medium vergleichen. ber&#252;hrungspunkt w&#228;re hier allerh&#246;chstens die verwertung durch die wirtschaft. dann aber wird das prim&#228;re produkt egal. ich glaube nicht, da&#223; die &#252;berlegung der wirtschaftlichkeit einen einflu&#223; auf das von einem k&#252;nstler gew&#228;hlte medium hat.

wor&#252;ber wir in erster linie reden, ist die erforschung von m&#246;glichkeiten. (da hast du dann mit deiner aussage &#252;ber die gentechnologie kein dummes argument geliefert. gentechnologie IST eine m&#246;glichkeit, die rahmenbedingungen sind es nicht.)

kino h&#228;lt nicht vom theater ab, eine cd nicht von der schallplatte. da&#223; wir hier von einem medium reden, das du nicht prim&#228;r bedienen willst/kannst, wenn es sich so anbietet, wie ich es in seinen m&#246;glichkeiten durchdenken m&#246;chte, ist klar. noch einmal: die technischen m&#246;glichkeiten, text zu pr&#228;sentieren, sind keine opposition zum buch. auch der film macht ein drehbuch nicht unn&#246;tig. hier herrscht der denkfehler. wir reden hier in der tat von einem neuen medium. da&#223; es au&#223;er diesen m&#246;glichkeiten auch m&#246;glich ist, den text 1:1 anzubieten, ist eine v&#246;llig andere sache, die mir v&#246;llig am arsch vorbeigeht und die jeder f&#252;r sich entscheiden mu&#223; und eben auch kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>auch hier hinkt der vergleich gewaltig. man kann ern&#228;hrungssysteme kaum mit einem k&#252;nstlerischen medium vergleichen. ber&#252;hrungspunkt w&#228;re hier allerh&#246;chstens die verwertung durch die wirtschaft. dann aber wird das prim&#228;re produkt egal. ich glaube nicht, da&#223; die &#252;berlegung der wirtschaftlichkeit einen einflu&#223; auf das von einem k&#252;nstler gew&#228;hlte medium hat.</p>
<p>wor&#252;ber wir in erster linie reden, ist die erforschung von m&#246;glichkeiten. (da hast du dann mit deiner aussage &#252;ber die gentechnologie kein dummes argument geliefert. gentechnologie IST eine m&#246;glichkeit, die rahmenbedingungen sind es nicht.)</p>
<p>kino h&#228;lt nicht vom theater ab, eine cd nicht von der schallplatte. da&#223; wir hier von einem medium reden, das du nicht prim&#228;r bedienen willst/kannst, wenn es sich so anbietet, wie ich es in seinen m&#246;glichkeiten durchdenken m&#246;chte, ist klar. noch einmal: die technischen m&#246;glichkeiten, text zu pr&#228;sentieren, sind keine opposition zum buch. auch der film macht ein drehbuch nicht unn&#246;tig. hier herrscht der denkfehler. wir reden hier in der tat von einem neuen medium. da&#223; es au&#223;er diesen m&#246;glichkeiten auch m&#246;glich ist, den text 1:1 anzubieten, ist eine v&#246;llig andere sache, die mir v&#246;llig am arsch vorbeigeht und die jeder f&#252;r sich entscheiden mu&#223; und eben auch kann.</p>
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		<title>Von: La Tortuga</title>
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		<dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 16:09:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/?p=837#comment-7167</guid>
		<description>@p.- : Und verstehst Du, was ich sage? ...Mir geht es nicht um das WAS, sondern ums WIE. --- Bsp. Gentechnologie: man k&#246;nnte damit die Ertr&#228;ge steigern, den Pflanzen-, Boden-, Gew&#228;sserschutz verbessern, Produkte haltbarer machen und somit Transporte einschr&#228;nken etc.pp. Es gibt keine gesundheitlichen und wenn mans richtig macht auch nur wenige &#246;kologischen Bedenken. Angesichts des Hungers ist es ein MUSS, dieses Potential nutzbar zu machen. Nur so, WIE die Technologie derzeit eingesetzt wird, versch&#228;rft sie alle Probleme, die sie vielleicht beheben k&#246;nnte, wegen des derzeit herrschenden Wirtschaftssystems. Weshalb ich mich gegen den Einsatz der Gentechnologie ausspreche, nicht wegen der Technologie selbst, sondern aufgrund der Rahmenbedingungen (womit meine heutige Meinung nicht in Stein gemeisselt ist). Das l&#228;sst sich zwar nicht direkt vergleichen, aber es zeigt, worin mein "Konservatismus" besteht.

L&#228;cherlich w&#228;re, etwas &#246;ffentlich tun zu wollen, was ich nicht kann. Ich singe gern, aber es fiele mir nicht im Traum ein, es anderswo als unter der Dusche zu tun. Mit der verf&#252;gbaren Technologie k&#246;nnte man auch meine Stimme hochtunen, aber wozu?! Nur weils m&#246;glich ist?? Wenn mich dereinst Christian Br&#252;ckner anruft und mein Buch einlesen will, dann soll er das um Himmels Willen tun, noch so gern, und ob ers vom Papier oder vom Bildschirm abliest, was ich mal von Hand geschrieben habe, ist dann auch nicht mein Problem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@p.- : Und verstehst Du, was ich sage? &#8230;Mir geht es nicht um das WAS, sondern ums WIE. &#8212; Bsp. Gentechnologie: man k&#246;nnte damit die Ertr&#228;ge steigern, den Pflanzen-, Boden-, Gew&#228;sserschutz verbessern, Produkte haltbarer machen und somit Transporte einschr&#228;nken etc.pp. Es gibt keine gesundheitlichen und wenn mans richtig macht auch nur wenige &#246;kologischen Bedenken. Angesichts des Hungers ist es ein MUSS, dieses Potential nutzbar zu machen. Nur so, WIE die Technologie derzeit eingesetzt wird, versch&#228;rft sie alle Probleme, die sie vielleicht beheben k&#246;nnte, wegen des derzeit herrschenden Wirtschaftssystems. Weshalb ich mich gegen den Einsatz der Gentechnologie ausspreche, nicht wegen der Technologie selbst, sondern aufgrund der Rahmenbedingungen (womit meine heutige Meinung nicht in Stein gemeisselt ist). Das l&#228;sst sich zwar nicht direkt vergleichen, aber es zeigt, worin mein &#8220;Konservatismus&#8221; besteht.</p>
<p>L&#228;cherlich w&#228;re, etwas &#246;ffentlich tun zu wollen, was ich nicht kann. Ich singe gern, aber es fiele mir nicht im Traum ein, es anderswo als unter der Dusche zu tun. Mit der verf&#252;gbaren Technologie k&#246;nnte man auch meine Stimme hochtunen, aber wozu?! Nur weils m&#246;glich ist?? Wenn mich dereinst Christian Br&#252;ckner anruft und mein Buch einlesen will, dann soll er das um Himmels Willen tun, noch so gern, und ob ers vom Papier oder vom Bildschirm abliest, was ich mal von Hand geschrieben habe, ist dann auch nicht mein Problem.</p>
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	</item>
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		<title>Von: mikel</title>
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		<dc:creator>mikel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 14:33:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/?p=837#comment-7166</guid>
		<description>Print-B&#252;cher sind heutzutage nichts weiter als ausgedruckte digitale Daten, die man auch als pdf weitergeben k&#246;nnte.

Die Oper, Singspiel etcpp.  war schon immer Multimedia, bedingte auch schon immer Zusammenarbeit. Multimedia bedeutet vielleicht auch Zusammenarbeit. Gibt es nicht auch Buchillustratoren?

@Turmsegler: Die Einstellung zur Piraterie ist gut. Ich habe die doctorow-Dateien auch heruntergeladen, gelesen und erw&#228;ge demn&#228;chst den Kauf eines Buches. ;-). Mir ging es um die Erinnerung an einen jungen Verleger dar&#252;ber nachzudenken solche Dinge auch legal verkaufen zu k&#246;nnen. 

Die Musikindustrie hatte viel zu lange (und immer noch im klassischen Bereich) &#252;berhaupt keine M&#246;glichkeit geboten mp3s legal kaufen zu k&#246;nnen. Und so hat sich die Kundschaft an das illegale als das Normale gew&#246;hnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Print-B&#252;cher sind heutzutage nichts weiter als ausgedruckte digitale Daten, die man auch als pdf weitergeben k&#246;nnte.</p>
<p>Die Oper, Singspiel etcpp.  war schon immer Multimedia, bedingte auch schon immer Zusammenarbeit. Multimedia bedeutet vielleicht auch Zusammenarbeit. Gibt es nicht auch Buchillustratoren?</p>
<p>@Turmsegler: Die Einstellung zur Piraterie ist gut. Ich habe die doctorow-Dateien auch heruntergeladen, gelesen und erw&#228;ge demn&#228;chst den Kauf eines Buches. ;-). Mir ging es um die Erinnerung an einen jungen Verleger dar&#252;ber nachzudenken solche Dinge auch legal verkaufen zu k&#246;nnen. </p>
<p>Die Musikindustrie hatte viel zu lange (und immer noch im klassischen Bereich) &#252;berhaupt keine M&#246;glichkeit geboten mp3s legal kaufen zu k&#246;nnen. Und so hat sich die Kundschaft an das illegale als das Normale gew&#246;hnt.</p>
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	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20080611%2Fedition-neue-moderne-autorenverlag%2F%23comment-7165&amp;seed_title=edition+neue+moderne+%26%238226%3B+autorenverlag/comment-page-1/#comment-7165</link>
		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 12:57:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/?p=837#comment-7165</guid>
		<description>ich glaube, hier wird, trotz vielfacher wiederholung, nicht verstanden, was ich sage. DAS halte ich f&#252;r eine aus konservatismus heraus resultierende blindheit.

was ich mit dem "teufelszeug" anspielen wollte, ist das, was mich schmunzeln l&#228;sst. ich kann mich noch sehr gut an verschiedene "entwicklungen" erinnern, zb. der &#252;bergang von der schallplatte zur cd. was wurde da gejammert und gejappst. nun ist es aber so, dass eine cd zwar in der masse als das praktischere medium durchsetzen konnte, die schallplatte aber keineswegs verdr&#228;ngte. dar&#252;berhinaus bietet die cd ganz andere zusatzm&#246;glichkeiten (wenn man diese nutzt), was zb. videomaterial, screensaver etc. betrifft. multimedia ist ja nun wirklich nichts neues und ist seit dem 50iger jahren ein thema, das selbst dann, WENN ES NEU W&#196;RE, kaum "gefahren" bergen kann, sondern ausschlie&#223;lich ein faszinierendes unternehmen markiert. zu argumentieren: "weil ich nichts anderes kann, bin ich konservativ" (&#252;berzogen formuliert), ist dagegen eher l&#228;cherlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich glaube, hier wird, trotz vielfacher wiederholung, nicht verstanden, was ich sage. DAS halte ich f&#252;r eine aus konservatismus heraus resultierende blindheit.</p>
<p>was ich mit dem &#8220;teufelszeug&#8221; anspielen wollte, ist das, was mich schmunzeln l&#228;sst. ich kann mich noch sehr gut an verschiedene &#8220;entwicklungen&#8221; erinnern, zb. der &#252;bergang von der schallplatte zur cd. was wurde da gejammert und gejappst. nun ist es aber so, dass eine cd zwar in der masse als das praktischere medium durchsetzen konnte, die schallplatte aber keineswegs verdr&#228;ngte. dar&#252;berhinaus bietet die cd ganz andere zusatzm&#246;glichkeiten (wenn man diese nutzt), was zb. videomaterial, screensaver etc. betrifft. multimedia ist ja nun wirklich nichts neues und ist seit dem 50iger jahren ein thema, das selbst dann, WENN ES NEU W&#196;RE, kaum &#8220;gefahren&#8221; bergen kann, sondern ausschlie&#223;lich ein faszinierendes unternehmen markiert. zu argumentieren: &#8220;weil ich nichts anderes kann, bin ich konservativ&#8221; (&#252;berzogen formuliert), ist dagegen eher l&#228;cherlich.</p>
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		<title>Von: La Tortuga</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20080611%2Fedition-neue-moderne-autorenverlag%2F%23comment-7164&amp;seed_title=edition+neue+moderne+%26%238226%3B+autorenverlag/comment-page-1/#comment-7164</link>
		<dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 10:13:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/?p=837#comment-7164</guid>
		<description>Ich sagte nie "Teufelszeug", r&#228;ume ja auch Chancen ein, blind bin ich nicht. Ich w&#228;ge nur f&#252;r mich ab, was mich voranbringt und was mich nur weiter verzettelt. Wo falle ich denn zur&#252;ck? Ich werde vermutlich nie ein e-Buch lesen, aber deshalb trotzdem beobachten, was an Neuem kommt. Und ich werde nie ein e-Buch schreiben - wenn jemand mein Printbuch als e-Buch will, dann soll er das haben. Das hat mit Verschliessen nichts zu tun. H&#228;tte ich irgendein Talent, das f&#252;r andere Medien geeignet w&#228;re, s&#228;he es anders aus. Aber ich habe nunmal keins. Alles Neue erst einfach mal mitzumachen kann genauso gef&#228;hrlich sein. Nicht alles Neue ist ein Fortschritt, bekanntlich. Von "Verschliessen" war nie die Rede, ich pl&#228;diere nur gegen Voreiligkeit und Kritiklosigkeit (was ich hier niemandem unterstelle - ich meine damit vielmehr die gesamtgesellschaftliche Tendenz).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sagte nie &#8220;Teufelszeug&#8221;, r&#228;ume ja auch Chancen ein, blind bin ich nicht. Ich w&#228;ge nur f&#252;r mich ab, was mich voranbringt und was mich nur weiter verzettelt. Wo falle ich denn zur&#252;ck? Ich werde vermutlich nie ein e-Buch lesen, aber deshalb trotzdem beobachten, was an Neuem kommt. Und ich werde nie ein e-Buch schreiben - wenn jemand mein Printbuch als e-Buch will, dann soll er das haben. Das hat mit Verschliessen nichts zu tun. H&#228;tte ich irgendein Talent, das f&#252;r andere Medien geeignet w&#228;re, s&#228;he es anders aus. Aber ich habe nunmal keins. Alles Neue erst einfach mal mitzumachen kann genauso gef&#228;hrlich sein. Nicht alles Neue ist ein Fortschritt, bekanntlich. Von &#8220;Verschliessen&#8221; war nie die Rede, ich pl&#228;diere nur gegen Voreiligkeit und Kritiklosigkeit (was ich hier niemandem unterstelle - ich meine damit vielmehr die gesamtgesellschaftliche Tendenz).</p>
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