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	<title>Comments on: &#220;ber Musen (Stimme der Sprache)</title>
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	<description>Erinnern &#38; Entdecken</description>
	<pubDate>Sat, 17 May 2008 06:13:57 +0000</pubDate>
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		<title>By: Über Musen (Altra Ego) &#171; Turmsegler</title>
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		<dc:creator>Über Musen (Altra Ego) &#171; Turmsegler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2008 18:47:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nach kurzzeitiger Absenz wieder ins Online-Leben zur&#252;ckgekehrt und &#252;bernimmt heute per Kommentar die Rolle der Muse. So kann ich dieses Brodsky-Musen-Sequel endlich fortsetzen, nachdem auch ich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nach kurzzeitiger Absenz wieder ins Online-Leben zur&#252;ckgekehrt und &#252;bernimmt heute per Kommentar die Rolle der Muse. So kann ich dieses Brodsky-Musen-Sequel endlich fortsetzen, nachdem auch ich [...]</p>
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		<title>By: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2008 17:45:42 +0000</pubDate>
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		<description>w&#228;re die muse jene, die diktiert, w&#228;re der autor nur der ghostwriter.  doch ist die muse der eigentliche antrieb. das darf man nicht theoretisieren, man mu&#223; es erleiden. auch ist sie (die muse) nicht von der eigentlichen geliebten zu unterscheiden (das sagt brodsky ja tats&#228;chlich). die moderne muse wei&#223; nicht zwingend, da&#223; sie muse ist - sie BLEIBT auch als obsessus ungebunden, wird sich aber an die geliebte halten, um h&#246;chstleistungen im dichter zu lancieren. eher ist sie liebesatem als person, eher ist sie von der imagination beseelt, denn eigentlich lebendig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>w&#228;re die muse jene, die diktiert, w&#228;re der autor nur der ghostwriter. doch ist die muse der eigentliche antrieb. das darf man nicht theoretisieren, man mu&#223; es erleiden. auch ist sie (die muse) nicht von der eigentlichen geliebten zu unterscheiden (das sagt brodsky ja tats&#228;chlich). die moderne muse wei&#223; nicht zwingend, da&#223; sie muse ist - sie BLEIBT auch als obsessus ungebunden, wird sich aber an die geliebte halten, um h&#246;chstleistungen im dichter zu lancieren. eher ist sie liebesatem als person, eher ist sie von der imagination beseelt, denn eigentlich lebendig.</p>
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		<title>By: claudia öhlschläger</title>
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		<dc:creator>claudia öhlschläger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 20:02:04 +0000</pubDate>
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		<description>Nun ja, nat&#252;rlich Modell der griechischen Mythologie, aber Brodsky beruft sich darauf, und er will sagen, dass die Muse diktiert, dass sie gewisserma&#223;en eine Herrschaft &#252;ber den Dichter aus&#252;bt, Sprache, die zu ihrem Ursprung will als Movens des Dichtens - so jedenfalls verstehe ich es.

Ist das eine verdeckte oder auch implizite Beschreibung des schriftstellerischen Selbstverst&#228;ndnisses des Turmseglers?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja, nat&#252;rlich Modell der griechischen Mythologie, aber Brodsky beruft sich darauf, und er will sagen, dass die Muse diktiert, dass sie gewisserma&#223;en eine Herrschaft &#252;ber den Dichter aus&#252;bt, Sprache, die zu ihrem Ursprung will als Movens des Dichtens - so jedenfalls verstehe ich es.</p>
<p>Ist das eine verdeckte oder auch implizite Beschreibung des schriftstellerischen Selbstverst&#228;ndnisses des Turmseglers?</p>
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		<title>By: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 22:10:25 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Was ist &#252;brigens mit Brodsky gesprochen damit gewonnen, wenn man die Muse entk&#246;rperlicht?
&lt;/blockquote&gt;

Brodsky kann daf&#252;r ja nicht verantwortlich gemacht werden. Das ist ja so ein griechisch-mystisches Ding... 

Eine Fortsetzung wird es in K&#252;rze geben, vielleicht sogar morgen - &#228;hem, das w&#228;re ja heute.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Was ist &#252;brigens mit Brodsky gesprochen damit gewonnen, wenn man die Muse entk&#246;rperlicht?
</p></blockquote>
<p>Brodsky kann daf&#252;r ja nicht verantwortlich gemacht werden. Das ist ja so ein griechisch-mystisches Ding&#8230; </p>
<p>Eine Fortsetzung wird es in K&#252;rze geben, vielleicht sogar morgen - &#228;hem, das w&#228;re ja heute.</p>
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	<item>
		<title>By: claudia öhlschläger</title>
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		<dc:creator>claudia öhlschläger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 22:07:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/?p=811#comment-7030</guid>
		<description>Der Zufallsfund, das erinnert nat&#252;rlich auch an meinen ´Lieblingsautor´ Sebald: die Dinge, zu denen nun auch einmal B&#252;cher z&#228;hlen, kommen unverhofft auf den Wartenden zu. Und dieser ist ein Bastler (siehe Lévi-Strauss und sein Konzept der Bricolage, auf das Herbst in seinem programmatischen Text &#252;ber literarische Weblogs Bezug nimmt), h&#228;lt die Bruchst&#252;cke in der Hand, montiert und kombiniert sie.- Was ist &#252;brigens mit Brodsky gesprochen damit gewonnen, wenn man die Muse entk&#246;rperlicht? Kann sie dann erst zur Stimme, zur Metapher f&#252;r die Sprache als eigentlichem (m&#252;tterlichem?) Liebesobjekt werden? Ich w&#252;nsche mir f&#252;r morgen auch eine Fortsetzung, damit ich weiter denken kann.
Claudia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zufallsfund, das erinnert nat&#252;rlich auch an meinen ´Lieblingsautor´ Sebald: die Dinge, zu denen nun auch einmal B&#252;cher z&#228;hlen, kommen unverhofft auf den Wartenden zu. Und dieser ist ein Bastler (siehe Lévi-Strauss und sein Konzept der Bricolage, auf das Herbst in seinem programmatischen Text &#252;ber literarische Weblogs Bezug nimmt), h&#228;lt die Bruchst&#252;cke in der Hand, montiert und kombiniert sie.- Was ist &#252;brigens mit Brodsky gesprochen damit gewonnen, wenn man die Muse entk&#246;rperlicht? Kann sie dann erst zur Stimme, zur Metapher f&#252;r die Sprache als eigentlichem (m&#252;tterlichem?) Liebesobjekt werden? Ich w&#252;nsche mir f&#252;r morgen auch eine Fortsetzung, damit ich weiter denken kann.<br />
Claudia</p>
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	</item>
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		<title>By: Lea</title>
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		<dc:creator>Lea</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 19:30:05 +0000</pubDate>
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		<description>Und was ist mit der Muse ohne den Muser? Ich muss sehr dar&#252;ber nachdenken, wo ich letzterem begegnet war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und was ist mit der Muse ohne den Muser? Ich muss sehr dar&#252;ber nachdenken, wo ich letzterem begegnet war.</p>
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		<title>By: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 11:33:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/?p=811#comment-7016</guid>
		<description>In der Literatur ist alles m&#246;glich, auch Geschlechtsumwandlungen. Das kostet mich gerade zwei Tastenanschl&#228;ge :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Literatur ist alles m&#246;glich, auch Geschlechtsumwandlungen. Das kostet mich gerade zwei Tastenanschl&#228;ge :-)</p>
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		<title>By: looka</title>
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		<dc:creator>looka</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 11:18:32 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es ja gro&#223;artig, wenn man in Blogbeitr&#228;gen pers&#246;nlich angesprochen wird. Da kann ich auch &#252;ber die dabei durchgef&#252;hrte Geschlechtsverwandlung hinwegsehen. Vielleicht k&#246;nnte man aber noch zwei r in den Beitrag packen. 

Momentan habe ich auch gar keinen Grund den turmsegler aus dem Reader wieder rauszunehmen. Stattdessen werde ich, wenn sich Zeit findet, im Archiv st&#246;bern.

Nun bin ich noch gespannt wie es weitergeht. Die Worte des Brodsky finde ich interessant. Hat sich jetzt schon in mein Ged&#228;chtnis gebissen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es ja gro&#223;artig, wenn man in Blogbeitr&#228;gen pers&#246;nlich angesprochen wird. Da kann ich auch &#252;ber die dabei durchgef&#252;hrte Geschlechtsverwandlung hinwegsehen. Vielleicht k&#246;nnte man aber noch zwei r in den Beitrag packen. </p>
<p>Momentan habe ich auch gar keinen Grund den turmsegler aus dem Reader wieder rauszunehmen. Stattdessen werde ich, wenn sich Zeit findet, im Archiv st&#246;bern.</p>
<p>Nun bin ich noch gespannt wie es weitergeht. Die Worte des Brodsky finde ich interessant. Hat sich jetzt schon in mein Ged&#228;chtnis gebissen.</p>
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