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	<title>Comments on: Aphorismen</title>
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	<description>Erinnern &#38; Entdecken</description>
	<pubDate>Sat, 17 May 2008 04:21:02 +0000</pubDate>
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		<title>By: sonogara</title>
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		<dc:creator>sonogara</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 19:01:30 +0000</pubDate>
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		<description>Na ja, "Kleinformen" oder "Kurzformen" macht sich, der leichteren Handhabbarkeit halber,  an einer formalen Oberfl&#228;chlichkeit fest. Nat&#252;rlich hat eine Anekdote eine andere Zielrichtung als ein Gleichnis, ein Witz eine andere Orientierung als eine Fabel, usw. Und ja, auch kurz gefasstes Erz&#228;hlendes f&#228;llt unter dieses weitgreifende Genre, bis hin zur vielseitigen Kurzgeschichte. Einheitlich bei den K&#252;rzestformen (den Begriff habe ich jetzt abgrenzungshalber erfunden) ist die Einstr&#228;ngigkeit des Plots, meist erg&#228;nzt durch ein polyphones Spiel auf der Obertonklaviatur. Auch ein Witz realisiert sich in der Regel erst im Bedeutungswandel. 

Das Besondere am gelungenen Aphorismus ist - meiner Ansicht nach - der schnelle Wechsel von der Schamesr&#246;te zum Heureka-Erlebnis! Nur der Rezepient, der gut getroffen wurde (der sich wiedererkennt, identifiziert), kann sich wandeln und damit von der Schwungkraft der aphoristischen Erkenntniswucht  mitgerissen werden, die zun&#228;chst als Unwucht wahrgenommen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja, &#8220;Kleinformen&#8221; oder &#8220;Kurzformen&#8221; macht sich, der leichteren Handhabbarkeit halber, an einer formalen Oberfl&#228;chlichkeit fest. Nat&#252;rlich hat eine Anekdote eine andere Zielrichtung als ein Gleichnis, ein Witz eine andere Orientierung als eine Fabel, usw. Und ja, auch kurz gefasstes Erz&#228;hlendes f&#228;llt unter dieses weitgreifende Genre, bis hin zur vielseitigen Kurzgeschichte. Einheitlich bei den K&#252;rzestformen (den Begriff habe ich jetzt abgrenzungshalber erfunden) ist die Einstr&#228;ngigkeit des Plots, meist erg&#228;nzt durch ein polyphones Spiel auf der Obertonklaviatur. Auch ein Witz realisiert sich in der Regel erst im Bedeutungswandel. </p>
<p>Das Besondere am gelungenen Aphorismus ist - meiner Ansicht nach - der schnelle Wechsel von der Schamesr&#246;te zum Heureka-Erlebnis! Nur der Rezepient, der gut getroffen wurde (der sich wiedererkennt, identifiziert), kann sich wandeln und damit von der Schwungkraft der aphoristischen Erkenntniswucht mitgerissen werden, die zun&#228;chst als Unwucht wahrgenommen wird.</p>
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		<title>By: Lea</title>
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		<dc:creator>Lea</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 16:40:53 +0000</pubDate>
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		<description>:-) ja sicher, lieber Benjamin, Du k&#246;nntest diese Kommentarstellen zum Musenkapitel hinzuf&#252;gen. Es k&#246;nnte ja sein, dass sich einige Leser in ein Musenkost&#252;m denken oder umgekehrt, sich als eine Muse behauptend, zu Worte schreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>:-) ja sicher, lieber Benjamin, Du k&#246;nntest diese Kommentarstellen zum Musenkapitel hinzuf&#252;gen. Es k&#246;nnte ja sein, dass sich einige Leser in ein Musenkost&#252;m denken oder umgekehrt, sich als eine Muse behauptend, zu Worte schreiben.</p>
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		<title>By: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 15:32:00 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist richtig. Und ich gehe gern hausieren mit den Dingen, die ich nicht (mehr) wei&#223;, damit meine gesch&#228;tzten Leser mit Ihrem Wissen gl&#228;nzen k&#246;nnen. So macht es allen Freude :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist richtig. Und ich gehe gern hausieren mit den Dingen, die ich nicht (mehr) wei&#223;, damit meine gesch&#228;tzten Leser mit Ihrem Wissen gl&#228;nzen k&#246;nnen. So macht es allen Freude :-)</p>
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		<title>By: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 15:07:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Benjamin,

Hehe, es ist doch so, dass man mit dem Wenigen, was man weiss, hausieren gehen muss, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Benjamin,</p>
<p>Hehe, es ist doch so, dass man mit dem Wenigen, was man weiss, hausieren gehen muss, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet&#8230;</p>
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		<title>By: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 12:08:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Sag mal, Benjamin, hast Du noch nie was von Lichtenberg (Georg Christoph) geh&#246;rt?
&lt;/blockquote&gt;

Wenn Du w&#252;sstest, von wie vielen Dingen ich noch nichts geh&#246;rt habe und - was vielleicht noch schlimmer ist - von wie vielen Dingen ich sehr wohl schon geh&#246;rt, die ich aber vollst&#228;ndig wieder vergessen habe...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Sag mal, Benjamin, hast Du noch nie was von Lichtenberg (Georg Christoph) geh&#246;rt?
</p></blockquote>
<p>Wenn Du w&#252;sstest, von wie vielen Dingen ich noch nichts geh&#246;rt habe und - was vielleicht noch schlimmer ist - von wie vielen Dingen ich sehr wohl schon geh&#246;rt, die ich aber vollst&#228;ndig wieder vergessen habe&#8230;</p>
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		<title>By: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 11:45:14 +0000</pubDate>
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		<description>Sag mal, Benjamin, hast Du noch nie was von Lichtenberg (Georg Christoph) geh&#246;rt? Er hat fast ausschliesslich Aphorismen hinterlassen und bereitet Literaturwissenschaftlern nach wie vor einiges Kopfzerbrechen. Seine Sudelb&#252;cher sind wunderbar! Unbedingt lesen (ob das den Aphorismenschreibern die Merkw&#252;rdigkeit nimmt - ich hoffe nicht. Merk- und denkw&#252;rdig ist es allemal. Es gibt sehr kluge Aphorismen, die nur auf den ersten Blick sofort einleuchten. Wenn man jedoch genauer hinschaut, findet man sich pl&#246;tzlich in einer komplexen Gedankenwelt wieder). Ich habe w&#228;hrend dem Literaturstudium ganze zwei Semester &#252;ber Aphorismen gebr&#252;tet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sag mal, Benjamin, hast Du noch nie was von Lichtenberg (Georg Christoph) geh&#246;rt? Er hat fast ausschliesslich Aphorismen hinterlassen und bereitet Literaturwissenschaftlern nach wie vor einiges Kopfzerbrechen. Seine Sudelb&#252;cher sind wunderbar! Unbedingt lesen (ob das den Aphorismenschreibern die Merkw&#252;rdigkeit nimmt - ich hoffe nicht. Merk- und denkw&#252;rdig ist es allemal. Es gibt sehr kluge Aphorismen, die nur auf den ersten Blick sofort einleuchten. Wenn man jedoch genauer hinschaut, findet man sich pl&#246;tzlich in einer komplexen Gedankenwelt wieder). Ich habe w&#228;hrend dem Literaturstudium ganze zwei Semester &#252;ber Aphorismen gebr&#252;tet.</p>
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		<title>By: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 21:36:41 +0000</pubDate>
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		<description>Man darf etwas nicht weiter bereden als bis zu einem Satz hin, den zu &#252;berbieten (im Versuch, mehr kann es nicht), l&#228;cherlich erschiene.

 &lt;blockquote&gt;Die Rolle des Rezipienten sei diese Sache, dass ihn das Gelesene dort trifft, wo er anzutreffen ist &lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man darf etwas nicht weiter bereden als bis zu einem Satz hin, den zu &#252;berbieten (im Versuch, mehr kann es nicht), l&#228;cherlich erschiene.</p>
<blockquote><p>Die Rolle des Rezipienten sei diese Sache, dass ihn das Gelesene dort trifft, wo er anzutreffen ist </p></blockquote>
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		<title>By: Lea</title>
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		<dc:creator>Lea</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 21:30:20 +0000</pubDate>
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		<description>Umgehen l&#228;sst es sich sicherlich nicht! Nur der Umgang des Problems ist schon eine gewaltige Sache an sich und w&#228;re ein Aphorisma wert. Die Rolle des Rezipienten sei diese Sache, dass ihn das Gelesene dort trifft, wo er anzutreffen ist:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Umgehen l&#228;sst es sich sicherlich nicht! Nur der Umgang des Problems ist schon eine gewaltige Sache an sich und w&#228;re ein Aphorisma wert. Die Rolle des Rezipienten sei diese Sache, dass ihn das Gelesene dort trifft, wo er anzutreffen ist:-)</p>
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		<title>By: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 20:07:54 +0000</pubDate>
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		<description>Aber wie kommt es, da&#223; der Rezipient dann das WESENTLICHE eines aphoristischen Gedankens beitragen mu&#223;? &#220;berhaupt eines jeden Werkes. Ursprung der Literarizit&#228;t, nicht wahr:- wer EMPF&#196;NGT, belebt. Gebahren, Geb&#228;rde, Geburt. Ich verstehe unter einem reinen Gedanken, was unm&#246;glich in Worten auszudr&#252;cken ist. Das ist &#252;brigens einer der Gr&#252;nde f&#252;r Dichtung ganz allgemein: man will mal sehen, ob das stimmt, oder ob sich dieses Problem nicht irgendwie umgehen l&#228;&#223;t.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber wie kommt es, da&#223; der Rezipient dann das WESENTLICHE eines aphoristischen Gedankens beitragen mu&#223;? &#220;berhaupt eines jeden Werkes. Ursprung der Literarizit&#228;t, nicht wahr:- wer EMPF&#196;NGT, belebt. Gebahren, Geb&#228;rde, Geburt. Ich verstehe unter einem reinen Gedanken, was unm&#246;glich in Worten auszudr&#252;cken ist. Das ist &#252;brigens einer der Gr&#252;nde f&#252;r Dichtung ganz allgemein: man will mal sehen, ob das stimmt, oder ob sich dieses Problem nicht irgendwie umgehen l&#228;&#223;t.</p>
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		<title>By: Lea</title>
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		<dc:creator>Lea</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 19:31:32 +0000</pubDate>
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		<description>@perkampus: was verstehst Du unter einem REINEN Gedanken. Aphoristik konzenriert sich auf das Wesentliche einer Erkenntnis. Also wird eine Ausf&#252;hrung &#252;ber Inhalt und Sinn &#252;berfl&#252;ssig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@perkampus: was verstehst Du unter einem REINEN Gedanken. Aphoristik konzenriert sich auf das Wesentliche einer Erkenntnis. Also wird eine Ausf&#252;hrung &#252;ber Inhalt und Sinn &#252;berfl&#252;ssig.</p>
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		<title>By: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 18:52:46 +0000</pubDate>
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		<description>Mich interessiert das wirklich. Nehmen wir doch mal den Aphorismus. "Kleinformen" ist hier irritierend, denn auch die Erz&#228;hlung mag dazugeh&#246;ren. Unterscheidet sich die Aphoristik nicht dadurch, da&#223; sie in ihrem besten Fall den reinen Gedanken birgt? 

Ist die Kleinform Oberstufenstoff, tut sich die Frage auf, ob dann eine Langform (im Endeffekt das Geschwafel) sozusagen von vorneherein als Kloake betrachtet wird, durch die man waten mu&#223;, um dann bei einem einzigen Wort (im besten und unm&#246;glichsten Fall) anzulangen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich interessiert das wirklich. Nehmen wir doch mal den Aphorismus. &#8220;Kleinformen&#8221; ist hier irritierend, denn auch die Erz&#228;hlung mag dazugeh&#246;ren. Unterscheidet sich die Aphoristik nicht dadurch, da&#223; sie in ihrem besten Fall den reinen Gedanken birgt? </p>
<p>Ist die Kleinform Oberstufenstoff, tut sich die Frage auf, ob dann eine Langform (im Endeffekt das Geschwafel) sozusagen von vorneherein als Kloake betrachtet wird, durch die man waten mu&#223;, um dann bei einem einzigen Wort (im besten und unm&#246;glichsten Fall) anzulangen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Lea</title>
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		<dc:creator>Lea</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 18:44:05 +0000</pubDate>
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		<description>:-) @sonogara</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>:-) @sonogara</p>
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	<item>
		<title>By: sonogara</title>
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		<dc:creator>sonogara</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 14:55:35 +0000</pubDate>
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		<description>Kleinformen der Prosa sind bereits Oberstufenstoff. Sch&#252;ler und Studenten (auch darin anderen Menschen &#228;hnlich) lernen aber genau das, was sie bereit sind zu lernen. Alles andere kippt &#252;ber die R&#228;nder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleinformen der Prosa sind bereits Oberstufenstoff. Sch&#252;ler und Studenten (auch darin anderen Menschen &#228;hnlich) lernen aber genau das, was sie bereit sind zu lernen. Alles andere kippt &#252;ber die R&#228;nder.</p>
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	</item>
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		<title>By: Lea</title>
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		<dc:creator>Lea</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2008 06:48:20 +0000</pubDate>
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		<description>....ist doch was PHILOSOPHISCHES!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;.ist doch was PHILOSOPHISCHES!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 21:53:35 +0000</pubDate>
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		<description>Dann m&#252;&#223;test du jegliche Art von Prosa verwerfen. Hat sie einen Wert, wenn sie nicht Poesie ist? Was macht Literatur zu Dichtung? Haben Aphorismen tats&#228;chlich eine Moral? Und die Moral von der Geschicht, wer Literatur hat, hat Morale nicht? haha. Dichtung BELEHRT nicht? Oh wie wunder wird mir.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann m&#252;&#223;test du jegliche Art von Prosa verwerfen. Hat sie einen Wert, wenn sie nicht Poesie ist? Was macht Literatur zu Dichtung? Haben Aphorismen tats&#228;chlich eine Moral? Und die Moral von der Geschicht, wer Literatur hat, hat Morale nicht? haha. Dichtung BELEHRT nicht? Oh wie wunder wird mir.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: La Tortuga</title>
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		<dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 21:42:12 +0000</pubDate>
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		<description>Nat&#252;rlich zun&#228;chst mal: alles schriftlich Fixierte. Urspr&#252;nglich vermutlich reine Buchhaltung auf Tontafeln, oder sogar Strichkalender der Neanderthaler.

Danach ist auch eine grauenhaft formlose, sprachlich st&#252;mperhafte Doktorarbeit Literatur.

Im engeren Sinne ist f&#252;r mich Literatur wohl Dichtung. Also eben - wie oben gesagt - ohne die Absicht zu belehren oder zu moralisieren oder rein abzubilden. Und das tun Aphorismen oft. (Nach diesem Kriterium m&#252;sste ich mich dahingehend korrigieren, dass man jeden einzelnen Aphorismus daraufhin abklopfen m&#252;sste. Dann hiesse das Genre "literarischer Aphorismus".)

Aber ich geb mich dann wohl doch geschlagen. Mir gehen die Argumente aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich zun&#228;chst mal: alles schriftlich Fixierte. Urspr&#252;nglich vermutlich reine Buchhaltung auf Tontafeln, oder sogar Strichkalender der Neanderthaler.</p>
<p>Danach ist auch eine grauenhaft formlose, sprachlich st&#252;mperhafte Doktorarbeit Literatur.</p>
<p>Im engeren Sinne ist f&#252;r mich Literatur wohl Dichtung. Also eben - wie oben gesagt - ohne die Absicht zu belehren oder zu moralisieren oder rein abzubilden. Und das tun Aphorismen oft. (Nach diesem Kriterium m&#252;sste ich mich dahingehend korrigieren, dass man jeden einzelnen Aphorismus daraufhin abklopfen m&#252;sste. Dann hiesse das Genre &#8220;literarischer Aphorismus&#8221;.)</p>
<p>Aber ich geb mich dann wohl doch geschlagen. Mir gehen die Argumente aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: perkampus</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20080506%2Faphorismen%2F%23comment-6996&amp;seed_title=Aphorismen#comment-6996</link>
		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 21:22:12 +0000</pubDate>
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		<description>Nun mal allen ernstes. Bekomme ich da was nicht mit? WAS IST LITERATUR?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun mal allen ernstes. Bekomme ich da was nicht mit? WAS IST LITERATUR?</p>
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		<title>By: La Tortuga</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20080506%2Faphorismen%2F%23comment-6995&amp;seed_title=Aphorismen#comment-6995</link>
		<dc:creator>La Tortuga</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 21:18:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/?p=809#comment-6995</guid>
		<description>@Benjamin: ich auch. Das ist ------.

@p.-: Ich hab nicht gesagt, dass Aphorismen nicht literarische Qualit&#228;t haben k&#246;nnen - aber das gilt h&#228;ufig auch f&#252;r journalistische Texte oder Sachb&#252;cher. Nur ist die Intention eine andere als bei der Literatur "proper"; vielleicht ziehe ich die Grenze ja zu eng. Die von Dir angef&#252;hrten Beispiele w&#252;rde ich eher unter Dichtung einordnen, kleinste Form.

Trotzdem ist es nun mal so, dass ein gut Teil der Aphorismen auf Zuckers&#228;ckchen und Abreisskalender geh&#246;ren (es sei denn, ich fasse umgekehrt den Begriff "Aphorismus" zu weit).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Benjamin: ich auch. Das ist &#8212;&#8212;.</p>
<p>@p.-: Ich hab nicht gesagt, dass Aphorismen nicht literarische Qualit&#228;t haben k&#246;nnen - aber das gilt h&#228;ufig auch f&#252;r journalistische Texte oder Sachb&#252;cher. Nur ist die Intention eine andere als bei der Literatur &#8220;proper&#8221;; vielleicht ziehe ich die Grenze ja zu eng. Die von Dir angef&#252;hrten Beispiele w&#252;rde ich eher unter Dichtung einordnen, kleinste Form.</p>
<p>Trotzdem ist es nun mal so, dass ein gut Teil der Aphorismen auf Zuckers&#228;ckchen und Abreisskalender geh&#246;ren (es sei denn, ich fasse umgekehrt den Begriff &#8220;Aphorismus&#8221; zu weit).</p>
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		<title>By: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 21:02:11 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
... gnomische Dichtung ...
&lt;/blockquote&gt;

Da bin ich nur noch sprachlos :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
&#8230; gnomische Dichtung &#8230;
</p></blockquote>
<p>Da bin ich nur noch sprachlos :-)</p>
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		<title>By: perkampus</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20080506%2Faphorismen%2F%23comment-6993&amp;seed_title=Aphorismen#comment-6993</link>
		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 20:46:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/?p=809#comment-6993</guid>
		<description>Bei Cioran zb. nimmt der Aphorismus nicht selten die Gestalt lyrischer Philosopheme an. Ich glaube, die besten Aphorismen stammen von Nietzsche, wenn man eine gewisse Geisteshaltung mit diesem Autor teilt, aber bei Cioran erst wurden sie zu einem Genre. Mir ist diese knappe Art zu reden immer verd&#228;chtig gewesen, andererseits aber stimme ich dem zu, was Cioran selbst &#252;ber den Aphorismus sagt. Er w&#228;re...
&lt;blockquote&gt;die ideale Form f&#252;r jene, die nicht Herr ihrer selbst, also abh&#228;ngig von Stimmungen sind.&lt;/blockquote&gt;
Wie ein Witz, der keine Kom&#246;die ist, erscheint mir der Aphorismus stets wie der Versuch, einen Sauerbraten in einer Puppenstube zubereiten zu wollen.

Weil du aber, lieber Benjamin, bei der spanischsprachigen Literatur bist, werfe ich noch Antonio Porchia in die Runde. Der hat n&#228;mlich aus dem Aphorismus ein wunderbares Subgenre entwickelt: gnomische Dichtung. 

Beispiele:

&lt;blockquote&gt;Ich wollte in etwas sein, um nicht in allem zu sein.&lt;/blockquote&gt;

&lt;blockquote&gt;Das Weltall bildet keine ganzheitliche Ordnung. Es fehlt die Hingabe des Menschen.&lt;/blockquote&gt;

Letzteren finde ich geradezu erstaunlich.

@ LaTortuga:
jetzt wirds pfundig.... au&#223;erhalb der Literatur...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Cioran zb. nimmt der Aphorismus nicht selten die Gestalt lyrischer Philosopheme an. Ich glaube, die besten Aphorismen stammen von Nietzsche, wenn man eine gewisse Geisteshaltung mit diesem Autor teilt, aber bei Cioran erst wurden sie zu einem Genre. Mir ist diese knappe Art zu reden immer verd&#228;chtig gewesen, andererseits aber stimme ich dem zu, was Cioran selbst &#252;ber den Aphorismus sagt. Er w&#228;re&#8230;</p>
<blockquote><p>die ideale Form f&#252;r jene, die nicht Herr ihrer selbst, also abh&#228;ngig von Stimmungen sind.</p></blockquote>
<p>Wie ein Witz, der keine Kom&#246;die ist, erscheint mir der Aphorismus stets wie der Versuch, einen Sauerbraten in einer Puppenstube zubereiten zu wollen.</p>
<p>Weil du aber, lieber Benjamin, bei der spanischsprachigen Literatur bist, werfe ich noch Antonio Porchia in die Runde. Der hat n&#228;mlich aus dem Aphorismus ein wunderbares Subgenre entwickelt: gnomische Dichtung. </p>
<p>Beispiele:</p>
<blockquote><p>Ich wollte in etwas sein, um nicht in allem zu sein.</p></blockquote>
<blockquote><p>Das Weltall bildet keine ganzheitliche Ordnung. Es fehlt die Hingabe des Menschen.</p></blockquote>
<p>Letzteren finde ich geradezu erstaunlich.</p>
<p>@ LaTortuga:<br />
jetzt wirds pfundig&#8230;. au&#223;erhalb der Literatur&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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