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	<title>Kommentare zu: Doppelmoral</title>
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	<description>Erinnern &#38; Entdecken</description>
	<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 00:51:53 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Laut lesen &#171; Turmsegler</title>
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		<dc:creator>Laut lesen &#171; Turmsegler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 16:57:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sein, Leser (respektive H&#246;rer) am Entstehungsprozess zu beteiligen, ohne sich dabei die k&#252;rzlich erw&#228;hnten Schwierigkeiten zu bereiten. Der Turmsegler ist schlie&#223;lich auch ein Podcast. Sollen die bildschirmgeplagten [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sein, Leser (respektive H&#246;rer) am Entstehungsprozess zu beteiligen, ohne sich dabei die k&#252;rzlich erw&#228;hnten Schwierigkeiten zu bereiten. Der Turmsegler ist schlie&#223;lich auch ein Podcast. Sollen die bildschirmgeplagten [...]</p>
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		<title>Von: mikel</title>
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		<dc:creator>mikel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 21:44:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ach das ist doch keine Doppelmoral, nein. Es scheint mir nur, dass sich hier einiges in die Realit&#228;t ger&#252;ckt wird und f&#252;r meinen Teil grinse ich dabei breit. All die Poetologien enden irgendwann am Fleischtopf (oder Gem&#252;setopf f&#252;r die andergl&#228;ubigen) und das ist gut so.

Oder betrete ich hier das Gau-Fettn&#228;pfchen, wenn ich denke, dass Autoren die sich irgendwie und irgendwann entschlossen auf diesem Markt Geld verdienen zu wollen sich durchaus Gedanken dar&#252;ber machen sollten, wer denn all ihre Rechnungen, Begierden und Sonstiges bezahlen soll, vorlegen  und wie diese (Menschlein, Mechanismen) einzusch&#228;tzen sind? Jenseit aller Poetologie?

Bloggen bedeutet f&#252;r mich Freiheit, unter anderem. Die Freiheit zu schreiben, was ich will, wann ich will, warum ich will und ob ich &#252;berhaupt will.

Wenn Poetologie in Ideologie ausartet (was sie oft genug tut), dann endet sie eben im Fleischtopf (Fischtopf, Gem&#252;setopf), basta.

Niemand muss sich in SEINEM Blog rechtfertigen m&#252;ssen, warum er/sie/es etwas nicht mehr schreibt, weiterf&#252;hrt, sonstiges macht.

Ach, nur mal so am Rande: wenn es denn demn&#228;chst praktikable, billige, elektonische, leichte Leseger&#228;te geben wird f&#252;r Geschriebenes aller Genres, und es wird sie bis in zwei Jahren geben, so meine Einsch&#228;tzung aus dem hohlen Bauch heraus, wenn es denn also f&#252;r Autoren, wie f&#252;r die Musiker und Filmemacher schon lange um Raubkopien geht, um Filesharing f&#252;r PDF'S, wie wird die Diskussion dann aussehen? Rein auf die Fleischt&#246;pfe bezogen.

Nein, nein das ist keine Doppelmoral. Es gilt nur ideologischen Ballast abzuwerfen um Neues wirklich kreieren zu k&#246;nnen.

Nur Mut! ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach das ist doch keine Doppelmoral, nein. Es scheint mir nur, dass sich hier einiges in die Realit&#228;t ger&#252;ckt wird und f&#252;r meinen Teil grinse ich dabei breit. All die Poetologien enden irgendwann am Fleischtopf (oder Gem&#252;setopf f&#252;r die andergl&#228;ubigen) und das ist gut so.</p>
<p>Oder betrete ich hier das Gau-Fettn&#228;pfchen, wenn ich denke, dass Autoren die sich irgendwie und irgendwann entschlossen auf diesem Markt Geld verdienen zu wollen sich durchaus Gedanken dar&#252;ber machen sollten, wer denn all ihre Rechnungen, Begierden und Sonstiges bezahlen soll, vorlegen und wie diese (Menschlein, Mechanismen) einzusch&#228;tzen sind? Jenseit aller Poetologie?</p>
<p>Bloggen bedeutet f&#252;r mich Freiheit, unter anderem. Die Freiheit zu schreiben, was ich will, wann ich will, warum ich will und ob ich &#252;berhaupt will.</p>
<p>Wenn Poetologie in Ideologie ausartet (was sie oft genug tut), dann endet sie eben im Fleischtopf (Fischtopf, Gem&#252;setopf), basta.</p>
<p>Niemand muss sich in SEINEM Blog rechtfertigen m&#252;ssen, warum er/sie/es etwas nicht mehr schreibt, weiterf&#252;hrt, sonstiges macht.</p>
<p>Ach, nur mal so am Rande: wenn es denn demn&#228;chst praktikable, billige, elektonische, leichte Leseger&#228;te geben wird f&#252;r Geschriebenes aller Genres, und es wird sie bis in zwei Jahren geben, so meine Einsch&#228;tzung aus dem hohlen Bauch heraus, wenn es denn also f&#252;r Autoren, wie f&#252;r die Musiker und Filmemacher schon lange um Raubkopien geht, um Filesharing f&#252;r PDF&#8217;S, wie wird die Diskussion dann aussehen? Rein auf die Fleischt&#246;pfe bezogen.</p>
<p>Nein, nein das ist keine Doppelmoral. Es gilt nur ideologischen Ballast abzuwerfen um Neues wirklich kreieren zu k&#246;nnen.</p>
<p>Nur Mut! ;-)</p>
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		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 23:48:40 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, das wurde genauso von mir gesagt. Im Endeffekt; und betreffend deiner Situation auch so erkannt. Deshalb w&#252;rde ich also jederzeit wiederholen, was ich dir "offline" gesagt habe. Hier stellte ich nur klar, dass ich nichts damit zu tun habe, wenn auch ich die Situationen kenne.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, das wurde genauso von mir gesagt. Im Endeffekt; und betreffend deiner Situation auch so erkannt. Deshalb w&#252;rde ich also jederzeit wiederholen, was ich dir &#8220;offline&#8221; gesagt habe. Hier stellte ich nur klar, dass ich nichts damit zu tun habe, wenn auch ich die Situationen kenne.</p>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 21:57:44 +0000</pubDate>
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		<description>Es spielt, meine ich, keine Rolle, ob ein tats&#228;chlicher Schaden entsteht oder ob das Gegenteil der Fall ist - wenn, ja wenn nur die "Papierkapitalisten" das so sehen. Ich n&#228;mlich, das r&#228;ume ich ein, habe nicht "nur" die Poesie im Sinn. Ich m&#246;chte sie auch zum Leser transportiert sehen. 

Nun gebe ich zu, dass ich noch immer glaube, dass ein Publikumsverlag dies besser bewerkstelligt. Die "Papierkapitalisten" erreichen mit den kapitalistischen Methoden und via "Seilschaften" doch wohl noch immer die gr&#246;ssere SIchtbarkeit f&#252;r ein Werk.

Und so l&#228;uft es am Ende wohl auf die Entscheidung hinaus, wie "konformistisch" man handeln will oder zu m&#252;ssen glaubt - mit R&#252;cksicht auf den papierkapitalistischen Partner.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es spielt, meine ich, keine Rolle, ob ein tats&#228;chlicher Schaden entsteht oder ob das Gegenteil der Fall ist - wenn, ja wenn nur die &#8220;Papierkapitalisten&#8221; das so sehen. Ich n&#228;mlich, das r&#228;ume ich ein, habe nicht &#8220;nur&#8221; die Poesie im Sinn. Ich m&#246;chte sie auch zum Leser transportiert sehen. </p>
<p>Nun gebe ich zu, dass ich noch immer glaube, dass ein Publikumsverlag dies besser bewerkstelligt. Die &#8220;Papierkapitalisten&#8221; erreichen mit den kapitalistischen Methoden und via &#8220;Seilschaften&#8221; doch wohl noch immer die gr&#246;ssere SIchtbarkeit f&#252;r ein Werk.</p>
<p>Und so l&#228;uft es am Ende wohl auf die Entscheidung hinaus, wie &#8220;konformistisch&#8221; man handeln will oder zu m&#252;ssen glaubt - mit R&#252;cksicht auf den papierkapitalistischen Partner.</p>
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		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 21:00:40 +0000</pubDate>
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		<description>Ist das der Bezug zu meinem letzten Posting?

Dann: Man sage mir doch der Fairness halber, woher dieser Unsinn r&#252;hren m&#246;ge. Recherchiert man da etwas und schaut sich die Richtung an, aus der so gewindet wird, kommt man schnell zu dem Schluss, der uns als Litblogger in der letzten Zeit immer wieder begegnet, dass die Aussage, eine Netzver&#246;ffentlichung schade dem Papierkapitalismus sich auf nichts anderes st&#252;tzt als Unwissenheit. Denn wann, ihr lieben Leute wurde denn da eine ausf&#252;hrliche Studie betrieben und wo liegt der exemplarische Fall denn vor?

Angesprochen wurde weiter oben bereits ein nachgewiesenes Gegenteil.

Und, so frage ich reflexiv weiter, handelt es sich etwa nicht um eine gewisse Basisangst, dass sich da etwas verselbst&#228;ndigt, dass doch vorher der Kontrolle der Seilschaften unterlag? Meiner Meinung nach hat der K&#252;nstler die Pflicht zur Freiheit. Befindet er sich aber im Spagat einmal hin zu seinem Anspruch und f&#252;hlt sich auf der anderen Seite Seilschaften verpflichtet, muss er sich halt entscheiden. Und deshalb kann ich deine Frage hier nur bejahen. Es kommt sehr wohl auf das jeweilige Autorenmodel an. Mich interessiert ja der ganze Affenzirkus nicht, mir geht es um die Poesie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist das der Bezug zu meinem letzten Posting?</p>
<p>Dann: Man sage mir doch der Fairness halber, woher dieser Unsinn r&#252;hren m&#246;ge. Recherchiert man da etwas und schaut sich die Richtung an, aus der so gewindet wird, kommt man schnell zu dem Schluss, der uns als Litblogger in der letzten Zeit immer wieder begegnet, dass die Aussage, eine Netzver&#246;ffentlichung schade dem Papierkapitalismus sich auf nichts anderes st&#252;tzt als Unwissenheit. Denn wann, ihr lieben Leute wurde denn da eine ausf&#252;hrliche Studie betrieben und wo liegt der exemplarische Fall denn vor?</p>
<p>Angesprochen wurde weiter oben bereits ein nachgewiesenes Gegenteil.</p>
<p>Und, so frage ich reflexiv weiter, handelt es sich etwa nicht um eine gewisse Basisangst, dass sich da etwas verselbst&#228;ndigt, dass doch vorher der Kontrolle der Seilschaften unterlag? Meiner Meinung nach hat der K&#252;nstler die Pflicht zur Freiheit. Befindet er sich aber im Spagat einmal hin zu seinem Anspruch und f&#252;hlt sich auf der anderen Seite Seilschaften verpflichtet, muss er sich halt entscheiden. Und deshalb kann ich deine Frage hier nur bejahen. Es kommt sehr wohl auf das jeweilige Autorenmodel an. Mich interessiert ja der ganze Affenzirkus nicht, mir geht es um die Poesie.</p>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 20:00:17 +0000</pubDate>
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		<description>@p.-: Also sind es Zugst&#228;ndnisse an die Propagandisten, und man muss abw&#228;gen, was f&#252;r einen selbst als Autor im Vordergrund steht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@p.-: Also sind es Zugst&#228;ndnisse an die Propagandisten, und man muss abw&#228;gen, was f&#252;r einen selbst als Autor im Vordergrund steht.</p>
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	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 19:26:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ob er alleine dasteht oder nicht. Sie stimmt nicht und ist nur Nachge&#228;ffe einer Propaganda. Und wenn sie denn zu zehnt da stehen, irren sie noch immer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob er alleine dasteht oder nicht. Sie stimmt nicht und ist nur Nachge&#228;ffe einer Propaganda. Und wenn sie denn zu zehnt da stehen, irren sie noch immer.</p>
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	<item>
		<title>Von: ksklein</title>
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		<dc:creator>ksklein</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 10:31:18 +0000</pubDate>
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		<description>Benjamin h&#228;tte sicherlich ein "Ich" statt einem "Wir" benutzen m&#252;ssen.

@markus: Ich denke nicht, dass Seyerlein mit seiner Meinung alleine da steht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Benjamin h&#228;tte sicherlich ein &#8220;Ich&#8221; statt einem &#8220;Wir&#8221; benutzen m&#252;ssen.</p>
<p>@markus: Ich denke nicht, dass Seyerlein mit seiner Meinung alleine da steht.</p>
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	<item>
		<title>Von: markus</title>
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		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 08:43:36 +0000</pubDate>
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		<description>Nun noch mein Senf hierzu: 

&#220;ber die Thematik "Internetver&#246;ffentlichungen vs. Buchhandel" darf gerne diskutiert werden, es ist sogar h&#246;chste Zeit, dass dies getan wird. Dass sich auch die Verlage dazu &#228;usserten, w&#228;re w&#252;nschenswert und gerade f&#252;r sie erhellend, wenn sie merkten, um was f&#252;r Leserzahlen es in unseren Weblogs tats&#228;chlich geht und keines unserer Weblogs die Macht hat, eine Auflage zu dr&#252;cken. (Wir k&#246;nnen den Verkauf steigern, um die vielleicht 200 Exemplare, wenn wir Gl&#252;ck haben?). 

Aber diese Thematik eins zu eins an die literarischen Weblogs zu kn&#252;pfen halte ich f&#252;r falsch und irref&#252;hrend. Die meisten Litblogs haben ausgesprochenen Werkstattcharakter, die allermeisten darin publizierten Texte sind weder druckreif noch f&#252;r den Druck gedacht. Aber in meinem Fall habe ich Texte im Netz ver&#246;ffentlicht, die ich als fertig betrachte und liebend gern zwischen zwei Buchdeckeln s&#228;he (siehe zum Beispiel die letzten Kolumnen auf P.-s Veranda oder die "SkyStories" auf SkyRadio). Das verf&#252;hrt mich aber nicht dazu, diese Texte aus dem Netz zu nehmen (ich stehe da p.-s Position sehr nahe).

Nun ein konkreter Fall aus meiner Praxis, in dem ich eine Serie unterbrach, weil ich ernsthaft mit dem Gedanken spiele, sie in einem Verlag unterzubringen: Die Texte zu meiner fr&#252;hen Kindheit und die Bilder meines Vaters, haben, seit ich versuche, sie in Buchform zu bringen, eine Struktur angenommen, die vor allem den Bildern meines Vaters um ein Vielfaches mehr Gewicht geben, als es das Weblog je k&#246;nnte. (Es ist schon wahr: Seyerlein scheint radikal die Meinung zu vertreten, dass, was zwischen zwei Buchdeckel soll, nicht ins Netz geh&#246;rt. Aber auf dieser radikalen Position steht er mE alleine da.) Die Bilder meines Vaters sind mit das Sch&#246;nste, was er uns einst hinterlassen wird. Das will ich auch entsprechend honorieren.

Eins geht in Deinem Beitrag aber v&#246;llig unter: Dass alle Aussagen, die p.- und ich in Emails machten, Antworten auf Deine konkreten Anfragen waren. Selbst wenn meine Antworten vage blieben - sie entstanden doch aus der Situation heraus. Sie derart zu verallgemeinern h&#228;tte ich mich geh&#252;tet.

(Patentrezepte scheint es - wie immer, wenn es um Literatur und Kunst geht - auch hier keine zu geben. Jeder muss selber wissen, was er tut, und daf&#252;r gerade stehen, sprich die Konsequenzen tragen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun noch mein Senf hierzu: </p>
<p>&#220;ber die Thematik &#8220;Internetver&#246;ffentlichungen vs. Buchhandel&#8221; darf gerne diskutiert werden, es ist sogar h&#246;chste Zeit, dass dies getan wird. Dass sich auch die Verlage dazu &#228;usserten, w&#228;re w&#252;nschenswert und gerade f&#252;r sie erhellend, wenn sie merkten, um was f&#252;r Leserzahlen es in unseren Weblogs tats&#228;chlich geht und keines unserer Weblogs die Macht hat, eine Auflage zu dr&#252;cken. (Wir k&#246;nnen den Verkauf steigern, um die vielleicht 200 Exemplare, wenn wir Gl&#252;ck haben?). </p>
<p>Aber diese Thematik eins zu eins an die literarischen Weblogs zu kn&#252;pfen halte ich f&#252;r falsch und irref&#252;hrend. Die meisten Litblogs haben ausgesprochenen Werkstattcharakter, die allermeisten darin publizierten Texte sind weder druckreif noch f&#252;r den Druck gedacht. Aber in meinem Fall habe ich Texte im Netz ver&#246;ffentlicht, die ich als fertig betrachte und liebend gern zwischen zwei Buchdeckeln s&#228;he (siehe zum Beispiel die letzten Kolumnen auf P.-s Veranda oder die &#8220;SkyStories&#8221; auf SkyRadio). Das verf&#252;hrt mich aber nicht dazu, diese Texte aus dem Netz zu nehmen (ich stehe da p.-s Position sehr nahe).</p>
<p>Nun ein konkreter Fall aus meiner Praxis, in dem ich eine Serie unterbrach, weil ich ernsthaft mit dem Gedanken spiele, sie in einem Verlag unterzubringen: Die Texte zu meiner fr&#252;hen Kindheit und die Bilder meines Vaters, haben, seit ich versuche, sie in Buchform zu bringen, eine Struktur angenommen, die vor allem den Bildern meines Vaters um ein Vielfaches mehr Gewicht geben, als es das Weblog je k&#246;nnte. (Es ist schon wahr: Seyerlein scheint radikal die Meinung zu vertreten, dass, was zwischen zwei Buchdeckel soll, nicht ins Netz geh&#246;rt. Aber auf dieser radikalen Position steht er mE alleine da.) Die Bilder meines Vaters sind mit das Sch&#246;nste, was er uns einst hinterlassen wird. Das will ich auch entsprechend honorieren.</p>
<p>Eins geht in Deinem Beitrag aber v&#246;llig unter: Dass alle Aussagen, die p.- und ich in Emails machten, Antworten auf Deine konkreten Anfragen waren. Selbst wenn meine Antworten vage blieben - sie entstanden doch aus der Situation heraus. Sie derart zu verallgemeinern h&#228;tte ich mich geh&#252;tet.</p>
<p>(Patentrezepte scheint es - wie immer, wenn es um Literatur und Kunst geht - auch hier keine zu geben. Jeder muss selber wissen, was er tut, und daf&#252;r gerade stehen, sprich die Konsequenzen tragen.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20080219%2Fdoppelmoral%2F%23comment-6349&amp;seed_title=Doppelmoral#comment-6349</link>
		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 16:36:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20080219/doppelmoral/#comment-6349</guid>
		<description>Ich habe nichts zu verbergen. Ganz im Gegenteil erledige ich vieles eher "zu" &#246;ffentlich. Daher denke ich kaum in diese Richtung. Ich mochte nur zu verstehen geben, dass mein Rat nicht automatisch meiner eigenen Grundlage entspricht, denn es ist schon so wie hab sagt, dass ich sehr viele Prim&#228;rtexte - wenn auch nur Passagenweise und in unabh&#228;ngiger Folge - einstelle. Ich arbeite eben v&#246;llig &#246;ffentlich und wie man wei&#223;, merke ich sogar meine "Pinkelpausen" an und mache ein Trara daraus.

Nun bist du aber ein v&#246;llig anderes Autorenmodel, also versuche ich DIE SACHE zu beurteilen. W&#252;rde es nach mir gehen, m&#252;sste ich gesagt haben: Netz geht vor. Au&#223;erdem spricht ja nichts dagegen, Arbeitsweisen darzustellen, eine Geschichte &#252;ber das Buch ist noch nicht das Buch selbst. Du bist ja nun auch jemand, der mit dem Schreiben vielleicht doch etwas Geld verdienen m&#246;chte und beinahe auch einen Publikumsverlag ben&#246;tigt, um rundum zufrieden zu sein. Und so urteilte ich die Sache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe nichts zu verbergen. Ganz im Gegenteil erledige ich vieles eher &#8220;zu&#8221; &#246;ffentlich. Daher denke ich kaum in diese Richtung. Ich mochte nur zu verstehen geben, dass mein Rat nicht automatisch meiner eigenen Grundlage entspricht, denn es ist schon so wie hab sagt, dass ich sehr viele Prim&#228;rtexte - wenn auch nur Passagenweise und in unabh&#228;ngiger Folge - einstelle. Ich arbeite eben v&#246;llig &#246;ffentlich und wie man wei&#223;, merke ich sogar meine &#8220;Pinkelpausen&#8221; an und mache ein Trara daraus.</p>
<p>Nun bist du aber ein v&#246;llig anderes Autorenmodel, also versuche ich DIE SACHE zu beurteilen. W&#252;rde es nach mir gehen, m&#252;sste ich gesagt haben: Netz geht vor. Au&#223;erdem spricht ja nichts dagegen, Arbeitsweisen darzustellen, eine Geschichte &#252;ber das Buch ist noch nicht das Buch selbst. Du bist ja nun auch jemand, der mit dem Schreiben vielleicht doch etwas Geld verdienen m&#246;chte und beinahe auch einen Publikumsverlag ben&#246;tigt, um rundum zufrieden zu sein. Und so urteilte ich die Sache.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin Stein</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20080219%2Fdoppelmoral%2F%23comment-6348&amp;seed_title=Doppelmoral#comment-6348</link>
		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 16:17:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20080219/doppelmoral/#comment-6348</guid>
		<description>Lieber p.-,

Du siehst diesen Beitrag hoffentlich nicht als das Messer in Deinem R&#252;cken an. Also dass ich mir quasi Rat einhole, um mich dann &#246;ffentlich hier dar&#252;ber zu entr&#252;sten. Das war nicht meine Intention.

Auch gibt es ja nichts zu rechtfertigen. Mir kam es nur so vor, als w&#252;rde da etwas aufklaffen zwischen Theorie und Praxis.

Nein, als "Testkiste" war der Turmsegler nicht gedacht, als ich mit ihm startete. Aber da war ich auch noch stumm, &lt;a href="http://turmsegler.net/20071016/der-poetische-motor/"&gt;der poetische Motor&lt;/a&gt; noch nicht wieder angesprungen. Ich habe jetzt mehr mit dem Schreiben als mit dem Lesen zu tun. Das kann sich einige Monate hinziehen. 

Es ist noch eine andere Frage, ob der Turmsegler so eine Wandlung verkraften w&#252;rde, eben doch zu mehr Pr&#228;sentation der eigenen Produktion - jedenfalls vor&#252;bergehend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber p.-,</p>
<p>Du siehst diesen Beitrag hoffentlich nicht als das Messer in Deinem R&#252;cken an. Also dass ich mir quasi Rat einhole, um mich dann &#246;ffentlich hier dar&#252;ber zu entr&#252;sten. Das war nicht meine Intention.</p>
<p>Auch gibt es ja nichts zu rechtfertigen. Mir kam es nur so vor, als w&#252;rde da etwas aufklaffen zwischen Theorie und Praxis.</p>
<p>Nein, als &#8220;Testkiste&#8221; war der Turmsegler nicht gedacht, als ich mit ihm startete. Aber da war ich auch noch stumm, <a href="http://turmsegler.net/20071016/der-poetische-motor/">der poetische Motor</a> noch nicht wieder angesprungen. Ich habe jetzt mehr mit dem Schreiben als mit dem Lesen zu tun. Das kann sich einige Monate hinziehen. </p>
<p>Es ist noch eine andere Frage, ob der Turmsegler so eine Wandlung verkraften w&#252;rde, eben doch zu mehr Pr&#228;sentation der eigenen Produktion - jedenfalls vor&#252;bergehend.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20080219%2Fdoppelmoral%2F%23comment-6347&amp;seed_title=Doppelmoral#comment-6347</link>
		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 16:05:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20080219/doppelmoral/#comment-6347</guid>
		<description>In meinem Vorbehalt, deinen gegenw&#228;rtigen Roman ins Netz zu stellen inklusive Exposé, &#228;u&#223;erte ich mich aufgrund gegenw&#228;rtiger Verhandlungen, wie du sehr wohl wei&#223;t. Ich selbst halte mich an solche Sachen und "Zur&#252;ckhaltungen" nicht, weil mich der Verlagsbrei pers&#246;nlich weder interessiert, noch beabsichtige ich, jemals &#252;berhaupt ein Buch irgendwo anzubieten.

F&#252;r dich sieht die Sache anders aus aufgrund der hervorragenden Chance, die dieses, dein Buch hat.

Dar&#252;berhinaus merkte ich an, dass es eine "g&#228;ngige" Meinung ist, es so anzusehen, als w&#228;re da Verzweiflung am Werk. Ich nehme mich da wieder aus, weil ich mich, wie gesagt nicht f&#252;r das interessiere, was da so Usus ist und ich meine ganz alleinige Philosophie vertrete. Doch kann man hier nicht mich mit irgendetwas oder irgendjemanden vergleichen. Auch das muss einleuchten. Meine ganze Kunstfigur ist anders angelegt.

Es ist v&#246;llig richtig, dass eine Netzpr&#228;senz eher f&#246;rderlich wirken KANN, jedoch ist der deutschsprachige Bereich, wie immer, auch hier v&#246;llig hinterw&#228;ldlerisch und ich werde wohl keine Neuigkeit verk&#252;nden, wenn ich sage, dass es gerade bei DEM Verlag, mit dem du dich gerate im Gespr&#228;ch befindest, nicht so angeraten ist, Exzerpte ins Netz zu stellen. DAHER meine Empfehlung, die nicht automatisch meiner Philosophie entspricht und dahingehend relativiert werden muss.

Was das allerdings in Wahrheit tats&#228;chlich mit den literarischen Weblogs zu tun hat, ist mir ebenfalls ein R&#228;tsel, es ber&#252;hrt sich allenthalben in der Thematik, was um alles in der Welt DAS sei - hat jedoch mit deinem gesonderten "Problem" nicht das geringste zu schaffen. DENN: Soweit ich das &#252;berschaue, hast du den Turmsegler nicht in der Hauptsache als Exzerpten- und Testkiste, nicht als eigenes Archiv undsoweiter - eingerichtet, sondern dich in der Hauptsache auf Pr&#228;sentationen spezialisiert.

Bei deinem BLAU war auch dieser Sachverhalt, der dich jetzo ereilt ein v&#246;llig anderer.

Und: Mit Verlaub: Wenn ich etwas ins Netz stellen will, dann tue ich es - oder ich tue es nicht. Muss man nur die ganze Welt fragen, was zu tun sei. Ich schrieb dir, was ich IN DEINEM FALL gegenw&#228;rtig denke. Nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Vorbehalt, deinen gegenw&#228;rtigen Roman ins Netz zu stellen inklusive Exposé, &#228;u&#223;erte ich mich aufgrund gegenw&#228;rtiger Verhandlungen, wie du sehr wohl wei&#223;t. Ich selbst halte mich an solche Sachen und &#8220;Zur&#252;ckhaltungen&#8221; nicht, weil mich der Verlagsbrei pers&#246;nlich weder interessiert, noch beabsichtige ich, jemals &#252;berhaupt ein Buch irgendwo anzubieten.</p>
<p>F&#252;r dich sieht die Sache anders aus aufgrund der hervorragenden Chance, die dieses, dein Buch hat.</p>
<p>Dar&#252;berhinaus merkte ich an, dass es eine &#8220;g&#228;ngige&#8221; Meinung ist, es so anzusehen, als w&#228;re da Verzweiflung am Werk. Ich nehme mich da wieder aus, weil ich mich, wie gesagt nicht f&#252;r das interessiere, was da so Usus ist und ich meine ganz alleinige Philosophie vertrete. Doch kann man hier nicht mich mit irgendetwas oder irgendjemanden vergleichen. Auch das muss einleuchten. Meine ganze Kunstfigur ist anders angelegt.</p>
<p>Es ist v&#246;llig richtig, dass eine Netzpr&#228;senz eher f&#246;rderlich wirken KANN, jedoch ist der deutschsprachige Bereich, wie immer, auch hier v&#246;llig hinterw&#228;ldlerisch und ich werde wohl keine Neuigkeit verk&#252;nden, wenn ich sage, dass es gerade bei DEM Verlag, mit dem du dich gerate im Gespr&#228;ch befindest, nicht so angeraten ist, Exzerpte ins Netz zu stellen. DAHER meine Empfehlung, die nicht automatisch meiner Philosophie entspricht und dahingehend relativiert werden muss.</p>
<p>Was das allerdings in Wahrheit tats&#228;chlich mit den literarischen Weblogs zu tun hat, ist mir ebenfalls ein R&#228;tsel, es ber&#252;hrt sich allenthalben in der Thematik, was um alles in der Welt DAS sei - hat jedoch mit deinem gesonderten &#8220;Problem&#8221; nicht das geringste zu schaffen. DENN: Soweit ich das &#252;berschaue, hast du den Turmsegler nicht in der Hauptsache als Exzerpten- und Testkiste, nicht als eigenes Archiv undsoweiter - eingerichtet, sondern dich in der Hauptsache auf Pr&#228;sentationen spezialisiert.</p>
<p>Bei deinem BLAU war auch dieser Sachverhalt, der dich jetzo ereilt ein v&#246;llig anderer.</p>
<p>Und: Mit Verlaub: Wenn ich etwas ins Netz stellen will, dann tue ich es - oder ich tue es nicht. Muss man nur die ganze Welt fragen, was zu tun sei. Ich schrieb dir, was ich IN DEINEM FALL gegenw&#228;rtig denke. Nicht mehr.</p>
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		<title>Von: hab</title>
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		<dc:creator>hab</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 15:59:15 +0000</pubDate>
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		<description>naja. ist trotzdem ein bisschen unbefriedigend f&#252;r mich. wo du auch gerade p. und markus nennst, die bekannt daf&#252;r sind, dass in deren weblogs erheblicher prim&#228;rtext zu finden ist. (ob das nun deren wirkliche pfunde sind oder da im hintergrund noch ganz andere produktionen ablaufen, vermag ich nicht zu beurteilen). ICH an dieser stelle zu sagen, w&#228;re aber allemal zu diesem zeitpunkt nachvollziehbarer gewesen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>naja. ist trotzdem ein bisschen unbefriedigend f&#252;r mich. wo du auch gerade p. und markus nennst, die bekannt daf&#252;r sind, dass in deren weblogs erheblicher prim&#228;rtext zu finden ist. (ob das nun deren wirkliche pfunde sind oder da im hintergrund noch ganz andere produktionen ablaufen, vermag ich nicht zu beurteilen). ICH an dieser stelle zu sagen, w&#228;re aber allemal zu diesem zeitpunkt nachvollziehbarer gewesen &#8230;</p>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 15:48:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe mir erlaubt, "WIR" zu schreiben, weil ich das gerade mit p.- und Markus offline andiskutiert habe. Vielleicht melden sich die beiden auch noch zum Thema zu Wort.

Und verstehe mich da bitte recht. Wenn ich hier "Doppelmoral" schreibe, so ist das Ausdruck einer Nachdenklichkeit. W&#228;re es so, wie es sich mir nach den Gespr&#228;chen der letzten Tage darstellt, h&#228;tten wir es schon mit einer gewissen Janusk&#246;pfigkeit zu tun.

Ich geh mal eben den p.- wecken...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir erlaubt, &#8220;WIR&#8221; zu schreiben, weil ich das gerade mit p.- und Markus offline andiskutiert habe. Vielleicht melden sich die beiden auch noch zum Thema zu Wort.</p>
<p>Und verstehe mich da bitte recht. Wenn ich hier &#8220;Doppelmoral&#8221; schreibe, so ist das Ausdruck einer Nachdenklichkeit. W&#228;re es so, wie es sich mir nach den Gespr&#228;chen der letzten Tage darstellt, h&#228;tten wir es schon mit einer gewissen Janusk&#246;pfigkeit zu tun.</p>
<p>Ich geh mal eben den p.- wecken&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hab</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20080219%2Fdoppelmoral%2F%23comment-6343&amp;seed_title=Doppelmoral#comment-6343</link>
		<dc:creator>hab</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 15:18:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20080219/doppelmoral/#comment-6343</guid>
		<description>verstehe ich nicht. wer h&#228;lt denn hier was zur&#252;ck? ich nicht oder nur teilweise. (vgl. &lt;a href="http://www.abendschein.ch/site/weblog/C29/"&gt;bc&lt;/a&gt;). und die herren hediger, perkampus, herbst oder seyerlein u.a. bestimmt auch nicht, was die vorstellung von werkteilen in ihren weblogs angeht. 

wer ist also "wir" in

&lt;blockquote&gt;Wenn wir alle so vorgehen und immer dann, wenn wir ein wirkliches Pfund literarischer Produktion vorzuzeigen h&#228;tten, es zur&#252;ckhalten und eben nicht in unseren Weblogs &#246;ffentlich machen - was bleibt dann von den hehren Ans&#228;tzen, &#220;berlegungen und Bezeugungen &#252;brig, die in besagtem Litblogs-Buch pr&#228;sentiert wurden?&lt;/blockquote&gt;

und warum wird das mit dem titel "Doppelmoral" gekoppelt?


zum eigenen text als bsp.: allerdings ist es ein depot von zweirangigem, weil ich die struktur des textes noch nicht bekannt gegeben habe. und der text nat&#252;rlich noch un&#252;berarbeitet ist. die letztform des textes bezeichne ich als unver&#246;ffentlicht. zum anderen: es gibt projekte, die sowohl online, als auch im print zugriffig sind. und sie k&#246;nnen (trotzdem im print) verk&#228;uflich sein (coelho) oder auch nicht (wie du selbst sagst / us-markt. und zu "Was immer erst einmal im Weblog st&#252;nde, w&#228;re f&#252;r den Buchmarkt tot."). das sind doch ganz andere fragen ... (eine andere frage auch: welcher autor, welche autorin kann schon von einem, von vielen publizierten roman(en) leben? vgl. kirchhoffinterview in den aktuellen "literaturen").

und hierzu noch: "Agenturen w&#252;rden mit Ideen dealen, und man k&#246;nnte auf diese Weise bestohlen werden." naja, zeugen des diebstahls g&#228;be es ja dann zu hauf. und die m&#246;glichkeiten dies anzuzeigen und zu skandalisieren auch ...

tut mir leid. ich verstehe den beitrag wohl wirklich nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>verstehe ich nicht. wer h&#228;lt denn hier was zur&#252;ck? ich nicht oder nur teilweise. (vgl. <a href="http://www.abendschein.ch/site/weblog/C29/">bc</a>). und die herren hediger, perkampus, herbst oder seyerlein u.a. bestimmt auch nicht, was die vorstellung von werkteilen in ihren weblogs angeht. </p>
<p>wer ist also &#8220;wir&#8221; in</p>
<blockquote><p>Wenn wir alle so vorgehen und immer dann, wenn wir ein wirkliches Pfund literarischer Produktion vorzuzeigen h&#228;tten, es zur&#252;ckhalten und eben nicht in unseren Weblogs &#246;ffentlich machen - was bleibt dann von den hehren Ans&#228;tzen, &#220;berlegungen und Bezeugungen &#252;brig, die in besagtem Litblogs-Buch pr&#228;sentiert wurden?</p></blockquote>
<p>und warum wird das mit dem titel &#8220;Doppelmoral&#8221; gekoppelt?</p>
<p>zum eigenen text als bsp.: allerdings ist es ein depot von zweirangigem, weil ich die struktur des textes noch nicht bekannt gegeben habe. und der text nat&#252;rlich noch un&#252;berarbeitet ist. die letztform des textes bezeichne ich als unver&#246;ffentlicht. zum anderen: es gibt projekte, die sowohl online, als auch im print zugriffig sind. und sie k&#246;nnen (trotzdem im print) verk&#228;uflich sein (coelho) oder auch nicht (wie du selbst sagst / us-markt. und zu &#8220;Was immer erst einmal im Weblog st&#252;nde, w&#228;re f&#252;r den Buchmarkt tot.&#8221;). das sind doch ganz andere fragen &#8230; (eine andere frage auch: welcher autor, welche autorin kann schon von einem, von vielen publizierten roman(en) leben? vgl. kirchhoffinterview in den aktuellen &#8220;literaturen&#8221;).</p>
<p>und hierzu noch: &#8220;Agenturen w&#252;rden mit Ideen dealen, und man k&#246;nnte auf diese Weise bestohlen werden.&#8221; naja, zeugen des diebstahls g&#228;be es ja dann zu hauf. und die m&#246;glichkeiten dies anzuzeigen und zu skandalisieren auch &#8230;</p>
<p>tut mir leid. ich verstehe den beitrag wohl wirklich nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: SuMuze</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20080219%2Fdoppelmoral%2F%23comment-6342&amp;seed_title=Doppelmoral#comment-6342</link>
		<dc:creator>SuMuze</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 15:13:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20080219/doppelmoral/#comment-6342</guid>
		<description>Umgekehrt wird ein Schuh daraus: das Hinschreiben ins kostenfreie Medium disqualifiziert. Damit die reziproke Behauptung gelte: das verwertbare Hinschreiben qualifiziere. 

Die Waren gehen halt nicht allein zu Markte, hei&#223;t es schon seit langem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Umgekehrt wird ein Schuh daraus: das Hinschreiben ins kostenfreie Medium disqualifiziert. Damit die reziproke Behauptung gelte: das verwertbare Hinschreiben qualifiziere. </p>
<p>Die Waren gehen halt nicht allein zu Markte, hei&#223;t es schon seit langem.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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