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	<title>Kommentare zu: Religi&#246;ser Atheismus</title>
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	<description>Erinnern &#38; Entdecken</description>
	<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 14:33:31 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Jens-Christian Fischer</title>
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		<dc:creator>Jens-Christian Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 23:16:37 +0000</pubDate>
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		<description>Wir sind gar nicht so unterschiedlicher Meinung. Und ich trenne ganz strikt zwischen Glauben und Religion. Pers&#246;nlich glaube ich nicht an einen Sch&#246;pfer - die Wissenschaft liefert mir gen&#252;gend Erkl&#228;rungen und entwickelt sich st&#228;ndig weiter. Und die Wissenschaft ist durchaus auch offen zuzugeben, dass sie vielen (noch) nicht weiss "wie die Dinge funktionieren". Aber sie ist dem auf der Spur und jedes Jahr w&#228;chst unser Wissen. (Siehe etwa den Large Hadron Collider, der in Genf in Betrieb gegangen ist)

Eben: Glauben sei jedem unbenommen - mir reicht das Wissen...

Zu den Religionen habe ich, wie du sicher gesehen hast, ein stark gespaltenes Verh&#228;ltnis. Mir gef&#228;llt der "ein-und-allein" Anspruch der monoethischen Religionen nicht. Es gibt kein Und, es gibt nur ein Oder. "Wenn Du nicht an (meinen) Gott glaubst, dann ....". Schon aus rein logischen &#220;berlegung kann das doch nicht funktionieren, oder?

Als Lebensentwurf, da gebe ich dir Recht, hat Religion und die daraus entstehende Gemeinschaft einen Sinn. Ich f&#252;hle mich durchaus auch in der christlichen Tradition verwurzelt, ich weiss, dass unsere Gesellschaft darauf aufbaut und das wir viele unserer Zusammenslebensvorstellungen dieser Religion verdanken. Das sollen auch meine Kinder durchaus erfahren und erleben - halt ohne das damit verbundene Brimborium. 

M&#252;sste mehr schreiben, aber das vertage ich auf morgen, wenn ich wieder klar denken kann...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind gar nicht so unterschiedlicher Meinung. Und ich trenne ganz strikt zwischen Glauben und Religion. Pers&#246;nlich glaube ich nicht an einen Sch&#246;pfer - die Wissenschaft liefert mir gen&#252;gend Erkl&#228;rungen und entwickelt sich st&#228;ndig weiter. Und die Wissenschaft ist durchaus auch offen zuzugeben, dass sie vielen (noch) nicht weiss &#8220;wie die Dinge funktionieren&#8221;. Aber sie ist dem auf der Spur und jedes Jahr w&#228;chst unser Wissen. (Siehe etwa den Large Hadron Collider, der in Genf in Betrieb gegangen ist)</p>
<p>Eben: Glauben sei jedem unbenommen - mir reicht das Wissen&#8230;</p>
<p>Zu den Religionen habe ich, wie du sicher gesehen hast, ein stark gespaltenes Verh&#228;ltnis. Mir gef&#228;llt der &#8220;ein-und-allein&#8221; Anspruch der monoethischen Religionen nicht. Es gibt kein Und, es gibt nur ein Oder. &#8220;Wenn Du nicht an (meinen) Gott glaubst, dann &#8230;.&#8221;. Schon aus rein logischen &#220;berlegung kann das doch nicht funktionieren, oder?</p>
<p>Als Lebensentwurf, da gebe ich dir Recht, hat Religion und die daraus entstehende Gemeinschaft einen Sinn. Ich f&#252;hle mich durchaus auch in der christlichen Tradition verwurzelt, ich weiss, dass unsere Gesellschaft darauf aufbaut und das wir viele unserer Zusammenslebensvorstellungen dieser Religion verdanken. Das sollen auch meine Kinder durchaus erfahren und erleben - halt ohne das damit verbundene Brimborium. </p>
<p>M&#252;sste mehr schreiben, aber das vertage ich auf morgen, wenn ich wieder klar denken kann&#8230;</p>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 21:07:45 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist - glaube ich - eine  Systemschw&#228;che. Und eine Frage der Mentalit&#228;t. Nur ein schlechter Rabbiner verbietet alles (r&#228;t zur strengeren Auslegung). Der gute Rabbiner weiss, wo er gestatten, zur leichteren Auslegung raten kann. Aber gute Fachkr&#228;fte sind bekanntlich ganz schwer zu finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist - glaube ich - eine  Systemschw&#228;che. Und eine Frage der Mentalit&#228;t. Nur ein schlechter Rabbiner verbietet alles (r&#228;t zur strengeren Auslegung). Der gute Rabbiner weiss, wo er gestatten, zur leichteren Auslegung raten kann. Aber gute Fachkr&#228;fte sind bekanntlich ganz schwer zu finden.</p>
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		<title>Von: ksklein</title>
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		<dc:creator>ksklein</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 21:04:31 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Mein pers&#246;nliches Selbstverst&#228;ndnis ist also das des Bewahrens von Werten. Die Einhaltung der Halacha als Religionsgesetz ist daf&#252;r ein Vehikel, das sich als sehr brauchbar und robust erwiesen hat, denn es w&#252;rde andernfalls bereits nicht mehr existieren.&lt;/blockquote&gt;

Hmmm.... in Bezug auf die j&#252;dische Religion: Waren die religi&#246;sen Gesetze so brauchbar? Ich stelle das in Frage, weil viele der Gesetze im Laufe der Zeit STRENGER geworden sind. Ich vermute weil die alten Gesetze eben nicht mehr ausgereicht haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mein pers&#246;nliches Selbstverst&#228;ndnis ist also das des Bewahrens von Werten. Die Einhaltung der Halacha als Religionsgesetz ist daf&#252;r ein Vehikel, das sich als sehr brauchbar und robust erwiesen hat, denn es w&#252;rde andernfalls bereits nicht mehr existieren.</p></blockquote>
<p>Hmmm&#8230;. in Bezug auf die j&#252;dische Religion: Waren die religi&#246;sen Gesetze so brauchbar? Ich stelle das in Frage, weil viele der Gesetze im Laufe der Zeit STRENGER geworden sind. Ich vermute weil die alten Gesetze eben nicht mehr ausgereicht haben.</p>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 20:50:47 +0000</pubDate>
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		<description>@ksk: Es ist ja hoffentlich doch nicht vergeblich. Und wir haben 6! Sets Geschirr, es gibt noch 3 f&#252;r Pessach :-)

&lt;blockquote&gt;
Ich sehe in nichts in dieser Welt einen Beweis f&#252;r einen Gott. Ich sehe und erlebe t&#228;glich die Wunder die (nach aktuellem Wissen) der Zufall geschaffen hat.
&lt;/blockquote&gt;

Die Wunder sehen auch andere, sie sehen sie nur mit anderen Augen. Und ich m&#246;chte an dieser Stelle nur den einen Punkt einmal kl&#228;ren, der im Gespr&#228;ch bislang nicht kl&#228;rbar war: Es gibt keinen Beweis f&#252;r die Urfrage, ob Gott existiert oder nicht. Die reine Glaubensfrage wird sich also auch k&#252;nftig im Emotionalen entscheiden und immer eine pers&#246;nliche bleiben. Wenn wir auf den "blind watchmaker" zur&#252;ckkommen wollen, so bleibt ja auch in diesem Fall die Frage und gleichzeitig Option offen, wer das "Spiel" der Zuf&#228;lligkeiten in Gang gesetzt hat. Einen antagonistischen Widerspruch zwischen Wissen und Glauben kann ich nicht sehen. Einstein konnte das &#252;brigens auch nicht. Und das ist nur ein Beispiel. Ich sehe nicht einmal einen Widerspruch zwischen Evolutionslehre und Sch&#246;pfungsgeschichte (die ich, das wird niemanden verwundern, nicht w&#246;rtlich nehme).

Organisierte Religion ist ein ganz anderes Thema. Diese Religionen und ihr jeweiliger Codex sind von Menschen gemacht. Und dabei wurden jeweils Ziele verfolgt. 

Das Judentum bspw. war die bindende Klammer f&#252;r ein Sklavenvolk, das in die Freiheit zog. Es hat eine gewaltige Wandlung erfahren nach der Zerst&#246;rung des ersten und des zweiten Tempels. Die rabbinische Auslegung der Torah, wie wir sie heute kennen, trug Sorge daf&#252;r, dass Volk und Wertesystem erhalten bleiben - auch ohne Tempel, auch ohne Land und innerhalb der Gemeinschaft, wohin unter andere V&#246;lker sie auch immer verstreut ist.

Im Christentum und im Islam spielten von Anfang an auch Machtineressen eine vitale Rolle. Als Staatsreligion etwa des untergehenden r&#246;mischen Reiches oder als Triebfeder f&#252;r Mohammeds Eroberungsfeldzug durch den Orient.

Gerade f&#252;r morgen wollte ich eine Gemara (Diskussion aus dem Talmud) bringen, die ganz zweifelsfrei die menschliche Herkunft der rabbinischen Tradition belegt - ein Widerspruch zur haredischen Auffassung, dass die m&#252;ndliche &#220;berlieferung wie auch die Torah selbst bereits Moses &#252;berliefert wurde. 

In jedem Fall sind Religionen Lebensentw&#252;rfe. Entw&#252;rfe einer Lebensweise in Gesellschaft, die uns als Menschen besser machen sollen. Und selbstredend kann und muss man diskutieren, ob und wie weit das gelingt. 

Wir k&#246;nnen nun dem Glauben also nicht anlasten, was ein Problem einer bestimmten organisierten Religion ist. Wir k&#246;nnen dar&#252;ber hinaus aber auch nicht an Religionen andere oder h&#246;here Anspr&#252;che geltend machen als gegen&#252;ber andern Lebensentw&#252;rfen. Deswegen sind Geschehnisse wie Krieg, Fanatismus bis zu Attentaten und Kindesmissbrauch nicht als Zeugen der Anklage gegen Religionen zitierbar. 

Menschliche Werte sind wandelbar. So konnte es beispielsweise im 20. Jahrhundert geschehen, dass Millionen Menschen (Juden, Roma, Homosexuelle, Kommunisten, Kranke) der industriellen Vernichtung zugef&#252;hrt werden konnten, ohne dass dies einen Volksaufstand ausgel&#246;st h&#228;tte. W&#228;re der Krieg f&#252;r Deutschland nicht verloren gegangen, k&#246;nnte Eutanasie bspw. heute in Europa g&#228;ngige Praxis sein.

Mein pers&#246;nliches Verst&#228;ndnis von Religion ist, dass bestimmte Werte unantastbar, unwandelbar und sogar unverhandelbar bleiben m&#252;ssen. Strenge Gesetzlichkeit, der man freiwillig folgt wie im Judentum, ist f&#252;r mich die t&#228;gliche &#220;bung an sich selbst, das eigene Bed&#252;rfnis nach Unreglementiertheit einem unverhandelbaren Wert unterzuordnen. 

Die Schwierigkeit besteht sicher darin, was man pers&#246;nlich daraus macht, wo man die Grenzen zieht, wo im Spektrum des Normierten man sich ansiedelt. Sicher. Mir f&#228;llt allerdings schwer, das als Intoleranz zu betrachten.

Mein pers&#246;nliches Selbstverst&#228;ndnis ist also das des Bewahrens von Werten. Die Einhaltung der Halacha als Religionsgesetz ist daf&#252;r ein Vehikel, das sich als sehr brauchbar und robust erwiesen hat, denn es w&#252;rde andernfalls bereits nicht mehr existieren.

Meine Behauptung ist nun: Alle Differenzen, die es hier gibt, sind Differenzen zwischen Lebensentw&#252;rfen. Und Toleranz - die Du anmahnst - vorausgesetzt, sollte man auch mit solchen Differenzen gemeinsam leben k&#246;nnen.

Ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, dass es gelingt, die Phobien so weit zu &#252;berwinden, dass man in jedem Gespr&#228;ch jeweils den Menschen gegen&#252;ber sieht. Ebensowenig wie der heutige Papst der Inquisitor mittelalterlicher Hexenprozesse ist, kann man einen Juden, der Schabbat h&#228;lt umgehend gleichsetzen mit weltabgewandten Steinewerfern in Mea Shearim. Und ebenso wenig ist ein frommer Moslem terroristischer Fanatiker. Und schliesslich ist auch ein Atheist - Du schreibst es ja - kein werteloser, einzig seiner Lust und seinen Launen Hingegebener.

Wenn ich keinem Lebensentwurf folgen darf, der irgendjemanden nicht von einem Verbrechen zur&#252;ckhalten konnte oder von anderen schweren menschlichen Verfehlungen, dann g&#228;be es kein Modell, dem man folgen k&#246;nnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ksk: Es ist ja hoffentlich doch nicht vergeblich. Und wir haben 6! Sets Geschirr, es gibt noch 3 f&#252;r Pessach :-)</p>
<blockquote><p>
Ich sehe in nichts in dieser Welt einen Beweis f&#252;r einen Gott. Ich sehe und erlebe t&#228;glich die Wunder die (nach aktuellem Wissen) der Zufall geschaffen hat.
</p></blockquote>
<p>Die Wunder sehen auch andere, sie sehen sie nur mit anderen Augen. Und ich m&#246;chte an dieser Stelle nur den einen Punkt einmal kl&#228;ren, der im Gespr&#228;ch bislang nicht kl&#228;rbar war: Es gibt keinen Beweis f&#252;r die Urfrage, ob Gott existiert oder nicht. Die reine Glaubensfrage wird sich also auch k&#252;nftig im Emotionalen entscheiden und immer eine pers&#246;nliche bleiben. Wenn wir auf den &#8220;blind watchmaker&#8221; zur&#252;ckkommen wollen, so bleibt ja auch in diesem Fall die Frage und gleichzeitig Option offen, wer das &#8220;Spiel&#8221; der Zuf&#228;lligkeiten in Gang gesetzt hat. Einen antagonistischen Widerspruch zwischen Wissen und Glauben kann ich nicht sehen. Einstein konnte das &#252;brigens auch nicht. Und das ist nur ein Beispiel. Ich sehe nicht einmal einen Widerspruch zwischen Evolutionslehre und Sch&#246;pfungsgeschichte (die ich, das wird niemanden verwundern, nicht w&#246;rtlich nehme).</p>
<p>Organisierte Religion ist ein ganz anderes Thema. Diese Religionen und ihr jeweiliger Codex sind von Menschen gemacht. Und dabei wurden jeweils Ziele verfolgt. </p>
<p>Das Judentum bspw. war die bindende Klammer f&#252;r ein Sklavenvolk, das in die Freiheit zog. Es hat eine gewaltige Wandlung erfahren nach der Zerst&#246;rung des ersten und des zweiten Tempels. Die rabbinische Auslegung der Torah, wie wir sie heute kennen, trug Sorge daf&#252;r, dass Volk und Wertesystem erhalten bleiben - auch ohne Tempel, auch ohne Land und innerhalb der Gemeinschaft, wohin unter andere V&#246;lker sie auch immer verstreut ist.</p>
<p>Im Christentum und im Islam spielten von Anfang an auch Machtineressen eine vitale Rolle. Als Staatsreligion etwa des untergehenden r&#246;mischen Reiches oder als Triebfeder f&#252;r Mohammeds Eroberungsfeldzug durch den Orient.</p>
<p>Gerade f&#252;r morgen wollte ich eine Gemara (Diskussion aus dem Talmud) bringen, die ganz zweifelsfrei die menschliche Herkunft der rabbinischen Tradition belegt - ein Widerspruch zur haredischen Auffassung, dass die m&#252;ndliche &#220;berlieferung wie auch die Torah selbst bereits Moses &#252;berliefert wurde. </p>
<p>In jedem Fall sind Religionen Lebensentw&#252;rfe. Entw&#252;rfe einer Lebensweise in Gesellschaft, die uns als Menschen besser machen sollen. Und selbstredend kann und muss man diskutieren, ob und wie weit das gelingt. </p>
<p>Wir k&#246;nnen nun dem Glauben also nicht anlasten, was ein Problem einer bestimmten organisierten Religion ist. Wir k&#246;nnen dar&#252;ber hinaus aber auch nicht an Religionen andere oder h&#246;here Anspr&#252;che geltend machen als gegen&#252;ber andern Lebensentw&#252;rfen. Deswegen sind Geschehnisse wie Krieg, Fanatismus bis zu Attentaten und Kindesmissbrauch nicht als Zeugen der Anklage gegen Religionen zitierbar. </p>
<p>Menschliche Werte sind wandelbar. So konnte es beispielsweise im 20. Jahrhundert geschehen, dass Millionen Menschen (Juden, Roma, Homosexuelle, Kommunisten, Kranke) der industriellen Vernichtung zugef&#252;hrt werden konnten, ohne dass dies einen Volksaufstand ausgel&#246;st h&#228;tte. W&#228;re der Krieg f&#252;r Deutschland nicht verloren gegangen, k&#246;nnte Eutanasie bspw. heute in Europa g&#228;ngige Praxis sein.</p>
<p>Mein pers&#246;nliches Verst&#228;ndnis von Religion ist, dass bestimmte Werte unantastbar, unwandelbar und sogar unverhandelbar bleiben m&#252;ssen. Strenge Gesetzlichkeit, der man freiwillig folgt wie im Judentum, ist f&#252;r mich die t&#228;gliche &#220;bung an sich selbst, das eigene Bed&#252;rfnis nach Unreglementiertheit einem unverhandelbaren Wert unterzuordnen. </p>
<p>Die Schwierigkeit besteht sicher darin, was man pers&#246;nlich daraus macht, wo man die Grenzen zieht, wo im Spektrum des Normierten man sich ansiedelt. Sicher. Mir f&#228;llt allerdings schwer, das als Intoleranz zu betrachten.</p>
<p>Mein pers&#246;nliches Selbstverst&#228;ndnis ist also das des Bewahrens von Werten. Die Einhaltung der Halacha als Religionsgesetz ist daf&#252;r ein Vehikel, das sich als sehr brauchbar und robust erwiesen hat, denn es w&#252;rde andernfalls bereits nicht mehr existieren.</p>
<p>Meine Behauptung ist nun: Alle Differenzen, die es hier gibt, sind Differenzen zwischen Lebensentw&#252;rfen. Und Toleranz - die Du anmahnst - vorausgesetzt, sollte man auch mit solchen Differenzen gemeinsam leben k&#246;nnen.</p>
<p>Ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, dass es gelingt, die Phobien so weit zu &#252;berwinden, dass man in jedem Gespr&#228;ch jeweils den Menschen gegen&#252;ber sieht. Ebensowenig wie der heutige Papst der Inquisitor mittelalterlicher Hexenprozesse ist, kann man einen Juden, der Schabbat h&#228;lt umgehend gleichsetzen mit weltabgewandten Steinewerfern in Mea Shearim. Und ebenso wenig ist ein frommer Moslem terroristischer Fanatiker. Und schliesslich ist auch ein Atheist - Du schreibst es ja - kein werteloser, einzig seiner Lust und seinen Launen Hingegebener.</p>
<p>Wenn ich keinem Lebensentwurf folgen darf, der irgendjemanden nicht von einem Verbrechen zur&#252;ckhalten konnte oder von anderen schweren menschlichen Verfehlungen, dann g&#228;be es kein Modell, dem man folgen k&#246;nnte.</p>
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		<title>Von: ksklein</title>
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		<dc:creator>ksklein</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 20:37:40 +0000</pubDate>
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		<description>*lach
bei euch finde ich es besser wenn der bildschirm zwischen euch steht. ;) face to face seid ihr doch beide viel zu emotional bei diesem thema um &#252;berhaupt richtig dar&#252;ber diskutieren zu k&#246;nnen. zumindest hatte ich immer den eindruck, da w&#252;rde bei euch beiden eine wand zwischen stehen stehen statt dem wein.
ein wein w&#228;re jetzt echt nicht schlecht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>*lach<br />
bei euch finde ich es besser wenn der bildschirm zwischen euch steht. ;) face to face seid ihr doch beide viel zu emotional bei diesem thema um &#252;berhaupt richtig dar&#252;ber diskutieren zu k&#246;nnen. zumindest hatte ich immer den eindruck, da w&#252;rde bei euch beiden eine wand zwischen stehen stehen statt dem wein.<br />
ein wein w&#228;re jetzt echt nicht schlecht!</p>
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		<title>Von: Jens-Christian Fischer</title>
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		<dc:creator>Jens-Christian Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 20:32:31 +0000</pubDate>
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		<description>Na dann bin ich mal froher Erwartung... Wobei man solche Diskussionen eigentlich besser face to wine to face f&#252;hren sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na dann bin ich mal froher Erwartung&#8230; Wobei man solche Diskussionen eigentlich besser face to wine to face f&#252;hren sollte.</p>
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		<title>Von: ksklein</title>
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		<dc:creator>ksklein</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 20:19:04 +0000</pubDate>
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		<description>@jcf:
du warst durch obigen beitrag schon aufgeregt? der war doch aber relativ harmlos. ich denke eher, die diskussion die jetzt entstehen k&#246;nnte wird aufregend werden. ;) warte nur bis benjamin antwortet. hihihi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jcf:<br />
du warst durch obigen beitrag schon aufgeregt? der war doch aber relativ harmlos. ich denke eher, die diskussion die jetzt entstehen k&#246;nnte wird aufregend werden. ;) warte nur bis benjamin antwortet. hihihi</p>
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		<title>Von: Jens-Christian Fischer</title>
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		<dc:creator>Jens-Christian Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 20:13:42 +0000</pubDate>
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		<description>@ksk: du weisst doch: ich gebe niemals auf... 

3 sets? I rest my case

und nat&#252;rlich philly - war wohl zu aufgeregt beim schreiben</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ksk: du weisst doch: ich gebe niemals auf&#8230; </p>
<p>3 sets? I rest my case</p>
<p>und nat&#252;rlich philly - war wohl zu aufgeregt beim schreiben</p>
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		<title>Von: ksklein</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20071011%2Freligioeser-atheismus%2F%23comment-4045&amp;seed_title=Religi%26%23246%3Bser+Atheismus/comment-page-1/#comment-4045</link>
		<dc:creator>ksklein</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 18:54:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20071011/religioeser-atheismus/#comment-4045</guid>
		<description>@jcf und benjamin: 
 &lt;strong&gt;tststs... &lt;/strong&gt; dass ihr es immer wieder versucht, obwohl es zwischen euch vergeblich ist! ;)

btw: wir haben  &lt;strong&gt;3(!!!)&lt;/strong&gt; sets geschirr und du warst mit uns in philadelphia und nicht in boston. :D

@jcf: ganz liebe gr&#252;sse (auch an die anderen alle)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jcf und benjamin:<br />
 <strong>tststs&#8230; </strong> dass ihr es immer wieder versucht, obwohl es zwischen euch vergeblich ist! ;)</p>
<p>btw: wir haben  <strong>3(!!!)</strong> sets geschirr und du warst mit uns in philadelphia und nicht in boston. :D</p>
<p>@jcf: ganz liebe gr&#252;sse (auch an die anderen alle)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens-Christian Fischer</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20071011%2Freligioeser-atheismus%2F%23comment-4039&amp;seed_title=Religi%26%23246%3Bser+Atheismus/comment-page-1/#comment-4039</link>
		<dc:creator>Jens-Christian Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 11:54:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20071011/religioeser-atheismus/#comment-4039</guid>
		<description>Da hast Du mir ja eine sch&#246;ne Vorlage gegeben, lieber Freund (und ich nehme Dir das selbstverst&#228;ndlich nicht krumm)

Vorweg: mir fehlt es an fundierter theologischer Ausbildung, die paar Jahre genossener Religionsunterricht haben nur einen Grundstein gelegt.

Erstens m&#246;chte ich einen grossen Unterschied zwischen Wissen(schaft), Glauben und Religion machen. Um die Welt zu erkl&#228;ren schufen die Menschen wahrscheinlich Anfangs die Mythen, die Ur/Naturg&#246;tter. Ein Versuch zu erkl&#228;ren, wieso die Sonne jeden Tag aufgeht, etc. Unterdessen sind alle diese Ph&#228;nomene durch die Wissenschaft erkl&#228;rt, und der Gedanke an einen Sonnengott, der seinen Wagen quer &#252;ber den Himmel zieht auch in monotheistischen Religionen nicht in der Mode. Darauf k&#246;nnen wir uns vermutlich einigen.

Aus diesen Natur(aber)glauben entwickelten sich dann die organisierten Religionen und die Sache wurde schlimmer und komplexer. Schnell war aus einem Glauben (den ich &#252;brigens niemandem absprechen will) ein starres Gebilde (mit extremen Hierarchien -&#62; Katholizsmus bzw. strengen Regeln –&#62; Judentum, Islam) geworden. Dass alle drei Religionen an den gleichen Gott glauben und sich trotzdem (oder gerade deswegen) ist besonders pikant. 

Diese Religionen wehren sich mit H&#228;nden und F&#252;ssen gegen Wissen. Sie halten an ihren starren Strukturen und Regeln fest, weil alles andere eine Gefahr f&#252;r die Religion (nicht den Glauben) w&#228;re. Reformation wird bestenfalls mit Argwohn betrachtet. Benno, wir waren gemeinsam in Boston in einer refomierten j&#252;dischen Gemeinde. Wieso genau sind das keine "richtigen" Juden? Weil sie nicht in einer Welt stehen geblieben sind, die es nicht mehr gibt?

Der "andere", den Du oben ansprichst hat wahrscheinlich mehr von eurer Religion gelebt und umgesetzt als all jene die im Korsett der Buchstaben stecken geblieben sind.

Als Atheist lebe ich auch nach Regeln, die der sozialen Gemeinschaft, in der ich lebe. Es sind aber wenige und laufend durch die Legislatur angepasste. Ich habe gar die M&#246;glichkeit mitzubestimmen. Etwas, das in Religionen v&#246;llig unm&#246;glich ist und mit dem Scheiterhaufen,  der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jitzchak_Rabin"&gt;Kugel&lt;/a&gt; oder der &#196;chtung durch die "wahren" Gl&#228;ubigen (ksk ohne Hut?, Ritt &#252;ber die Schabbesgrenze?)

Falls es ihn denn wirklich gibt, euren Gott (und welcher ist dann &#252;berhaupt der richtige, und wieso haben alle das Gef&#252;hl, dass es nur ihrer sein kann) meint ihr ihm Gefalle eure intolerante Art zu leben? Ist Mikromanagement des Lebens (zwei Arten von Geschirr aufgrund eines Nebensatzes, den irgend jemand vor x-tausend Jahren mal geschrieben hat) das was aufrichtig wahren Glauben ausmacht? Sind es die Bomben die im Irak t&#228;glich Zivilisten zerfetzen? Sind es die in die Luft gesprengten Abtreibungskliniken? Die missbrauchten Chorknaben? 

Ich sehe in nichts in dieser Welt einen Beweis f&#252;r einen Gott. Ich sehe und erlebe t&#228;glich die Wunder die (nach aktuellem Wissen) der Zufall geschaffen hat. Ich brauche keine "h&#246;here Macht" um mich &#252;ber mein Leben zu freuen. Ich brauche keine enstirnige, rechthaberische Religion, die mein Leben zwecks Machterhalt diktiert. Ich bin ein Mensch. Cogito ergo sum. Mir reicht das.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da hast Du mir ja eine sch&#246;ne Vorlage gegeben, lieber Freund (und ich nehme Dir das selbstverst&#228;ndlich nicht krumm)</p>
<p>Vorweg: mir fehlt es an fundierter theologischer Ausbildung, die paar Jahre genossener Religionsunterricht haben nur einen Grundstein gelegt.</p>
<p>Erstens m&#246;chte ich einen grossen Unterschied zwischen Wissen(schaft), Glauben und Religion machen. Um die Welt zu erkl&#228;ren schufen die Menschen wahrscheinlich Anfangs die Mythen, die Ur/Naturg&#246;tter. Ein Versuch zu erkl&#228;ren, wieso die Sonne jeden Tag aufgeht, etc. Unterdessen sind alle diese Ph&#228;nomene durch die Wissenschaft erkl&#228;rt, und der Gedanke an einen Sonnengott, der seinen Wagen quer &#252;ber den Himmel zieht auch in monotheistischen Religionen nicht in der Mode. Darauf k&#246;nnen wir uns vermutlich einigen.</p>
<p>Aus diesen Natur(aber)glauben entwickelten sich dann die organisierten Religionen und die Sache wurde schlimmer und komplexer. Schnell war aus einem Glauben (den ich &#252;brigens niemandem absprechen will) ein starres Gebilde (mit extremen Hierarchien -&gt; Katholizsmus bzw. strengen Regeln –&gt; Judentum, Islam) geworden. Dass alle drei Religionen an den gleichen Gott glauben und sich trotzdem (oder gerade deswegen) ist besonders pikant. </p>
<p>Diese Religionen wehren sich mit H&#228;nden und F&#252;ssen gegen Wissen. Sie halten an ihren starren Strukturen und Regeln fest, weil alles andere eine Gefahr f&#252;r die Religion (nicht den Glauben) w&#228;re. Reformation wird bestenfalls mit Argwohn betrachtet. Benno, wir waren gemeinsam in Boston in einer refomierten j&#252;dischen Gemeinde. Wieso genau sind das keine &#8220;richtigen&#8221; Juden? Weil sie nicht in einer Welt stehen geblieben sind, die es nicht mehr gibt?</p>
<p>Der &#8220;andere&#8221;, den Du oben ansprichst hat wahrscheinlich mehr von eurer Religion gelebt und umgesetzt als all jene die im Korsett der Buchstaben stecken geblieben sind.</p>
<p>Als Atheist lebe ich auch nach Regeln, die der sozialen Gemeinschaft, in der ich lebe. Es sind aber wenige und laufend durch die Legislatur angepasste. Ich habe gar die M&#246;glichkeit mitzubestimmen. Etwas, das in Religionen v&#246;llig unm&#246;glich ist und mit dem Scheiterhaufen,  der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jitzchak_Rabin">Kugel</a> oder der &#196;chtung durch die &#8220;wahren&#8221; Gl&#228;ubigen (ksk ohne Hut?, Ritt &#252;ber die Schabbesgrenze?)</p>
<p>Falls es ihn denn wirklich gibt, euren Gott (und welcher ist dann &#252;berhaupt der richtige, und wieso haben alle das Gef&#252;hl, dass es nur ihrer sein kann) meint ihr ihm Gefalle eure intolerante Art zu leben? Ist Mikromanagement des Lebens (zwei Arten von Geschirr aufgrund eines Nebensatzes, den irgend jemand vor x-tausend Jahren mal geschrieben hat) das was aufrichtig wahren Glauben ausmacht? Sind es die Bomben die im Irak t&#228;glich Zivilisten zerfetzen? Sind es die in die Luft gesprengten Abtreibungskliniken? Die missbrauchten Chorknaben? </p>
<p>Ich sehe in nichts in dieser Welt einen Beweis f&#252;r einen Gott. Ich sehe und erlebe t&#228;glich die Wunder die (nach aktuellem Wissen) der Zufall geschaffen hat. Ich brauche keine &#8220;h&#246;here Macht&#8221; um mich &#252;ber mein Leben zu freuen. Ich brauche keine enstirnige, rechthaberische Religion, die mein Leben zwecks Machterhalt diktiert. Ich bin ein Mensch. Cogito ergo sum. Mir reicht das.</p>
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		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 14:23:20 +0000</pubDate>
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		<description>Was mir gerade einf&#228;llt: Es gibt ein Gebot, das geradezu als Anleitung zur Grenz&#252;berschreitung dient: Das Gebot zur Gottes- und zur N&#228;chstenliebe. 
(Liebe kennt keine Grenzen.)

((Ich h&#228;tte doch Pfarrer werden sollen. *Grins))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was mir gerade einf&#228;llt: Es gibt ein Gebot, das geradezu als Anleitung zur Grenz&#252;berschreitung dient: Das Gebot zur Gottes- und zur N&#228;chstenliebe.<br />
(Liebe kennt keine Grenzen.)</p>
<p>((Ich h&#228;tte doch Pfarrer werden sollen. *Grins))</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 14:18:59 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Ich glaube auch nicht, dass jeder in einer Glaubensgemeinschaft Mystiker sein muss.
&lt;/blockquote&gt;

Das w&#228;re nicht minder anstrengend. Ha!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Ich glaube auch nicht, dass jeder in einer Glaubensgemeinschaft Mystiker sein muss.
</p></blockquote>
<p>Das w&#228;re nicht minder anstrengend. Ha!</p>
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		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 13:18:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20071011/religioeser-atheismus/#comment-4022</guid>
		<description>(Ich m&#246;chte noch hinzuf&#252;gen, dass mein Standpunkt eine der vielen Funktionen von Grenzen und Gesetzen und Regeln vertritt. Ich glaube auch nicht, dass jeder in einer Glaubensgemeinschaft Mystiker sein muss. Es gibt Gl&#228;ubige, die wirklich die Ordnung und die Regel suchen, die eine normierte Kongregation bieten kann. Und das ist gut so. Aber das ist nicht, was ich in der Religion suche. Ich wiederhole: Ich. )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(Ich m&#246;chte noch hinzuf&#252;gen, dass mein Standpunkt eine der vielen Funktionen von Grenzen und Gesetzen und Regeln vertritt. Ich glaube auch nicht, dass jeder in einer Glaubensgemeinschaft Mystiker sein muss. Es gibt Gl&#228;ubige, die wirklich die Ordnung und die Regel suchen, die eine normierte Kongregation bieten kann. Und das ist gut so. Aber das ist nicht, was ich in der Religion suche. Ich wiederhole: Ich. )</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 13:09:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20071011/religioeser-atheismus/#comment-4021</guid>
		<description>Ich weiss nicht, ob ich in Bezug auf die j&#252;dischen Gesetze so weit gehen darf, da mir der Hintergrund dazu fehlt.

Was ich meinte, ist aber schon, dass sowohl das Gesetz als auch der Gesetzesbrecher einander bedingen. G&#228;be es keine Grenz&#252;berschreitungen, br&#228;uchte es keine Grenzen. Und man muss das nicht einmal negativ sehen (weder die Grenze noch die Grenz&#252;berschreitung, denn:) Grenzen m&#252;ssen immer wieder neu &#252;berdacht werden, sie m&#252;ssen in Frage gestellt werden, um ihren Sinn immer wieder zu erneuern oder neu wiederzufinden, vielleicht auch, um verschoben und angepasst zu werden. Handkehrum bildet das, was innerhalb der Grenzen liegt, die Heimat dessen, der sie verl&#228;sst. Ich spreche da aus der eigenen, christlichen Erfahrung (leider hat sich gerade in fundamental-christlichen Kreisen die Bereitschaft, ihre Regeln und Gesetze zu &#252;berdenken, praktisch im Nichts aufgel&#246;st. Entweder man akzeptiert sie und ist dabei, oder aber man &#252;berschreitet sie und dann gibt es kein zur&#252;ck mehr (auch kein Zur&#252;ckwollen mehr, denn ich w&#228;re nicht mehr willkommen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiss nicht, ob ich in Bezug auf die j&#252;dischen Gesetze so weit gehen darf, da mir der Hintergrund dazu fehlt.</p>
<p>Was ich meinte, ist aber schon, dass sowohl das Gesetz als auch der Gesetzesbrecher einander bedingen. G&#228;be es keine Grenz&#252;berschreitungen, br&#228;uchte es keine Grenzen. Und man muss das nicht einmal negativ sehen (weder die Grenze noch die Grenz&#252;berschreitung, denn:) Grenzen m&#252;ssen immer wieder neu &#252;berdacht werden, sie m&#252;ssen in Frage gestellt werden, um ihren Sinn immer wieder zu erneuern oder neu wiederzufinden, vielleicht auch, um verschoben und angepasst zu werden. Handkehrum bildet das, was innerhalb der Grenzen liegt, die Heimat dessen, der sie verl&#228;sst. Ich spreche da aus der eigenen, christlichen Erfahrung (leider hat sich gerade in fundamental-christlichen Kreisen die Bereitschaft, ihre Regeln und Gesetze zu &#252;berdenken, praktisch im Nichts aufgel&#246;st. Entweder man akzeptiert sie und ist dabei, oder aber man &#252;berschreitet sie und dann gibt es kein zur&#252;ck mehr (auch kein Zur&#252;ckwollen mehr, denn ich w&#228;re nicht mehr willkommen).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 12:45:05 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Oft gibt erst die Grenz&#252;berschreitung dem Normativen einen Sinn, bzw. erf&#252;llt sich das Normative in seiner Funktion.
&lt;/blockquote&gt;

Das verstehe ich jetzt nicht mehr oder kann es nicht nachvollziehen. Du meinst also, das Gesetz (Schabbat, Kaschrut etc.) erf&#228;hrt Sinn und Funktion nur durch die Grenz&#252;berschreitung? Das w&#228;re ja ziemlich fatal oder fatalistisch...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Oft gibt erst die Grenz&#252;berschreitung dem Normativen einen Sinn, bzw. erf&#252;llt sich das Normative in seiner Funktion.
</p></blockquote>
<p>Das verstehe ich jetzt nicht mehr oder kann es nicht nachvollziehen. Du meinst also, das Gesetz (Schabbat, Kaschrut etc.) erf&#228;hrt Sinn und Funktion nur durch die Grenz&#252;berschreitung? Das w&#228;re ja ziemlich fatal oder fatalistisch&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 08:24:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20071011/religioeser-atheismus/#comment-4018</guid>
		<description>Oft gibt erst die Grenz&#252;berschreitung dem Normativen einen Sinn, bzw. erf&#252;llt sich das Normative in seiner Funktion.

Wenn wir die mystische Schau als Grenz&#252;berschreitung bezeichnen wollen (nicht selten sprengt sie jegliche Norm und beansprucht totale Freiheit, in der sie sich erst zeigen kann), so ist sie doch dringend auf die Tradition, das Normative angewiesen, denn erst dieses gibt dem mystisch Schauenden die dringend notwendigen Instrumente in die Hand, das "Gesehene" in einen Kontext einzuordnen. Ohne diesen Rahmen, bliebe das mystische Erlebnis ein in h&#246;chstem Masse verwirrendes und sinnloses Abenteuer. Vergleichbar mit einem Drogenkonsum (im Gegensatz dazu der drogenindizierte Trancezustand bei Schamanen, wo das spirituelle Wissen dem Rausch einen Sinn zu geben in der Lage ist).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oft gibt erst die Grenz&#252;berschreitung dem Normativen einen Sinn, bzw. erf&#252;llt sich das Normative in seiner Funktion.</p>
<p>Wenn wir die mystische Schau als Grenz&#252;berschreitung bezeichnen wollen (nicht selten sprengt sie jegliche Norm und beansprucht totale Freiheit, in der sie sich erst zeigen kann), so ist sie doch dringend auf die Tradition, das Normative angewiesen, denn erst dieses gibt dem mystisch Schauenden die dringend notwendigen Instrumente in die Hand, das &#8220;Gesehene&#8221; in einen Kontext einzuordnen. Ohne diesen Rahmen, bliebe das mystische Erlebnis ein in h&#246;chstem Masse verwirrendes und sinnloses Abenteuer. Vergleichbar mit einem Drogenkonsum (im Gegensatz dazu der drogenindizierte Trancezustand bei Schamanen, wo das spirituelle Wissen dem Rausch einen Sinn zu geben in der Lage ist).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin Stein</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20071011%2Freligioeser-atheismus%2F%23comment-4017&amp;seed_title=Religi%26%23246%3Bser+Atheismus/comment-page-1/#comment-4017</link>
		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 07:34:17 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Das ist wohl wahr (insofern unsere Logik auf das Ewige zutrifft…). Aber wir Menschen sind nicht ewig, und unsere Erfahrung erst recht nicht. Folglich wird es f&#252;r den Menschen immer “Neues” zu entdecken geben.
&lt;/blockquote&gt;

Aha. Dann aber - dann sollte es auch keinen Grund geben, das Normative zugunsten tiefer Erfahrung verlassen zu m&#252;ssen. Oder &#252;bersehe ich hier etwas?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Das ist wohl wahr (insofern unsere Logik auf das Ewige zutrifft…). Aber wir Menschen sind nicht ewig, und unsere Erfahrung erst recht nicht. Folglich wird es f&#252;r den Menschen immer “Neues” zu entdecken geben.
</p></blockquote>
<p>Aha. Dann aber - dann sollte es auch keinen Grund geben, das Normative zugunsten tiefer Erfahrung verlassen zu m&#252;ssen. Oder &#252;bersehe ich hier etwas?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20071011%2Freligioeser-atheismus%2F%23comment-4016&amp;seed_title=Religi%26%23246%3Bser+Atheismus/comment-page-1/#comment-4016</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 07:15:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20071011/religioeser-atheismus/#comment-4016</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Was ewig ist, kann nicht gleichzeitig ewig neu bleiben.&lt;/blockquote&gt;

Das ist wohl wahr (insofern unsere Logik auf das Ewige zutrifft...). Aber wir Menschen sind nicht ewig, und unsere Erfahrung erst recht nicht. Folglich wird es f&#252;r den Menschen immer "Neues" zu entdecken geben. Und ich weiss nicht, ob Du das &#252;berw&#228;ltigende und v&#246;llig aus den Schienen werfende Gef&#252;hl kennst (;-)), tief bis in die Magengrube hinein von einem Dir bislang unbekannten Aspekt durch unmittelbare Erfahrung ber&#252;hrt zu werden. Eine solche Erfahrung ist jeden Schmerz, jede Qual, jede Pein wert. 

(Was man nicht vergessen darf: solche Erfahrungen werden in den allermeisten F&#228;llen eingeleitet durch die &#252;berlieferte Praxis des Gebets, der Versenkung in eine Passage der Heiligen Schriften, oder selbst durch ein theologisches Streitgespr&#228;ch. Und ist es nicht so, dass das f&#252;r mich "Neue" nicht unbedingt neu f&#252;r andere sein muss. Ich mag sogar dar&#252;ber gelesen, es studiert haben, aber wenn ich es dann an der eigenen Haut erfahre, dann &lt;i&gt;brennt&lt;/i&gt; es.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was ewig ist, kann nicht gleichzeitig ewig neu bleiben.</p></blockquote>
<p>Das ist wohl wahr (insofern unsere Logik auf das Ewige zutrifft&#8230;). Aber wir Menschen sind nicht ewig, und unsere Erfahrung erst recht nicht. Folglich wird es f&#252;r den Menschen immer &#8220;Neues&#8221; zu entdecken geben. Und ich weiss nicht, ob Du das &#252;berw&#228;ltigende und v&#246;llig aus den Schienen werfende Gef&#252;hl kennst (;-)), tief bis in die Magengrube hinein von einem Dir bislang unbekannten Aspekt durch unmittelbare Erfahrung ber&#252;hrt zu werden. Eine solche Erfahrung ist jeden Schmerz, jede Qual, jede Pein wert. </p>
<p>(Was man nicht vergessen darf: solche Erfahrungen werden in den allermeisten F&#228;llen eingeleitet durch die &#252;berlieferte Praxis des Gebets, der Versenkung in eine Passage der Heiligen Schriften, oder selbst durch ein theologisches Streitgespr&#228;ch. Und ist es nicht so, dass das f&#252;r mich &#8220;Neue&#8221; nicht unbedingt neu f&#252;r andere sein muss. Ich mag sogar dar&#252;ber gelesen, es studiert haben, aber wenn ich es dann an der eigenen Haut erfahre, dann <i>brennt</i> es.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin Stein</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20071011%2Freligioeser-atheismus%2F%23comment-4015&amp;seed_title=Religi%26%23246%3Bser+Atheismus/comment-page-1/#comment-4015</link>
		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 07:00:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20071011/religioeser-atheismus/#comment-4015</guid>
		<description>BTW: Den zweifellos ber&#252;hmtesten Fall dieser Art habe ich nicht erw&#228;hnt: Jehoshua ben Josef (also known as Jesus) ...

&lt;blockquote&gt;
Das Neue, Unbekannte aber liegt - notgedrungen - jenseits davon.
&lt;/blockquote&gt;

Die Suche nach Neuem kollidiert nur immer mit dem Wunsch nach oder der Behauptung des Ewigen durch die Religion. Was ewig ist, kann nicht gleichzeitig ewig neu bleiben. Und das f&#252;hrt zu der Frage, ob es denn immer das Neue sein muss, das tiefere Erf&#252;llung bringt. Vielleicht ist unser Suchen nach der &lt;em&gt;neuen&lt;/em&gt; Erfahrung ein Ausdruck eines Defizits, eines Nicht-zufrieden-sein-K&#246;nnens mit dem Bestehenden.

Da sind wir wieder bei Darwin und der Evolution. Ich sehe ja keinen Widerspruch zwischen Evolutionslehre und dem Glauben an einen Sch&#246;pfergott. Evolution allerdings h&#228;tte genau das Gesuchte: Ewigkeit &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; st&#228;ndige Ver&#228;nderung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>BTW: Den zweifellos ber&#252;hmtesten Fall dieser Art habe ich nicht erw&#228;hnt: Jehoshua ben Josef (also known as Jesus) &#8230;</p>
<blockquote><p>
Das Neue, Unbekannte aber liegt - notgedrungen - jenseits davon.
</p></blockquote>
<p>Die Suche nach Neuem kollidiert nur immer mit dem Wunsch nach oder der Behauptung des Ewigen durch die Religion. Was ewig ist, kann nicht gleichzeitig ewig neu bleiben. Und das f&#252;hrt zu der Frage, ob es denn immer das Neue sein muss, das tiefere Erf&#252;llung bringt. Vielleicht ist unser Suchen nach der <em>neuen</em> Erfahrung ein Ausdruck eines Defizits, eines Nicht-zufrieden-sein-K&#246;nnens mit dem Bestehenden.</p>
<p>Da sind wir wieder bei Darwin und der Evolution. Ich sehe ja keinen Widerspruch zwischen Evolutionslehre und dem Glauben an einen Sch&#246;pfergott. Evolution allerdings h&#228;tte genau das Gesuchte: Ewigkeit <em>und</em> st&#228;ndige Ver&#228;nderung.</p>
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		<title>Von: ksklein</title>
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		<dc:creator>ksklein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 06:47:46 +0000</pubDate>
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		<description>:D nur weiter. ich lese freudig mit! :D</description>
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