herzland

11. August 2007

Paul Celan

das gedicht kann, da es ja eine erscheinungsform der sprache und damit seinem wesen nach dialogisch ist, eine flaschenpost sein, aufgegeben in dem - gewiß nicht immer hoffnungsstarken - glauben, sie könnte irgendwo und irgendwann an land gespült werden, an herzland vielleicht. gedichte sind auch in dieser weise unterwegs: sie halten auf etwas zu.

Paul Celan

[via: nirmana-cittany]



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