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	<title>Kommentare zu: Lulu, 2. Versuch</title>
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	<description>Erinnern &#38; Entdecken</description>
	<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 14:30:28 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Ultimatum &#171; Turmsegler</title>
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		<dc:creator>Ultimatum &#171; Turmsegler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 13:01:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Publikumsverlag f&#252;r das Manuskript zu finden. Gel&#228;nge es nicht, w&#252;rde ich eine eigene Ausgabe von max. 200 St&#252;ck herausbringen, klassisch produziert oder via POD. Anders k&#246;nnte ich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Publikumsverlag f&#252;r das Manuskript zu finden. Gel&#228;nge es nicht, w&#252;rde ich eine eigene Ausgabe von max. 200 St&#252;ck herausbringen, klassisch produziert oder via POD. Anders k&#246;nnte ich [...]</p>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 14:54:01 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
da man seine literarische Pr&#228;senz heutzutage ausgesprochen wirkungsm&#228;chtig im Netz entfalten, ja sie in den Boden der Kultur hineinsto&#223;en kann
&lt;/blockquote&gt;

Die Besucherzahlen besser frequentierter literarischer Blogs liegen unter 150 Unique Visitors am Tag. Davon sind 60% Google-Visits, also Leute, die etwas Bestimmtes gesucht haben und aller Wahrscheinlichkeit nach nicht wiederkommen. Die echte &lt;i&gt;&lt;b&gt;Reichweite&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; liegt eher bei 60-80 treuen Lesern.

Nehmen Sie es mir nicht &#252;bel. Aber so gesch&#228;tzt jeder einzelne dieser Leser ist, so kann ich dies doch beim besten Willen nicht als wirkungsm&#228;chtige Entfaltung einer literarischen Pr&#228;senz im Netz betrachten.

@ANH: Sie m&#252;ssen bedenken, dass Ihr Blog mit seiner Geschichte und seinem t&#228;glichen Volumen eine Ausnahmeerscheinung ist, nach wie vor.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
da man seine literarische Pr&#228;senz heutzutage ausgesprochen wirkungsm&#228;chtig im Netz entfalten, ja sie in den Boden der Kultur hineinsto&#223;en kann
</p></blockquote>
<p>Die Besucherzahlen besser frequentierter literarischer Blogs liegen unter 150 Unique Visitors am Tag. Davon sind 60% Google-Visits, also Leute, die etwas Bestimmtes gesucht haben und aller Wahrscheinlichkeit nach nicht wiederkommen. Die echte <i><b>Reichweite</b></i> liegt eher bei 60-80 treuen Lesern.</p>
<p>Nehmen Sie es mir nicht &#252;bel. Aber so gesch&#228;tzt jeder einzelne dieser Leser ist, so kann ich dies doch beim besten Willen nicht als wirkungsm&#228;chtige Entfaltung einer literarischen Pr&#228;senz im Netz betrachten.</p>
<p>@ANH: Sie m&#252;ssen bedenken, dass Ihr Blog mit seiner Geschichte und seinem t&#228;glichen Volumen eine Ausnahmeerscheinung ist, nach wie vor.</p>
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	</item>
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		<title>Von: ANH</title>
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		<dc:creator>ANH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 05:53:56 +0000</pubDate>
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		<description>Kapiert. Aber weshalb gehen Sie dann nicht zu einem der Kleinverlage, derer es wundervolle gibt? Alle haben sie Distributionsprobleme, aber die holen Sie sich mit Bod sowieso ins Haus. Auf der anderen Seite hat man bei einem Kleinverlag in aller Regel, sofern er nicht v&#246;llig in die Knie geht und verschwindet, engagierte, liebevolle, leidenschaftliche Verleger, die den Teufel t&#228;ten, eines ihrer B&#252;cher in einer Backlist verschwinden zu lassen oder sie gar zu makulieren. Gerade f&#252;r den Werkgedanken ist das von eminanter Bedeutung: die B&#252;cher bleiben st&#228;ndig pr&#228;sent und sind fast alle auf den Messen ausgestellt, und zwar auch dann, wenn sie bereits vor, sagen wir, zehn Jahren erschienen. Und es wird insgesamt nicht saisonal gedacht, wie ich das von mittleren und gro&#223;en Verlagen kenne, sondern &#252;ber weite Spannen Zeit.

Man mu&#223; sich zwar meist Vorsch&#252;sse abschminken - schon, weil kleine Verlage oft am Rande der Selbstausbeutung arbeiten -, aber “Vorschu&#223;” ist ja wohl auch bei Bod kein Thema, und auch Zweitverwertungen (TB, &#220;bersetungen usw) finden oft - mangels Infrastruktur - nicht statt; doch immer bleibt die C h a n c e, und zwar selbst dann noch, wenn bei gro&#223;en Verlagen das product placement l&#228;ngst eigenes Fr&#252;here unnachgebig verdr&#228;ngt hat. Insgesamt scheint mir bei kleinen Verlagen der &lt;em&gt;Kunst&lt;/em&gt;gedanke weiterhin eine gro&#223;e Rolle zu spielen - wozu a u c h geh&#246;rt, da&#223; Kunst in den seltensten F&#228;llen innerhalb des ersten Halbjahrs, in dem sie ver&#246;ffentlich wurde, als solche auch erkannt worden ist. Mag die Kritik auch anderes meinen, ist doch die historische Erfahrung nicht von der Hand zu weisen, da&#223; &lt;em&gt;wirklich&lt;/em&gt; Neues (das auch variiertes Altes sein kann, pro domo gesprochen) in den seltensten F&#228;llen von Zeitgenossen gesehen werden - wahrscheinlich: - k o n n t e.

Ich w&#252;rde zu Bod deshalb nur im aller&#228;u&#223;ersten Notfall tendieren - und der mu&#223; schon, da man seine literarische Pr&#228;senz heutzutage ausgesprochen wirkungsm&#228;chtig im Netz entfalten, ja sie in den Boden der Kultur hineinsto&#223;en kann, ein &lt;em&gt;wirklicher&lt;/em&gt; Notfall sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kapiert. Aber weshalb gehen Sie dann nicht zu einem der Kleinverlage, derer es wundervolle gibt? Alle haben sie Distributionsprobleme, aber die holen Sie sich mit Bod sowieso ins Haus. Auf der anderen Seite hat man bei einem Kleinverlag in aller Regel, sofern er nicht v&#246;llig in die Knie geht und verschwindet, engagierte, liebevolle, leidenschaftliche Verleger, die den Teufel t&#228;ten, eines ihrer B&#252;cher in einer Backlist verschwinden zu lassen oder sie gar zu makulieren. Gerade f&#252;r den Werkgedanken ist das von eminanter Bedeutung: die B&#252;cher bleiben st&#228;ndig pr&#228;sent und sind fast alle auf den Messen ausgestellt, und zwar auch dann, wenn sie bereits vor, sagen wir, zehn Jahren erschienen. Und es wird insgesamt nicht saisonal gedacht, wie ich das von mittleren und gro&#223;en Verlagen kenne, sondern &#252;ber weite Spannen Zeit.</p>
<p>Man mu&#223; sich zwar meist Vorsch&#252;sse abschminken - schon, weil kleine Verlage oft am Rande der Selbstausbeutung arbeiten -, aber “Vorschu&#223;” ist ja wohl auch bei Bod kein Thema, und auch Zweitverwertungen (TB, &#220;bersetungen usw) finden oft - mangels Infrastruktur - nicht statt; doch immer bleibt die C h a n c e, und zwar selbst dann noch, wenn bei gro&#223;en Verlagen das product placement l&#228;ngst eigenes Fr&#252;here unnachgebig verdr&#228;ngt hat. Insgesamt scheint mir bei kleinen Verlagen der <em>Kunst</em>gedanke weiterhin eine gro&#223;e Rolle zu spielen - wozu a u c h geh&#246;rt, da&#223; Kunst in den seltensten F&#228;llen innerhalb des ersten Halbjahrs, in dem sie ver&#246;ffentlich wurde, als solche auch erkannt worden ist. Mag die Kritik auch anderes meinen, ist doch die historische Erfahrung nicht von der Hand zu weisen, da&#223; <em>wirklich</em> Neues (das auch variiertes Altes sein kann, pro domo gesprochen) in den seltensten F&#228;llen von Zeitgenossen gesehen werden - wahrscheinlich: - k o n n t e.</p>
<p>Ich w&#252;rde zu Bod deshalb nur im aller&#228;u&#223;ersten Notfall tendieren - und der mu&#223; schon, da man seine literarische Pr&#228;senz heutzutage ausgesprochen wirkungsm&#228;chtig im Netz entfalten, ja sie in den Boden der Kultur hineinsto&#223;en kann, ein <em>wirklicher</em> Notfall sein.</p>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 04:44:24 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@ANH: &lt;a href="http://turmsegler.net/tag/lulu" title="Die Lulu-Vorgeschichte"&gt;Hier&lt;/a&gt; finden Sie die Beitr&#228;ge, die diesem zum Thema vorangegegangen sind. Es geht um eine nicht ganz neue Frage: Autorenverlag mittels BoD-Produktion, ja oder nein?&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>@ANH: <a href="http://turmsegler.net/tag/lulu" title="Die Lulu-Vorgeschichte">Hier</a> finden Sie die Beitr&#228;ge, die diesem zum Thema vorangegegangen sind. Es geht um eine nicht ganz neue Frage: Autorenverlag mittels BoD-Produktion, ja oder nein?</p>
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		<title>Von: ANH</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20070712%2Flulu-2-versuch%2F%23comment-2872&amp;seed_title=Lulu%2C+2.+Versuch/comment-page-1/#comment-2872</link>
		<dc:creator>ANH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 03:44:35 +0000</pubDate>
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		<description>Was i s t denn der zweite, bzw. was der erste Lulu-Versuch? Ich frag, weil ich seit Jahren ein Musik-Collage-Projekt mit mir herumtrage, das DIE ST&#214;RUNGEN DER SALOME: LULU hei&#223;en soll - aber aus Urheberrechtsgr&#252;nden bislang nirgendwo umsetzbar war; Urheberrecht bedeutet: enorme Zahlungen an die GEMA wegen der verwendeten Musiken (das rundfunk-, aber auch b&#252;hnenf&#228;hige St&#252;ck soll sich rein aus Zitaten zusammensetzen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was i s t denn der zweite, bzw. was der erste Lulu-Versuch? Ich frag, weil ich seit Jahren ein Musik-Collage-Projekt mit mir herumtrage, das DIE ST&#214;RUNGEN DER SALOME: LULU hei&#223;en soll - aber aus Urheberrechtsgr&#252;nden bislang nirgendwo umsetzbar war; Urheberrecht bedeutet: enorme Zahlungen an die GEMA wegen der verwendeten Musiken (das rundfunk-, aber auch b&#252;hnenf&#228;hige St&#252;ck soll sich rein aus Zitaten zusammensetzen).</p>
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