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	<title>Kommentare zu: Das Spiel mit den Wirklichkeiten</title>
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		<title>Von: Hilbi</title>
		<link>http://turmsegler.net/20070525/das-spiel-mit-den-wirklichkeiten/#comment-1867</link>
		<dc:creator>Hilbi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 May 2007 17:12:40 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=V45VUASRz-w&quot;&gt;Da kann man Borges sehen&lt;/a&gt; und wer spanisch kann....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=V45VUASRz-w">Da kann man Borges sehen</a> und wer spanisch kann&#8230;.</p>
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		<title>Von: Hilbi</title>
		<link>http://turmsegler.net/20070525/das-spiel-mit-den-wirklichkeiten/#comment-1830</link>
		<dc:creator>Hilbi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 08:35:21 +0000</pubDate>
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		<description>Das war aber alles andere als trocken...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das war aber alles andere als trocken&#8230;</p>
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		<title>Von: Hilbi</title>
		<link>http://turmsegler.net/20070525/das-spiel-mit-den-wirklichkeiten/#comment-1829</link>
		<dc:creator>Hilbi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 08:27:06 +0000</pubDate>
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		<description>Bevor ich die trockene Lekt&#252;re zu mich nehme, m&#246;chte ich doch noch einmal etwas fragen, ich lese gerade &quot;Fiktionen&quot; von Borges und mir ist schon klar was Ihr meint oder Du oder Sie, wie auch immer. Blo&#223; w&#252;rde mich interessieren wie es mit Kafka ist, ich wei&#223; dass ist jetzt etwas anderes, aber nur vielleicht.

Ist Kafka f&#252;r Euch ein fiktionaler Dichter oder einer der etwas &quot;wirkliches&quot; beschreibt. 

Bei Borges verrutscht es ja dauernd, ich kann mich an das &quot;Buch der Tr&#228;ume&quot; erinnern, dort gibt es eine Stelle in der ein kleiner Junge  tr&#228;umt dass er sich im Wald verl&#228;uft, er findet ein Holzh&#228;uschen, klopft an, sein Vater macht auf, l&#228;&#223;t ihn aber nicht rein.&quot;

Am n&#228;chsten Morgen erz&#228;hlt der Junge dem Vater seinen Traum und fragt ihn sehr ernst, &quot;warum hast du mich nicht reingelassen.&quot;
(das ist nat&#252;rlich nicht Borges, sondern aus meinem Ged&#228;chtnis geschrieben)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich die trockene Lekt&#252;re zu mich nehme, m&#246;chte ich doch noch einmal etwas fragen, ich lese gerade &#8220;Fiktionen&#8221; von Borges und mir ist schon klar was Ihr meint oder Du oder Sie, wie auch immer. Blo&#223; w&#252;rde mich interessieren wie es mit Kafka ist, ich wei&#223; dass ist jetzt etwas anderes, aber nur vielleicht.</p>
<p>Ist Kafka f&#252;r Euch ein fiktionaler Dichter oder einer der etwas &#8220;wirkliches&#8221; beschreibt. </p>
<p>Bei Borges verrutscht es ja dauernd, ich kann mich an das &#8220;Buch der Tr&#228;ume&#8221; erinnern, dort gibt es eine Stelle in der ein kleiner Junge  tr&#228;umt dass er sich im Wald verl&#228;uft, er findet ein Holzh&#228;uschen, klopft an, sein Vater macht auf, l&#228;&#223;t ihn aber nicht rein.&#8221;</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen erz&#228;hlt der Junge dem Vater seinen Traum und fragt ihn sehr ernst, &#8220;warum hast du mich nicht reingelassen.&#8221;<br />
(das ist nat&#252;rlich nicht Borges, sondern aus meinem Ged&#228;chtnis geschrieben)</p>
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		<title>Von: Benjamin Stein</title>
		<link>http://turmsegler.net/20070525/das-spiel-mit-den-wirklichkeiten/#comment-1827</link>
		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 07:47:21 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Konstant sind wir bem&#252;ht, uns auf sie zu einigen. Das ist nicht immer ein schmerzloser Prozess…
&lt;/blockquote&gt;

Das ist allerdings wahr. Und f&#252;r die gr&#246;ssten Dichter war es jeweils sogar ein besonders schmerzlicher Prozess &#8211; &#252;berall dort, wo die eigene Grenzziehung von jener der Kulturmillionen abwich und abweicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Konstant sind wir bem&#252;ht, uns auf sie zu einigen. Das ist nicht immer ein schmerzloser Prozess…
</p></blockquote>
<p>Das ist allerdings wahr. Und f&#252;r die gr&#246;ssten Dichter war es jeweils sogar ein besonders schmerzlicher Prozess &ndash; &#252;berall dort, wo die eigene Grenzziehung von jener der Kulturmillionen abwich und abweicht.</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://turmsegler.net/20070525/das-spiel-mit-den-wirklichkeiten/#comment-1824</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 06:51:59 +0000</pubDate>
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		<description>@Hilbi: Auf meinem &lt;a href=&quot;http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/das_ineinandergreifen_von_wirklichkeiten_bei_borges/&quot;&gt;Weblog&lt;/a&gt; habe ich versucht, die Verschr&#228;nkung von &quot;Wirklichkeit&quot; und &quot;Fiktion&quot;, die Mechanismen gegenseitiger Beeinflussung und Abh&#228;ngigkeit aufzuzeigen. Etwas trocken, die Lekt&#252;re, aber trotzdem...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hilbi: Auf meinem <a href="http://hanginglydia.skypaperpress.com/index.php/site/das_ineinandergreifen_von_wirklichkeiten_bei_borges/">Weblog</a> habe ich versucht, die Verschr&#228;nkung von &#8220;Wirklichkeit&#8221; und &#8220;Fiktion&#8221;, die Mechanismen gegenseitiger Beeinflussung und Abh&#228;ngigkeit aufzuzeigen. Etwas trocken, die Lekt&#252;re, aber trotzdem&#8230;</p>
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	</item>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://turmsegler.net/20070525/das-spiel-mit-den-wirklichkeiten/#comment-1823</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 06:49:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Hilbi: Nat&#252;rlich liegt alles Fiktionale in unseren K&#246;pfen. Aber alles &quot;reale&quot; auch. Das, was wir Wirklichkeit nennen, beruht zum allergr&#246;ssten Teil auf einem Konsens, den eine Kultur &#252;ber das, was sie &quot;Welt&quot; nennt, gefunden hat. Man k&#246;nnte es auch so sagen: Eine Erz&#228;hlung ist eine Fiktion, die aus der Feder eines Menschen stammt. Die Welt ist eine Fiktion, die aus der Feder und den M&#252;ndern und den Herzen von Millionen und Abermillionen entstand. 

Aber ich gestehe sofort zu, dass wir diese k&#252;nstliche Aufteilung, die Trennung zwischen &quot;Wirklichkeit&quot; und &quot;Fiktion&quot; brauchen, um miteinander verkehren und um uns in der Welt bewegen zu k&#246;nnen. Ganz wichtig aber: die Fiktion &quot;Welt&quot; oder &quot;Wirklichkeit&quot; ist nichts Abgeschlossenes. Sie entsteht und ver&#228;ndert sich andauernd. Konstant sind wir bem&#252;ht, uns auf sie zu einigen. Das ist nicht immer ein schmerzloser Prozess...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hilbi: Nat&#252;rlich liegt alles Fiktionale in unseren K&#246;pfen. Aber alles &#8220;reale&#8221; auch. Das, was wir Wirklichkeit nennen, beruht zum allergr&#246;ssten Teil auf einem Konsens, den eine Kultur &#252;ber das, was sie &#8220;Welt&#8221; nennt, gefunden hat. Man k&#246;nnte es auch so sagen: Eine Erz&#228;hlung ist eine Fiktion, die aus der Feder eines Menschen stammt. Die Welt ist eine Fiktion, die aus der Feder und den M&#252;ndern und den Herzen von Millionen und Abermillionen entstand. </p>
<p>Aber ich gestehe sofort zu, dass wir diese k&#252;nstliche Aufteilung, die Trennung zwischen &#8220;Wirklichkeit&#8221; und &#8220;Fiktion&#8221; brauchen, um miteinander verkehren und um uns in der Welt bewegen zu k&#246;nnen. Ganz wichtig aber: die Fiktion &#8220;Welt&#8221; oder &#8220;Wirklichkeit&#8221; ist nichts Abgeschlossenes. Sie entsteht und ver&#228;ndert sich andauernd. Konstant sind wir bem&#252;ht, uns auf sie zu einigen. Das ist nicht immer ein schmerzloser Prozess&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Hanging Lydia</title>
		<link>http://turmsegler.net/20070525/das-spiel-mit-den-wirklichkeiten/#comment-1822</link>
		<dc:creator>Hanging Lydia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 06:42:24 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Das Ineinandergreifen von Wirklichkeiten bei Borges...&lt;/strong&gt;

am Beispiel von &quot;Pierre Menard, Autor des Quijote&quot;.  (Erg&#228;nzung zu meinem Gastbeitrag auf Benjamins Steins Turmsegler.) Schon als Kind las ich gerne. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich das erste Mal die kleine Schulbibliothek...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Ineinandergreifen von Wirklichkeiten bei Borges&#8230;</strong></p>
<p>am Beispiel von &quot;Pierre Menard, Autor des Quijote&quot;.  (Erg&#228;nzung zu meinem Gastbeitrag auf Benjamins Steins Turmsegler.) Schon als Kind las ich gerne. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich das erste Mal die kleine Schulbibliothek&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hilbi</title>
		<link>http://turmsegler.net/20070525/das-spiel-mit-den-wirklichkeiten/#comment-1821</link>
		<dc:creator>Hilbi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 05:44:05 +0000</pubDate>
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		<description>Na ja, aber wir wissen doch auch das Gregor Samsa nicht existiert, dass er nicht eines morgens aufwacht und pl&#246;tzlich ein K&#228;fer ist, oder das Kater  Murr uns selbstmurmelnd nur deshalb etwas aus seinem Leben erz&#228;hlen kann, weil er E.T.A Hoffmann als Schreibger&#228;t benutzte. 

Das ist ja das gro&#223;e an den Gro&#223;en, dass sie uns so nahe kommen dass wir ihnen alles glauben. Auch Lolita existiert nicht, oder Anne Karenina und trotzdem hat man den Eindruck, dass man ihnen jederzeit begegnen kann. 

Ich denke das alles fiktionale und mystische in den H&#228;nden, besser noch im Kopf des Lesers und der Leserin liegt. Dort n&#228;mlich macht sich Gregor Samsa Sorgen um die Zukunft seiner Familie und dort l&#228;uft Kater Murr &#252;ber die D&#228;cher seiner Stadt, immer in Hoffnung auf eine neue Eroberung und dort sitzt auch Anna Karenina und wartet auf den n&#228;chsten Zug.

Schreiben ist etwas unfassbares. Von den meisten S&#228;tzen die man aufschreibt ahnt der Dichter noch nichts, erst wenn er sie betrachtet sind sie auch f&#252;r ihn existent, aber das ist vielleicht nur meine Wahrheit, &#252;ber die ich w&#228;hrend ich es aufschreibe schon wieder zweifle. Jedenfalls sollte ich mal anfangen Borges zu lesen, bislang habe ich nur einige Gedichte und das &quot;Buch der Tr&#228;ume&quot; von ihm gelesen, das allerdings gerne.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja, aber wir wissen doch auch das Gregor Samsa nicht existiert, dass er nicht eines morgens aufwacht und pl&#246;tzlich ein K&#228;fer ist, oder das Kater  Murr uns selbstmurmelnd nur deshalb etwas aus seinem Leben erz&#228;hlen kann, weil er E.T.A Hoffmann als Schreibger&#228;t benutzte. </p>
<p>Das ist ja das gro&#223;e an den Gro&#223;en, dass sie uns so nahe kommen dass wir ihnen alles glauben. Auch Lolita existiert nicht, oder Anne Karenina und trotzdem hat man den Eindruck, dass man ihnen jederzeit begegnen kann. </p>
<p>Ich denke das alles fiktionale und mystische in den H&#228;nden, besser noch im Kopf des Lesers und der Leserin liegt. Dort n&#228;mlich macht sich Gregor Samsa Sorgen um die Zukunft seiner Familie und dort l&#228;uft Kater Murr &#252;ber die D&#228;cher seiner Stadt, immer in Hoffnung auf eine neue Eroberung und dort sitzt auch Anna Karenina und wartet auf den n&#228;chsten Zug.</p>
<p>Schreiben ist etwas unfassbares. Von den meisten S&#228;tzen die man aufschreibt ahnt der Dichter noch nichts, erst wenn er sie betrachtet sind sie auch f&#252;r ihn existent, aber das ist vielleicht nur meine Wahrheit, &#252;ber die ich w&#228;hrend ich es aufschreibe schon wieder zweifle. Jedenfalls sollte ich mal anfangen Borges zu lesen, bislang habe ich nur einige Gedichte und das &#8220;Buch der Tr&#228;ume&#8221; von ihm gelesen, das allerdings gerne.</p>
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