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	<title>Kommentare zu: Spiegel und Maske</title>
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	<description>Erinnern &#38; Entdecken</description>
	<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 01:20:35 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Die Scheibe &#171; Turmsegler</title>
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		<dc:creator>Die Scheibe &#171; Turmsegler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2007 23:17:35 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ich f&#252;rchte, ich bin mit meinem ersten Beitrag &#252;ber die Begegnung mit dem Phantastischen in Borges Erz&#228;hlungen zu forsch vorgeprescht und habe es vers&#228;umt (wie in den Kommentaren von Michael Perkampus auch zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ich f&#252;rchte, ich bin mit meinem ersten Beitrag &#252;ber die Begegnung mit dem Phantastischen in Borges Erz&#228;hlungen zu forsch vorgeprescht und habe es vers&#228;umt (wie in den Kommentaren von Michael Perkampus auch zu [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Was ich erzähle, geschieht &#171; Turmsegler</title>
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		<dc:creator>Was ich erzähle, geschieht &#171; Turmsegler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 May 2007 22:26:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Eine Erwiderung auf Markus A. Hediger: &#8220;Spiegel und Maske&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eine Erwiderung auf Markus A. Hediger: &#8220;Spiegel und Maske&#8221; [...]</p>
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		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 12:55:50 +0000</pubDate>
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		<description>:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>:-)</p>
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		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 12:51:10 +0000</pubDate>
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		<description>Sch&#246;ne R&#228;tsel sind Geheimnisse. Wir teilen sie und haben zwei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&#246;ne R&#228;tsel sind Geheimnisse. Wir teilen sie und haben zwei.</p>
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		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 12:46:39 +0000</pubDate>
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		<description>"Was du dir denkst, ist mir ein R&#228;tsel."</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was du dir denkst, ist mir ein R&#228;tsel.&#8221;</p>
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		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 12:38:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20070510/spiegel-und-maske/#comment-1421</guid>
		<description>So geschehen in allen Geschichten aller Welten aller Zeiten.
Dazu f&#228;llt mir die &#220;berschrift meines entstehenden Traktates zum Subjektiven Realismus ein:

"Was ich mir denke, muss mir wahr sein."</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So geschehen in allen Geschichten aller Welten aller Zeiten.<br />
Dazu f&#228;llt mir die &#220;berschrift meines entstehenden Traktates zum Subjektiven Realismus ein:</p>
<p>&#8220;Was ich mir denke, muss mir wahr sein.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 12:21:04 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
die sprache ist ein labyrinth und sie ist auch begegnung. das urproblem der sprache ist das zwischen sender und empf&#228;nger. 
&lt;/blockquote&gt;

das eigentliche problem beginnt sogar noch eine stufe vorher. die anglo-s&#228;chsische sprachphilosophie nennt es "mind-body-gap".

&lt;blockquote&gt;
und selbst, wenn nur ich der empf&#228;nger meiner eigenen sprache bin, ver&#228;ndere ich meine umgebung durch das, was ich sage, weil ich n&#228;mlich meine eigene wahrnehmung und interpretation beeinflusse.
&lt;/blockquote&gt;

das ist der grund, weshalb ich der meinung bin, dass es mindestens ebenso viele wirklichkeiten wie wahrnehmende subjekte gibt. was aber nicht heisst, dass die jeweilige wirklichkeit nicht relevant w&#228;re. f&#252;r das wahrnehmende individuum gibt es nicht relevanteres als seine wirklichkeit. sie kann ihn - wie unrealistisch auch immer - t&#246;ten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
die sprache ist ein labyrinth und sie ist auch begegnung. das urproblem der sprache ist das zwischen sender und empf&#228;nger.
</p></blockquote>
<p>das eigentliche problem beginnt sogar noch eine stufe vorher. die anglo-s&#228;chsische sprachphilosophie nennt es &#8220;mind-body-gap&#8221;.</p>
<blockquote><p>
und selbst, wenn nur ich der empf&#228;nger meiner eigenen sprache bin, ver&#228;ndere ich meine umgebung durch das, was ich sage, weil ich n&#228;mlich meine eigene wahrnehmung und interpretation beeinflusse.
</p></blockquote>
<p>das ist der grund, weshalb ich der meinung bin, dass es mindestens ebenso viele wirklichkeiten wie wahrnehmende subjekte gibt. was aber nicht heisst, dass die jeweilige wirklichkeit nicht relevant w&#228;re. f&#252;r das wahrnehmende individuum gibt es nicht relevanteres als seine wirklichkeit. sie kann ihn - wie unrealistisch auch immer - t&#246;ten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 12:02:48 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
ich suche das phantastische element nicht, weil alles phantastisch ist. aber ich meide all das, was mir und der welt weissmachen m&#246;chte, es w&#228;re nicht so.
&lt;/blockquote&gt;

unterschreibe ich sofort.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
ich suche das phantastische element nicht, weil alles phantastisch ist. aber ich meide all das, was mir und der welt weissmachen m&#246;chte, es w&#228;re nicht so.
</p></blockquote>
<p>unterschreibe ich sofort.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 11:57:51 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
vielleicht sollte man bei der textarbeit grunds&#228;tzlich &#252;berlegen, was da nicht gesagt wurde und ob das nicht das zu-sagende per se sei.
&lt;/blockquote&gt;

sehe ich auch so. aber nur, wenn du das nicht-gesagte in den leerstellen des textes ortest (das nicht-gesagte muss im gesagt-gesamten eingebettet sein). sonst sagt der text n&#228;mlich fast alles, weil er - gemessen am ganzen - fast nichts sagt. (was auch wieder nicht stimmt, denn gem&#228;ss borges enth&#228;lt jedes wort das gesamte universum.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
vielleicht sollte man bei der textarbeit grunds&#228;tzlich &#252;berlegen, was da nicht gesagt wurde und ob das nicht das zu-sagende per se sei.
</p></blockquote>
<p>sehe ich auch so. aber nur, wenn du das nicht-gesagte in den leerstellen des textes ortest (das nicht-gesagte muss im gesagt-gesamten eingebettet sein). sonst sagt der text n&#228;mlich fast alles, weil er - gemessen am ganzen - fast nichts sagt. (was auch wieder nicht stimmt, denn gem&#228;ss borges enth&#228;lt jedes wort das gesamte universum.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hab</title>
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		<dc:creator>hab</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 11:57:42 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Kalter Kaffee, das! (smile) Es gibt f&#252;r diese Erz&#228;hlung eine Vorlage in den Hekhalot-Texten der fr&#252;hen j&#252;dischen Mystik, die Kafka m&#246;glicherweise bekannt waren (Prag!). Diese Variante habe ich aber noch nirgends erw&#228;hnt gefunden. Dar&#252;ber wollte ich schreiben und werde das sicher noch nachholen.&lt;/blockquote&gt;

aber das ist es doch genau! du sagst nun, dieser text ist eindeutig aus diesem hervorgegangen. 120 andere sagen: nein, der text ist eindeutig aus den anderen 120 texten hervorgegangen. das meinte ich mit "struktur".

(aber du hast insofern recht, dass sich ein grosser teil der kafkaforschung mit j&#252;disch-mystischen themen etc. besch&#228;ftigt ...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Kalter Kaffee, das! (smile) Es gibt f&#252;r diese Erz&#228;hlung eine Vorlage in den Hekhalot-Texten der fr&#252;hen j&#252;dischen Mystik, die Kafka m&#246;glicherweise bekannt waren (Prag!). Diese Variante habe ich aber noch nirgends erw&#228;hnt gefunden. Dar&#252;ber wollte ich schreiben und werde das sicher noch nachholen.</p></blockquote>
<p>aber das ist es doch genau! du sagst nun, dieser text ist eindeutig aus diesem hervorgegangen. 120 andere sagen: nein, der text ist eindeutig aus den anderen 120 texten hervorgegangen. das meinte ich mit &#8220;struktur&#8221;.</p>
<p>(aber du hast insofern recht, dass sich ein grosser teil der kafkaforschung mit j&#252;disch-mystischen themen etc. besch&#228;ftigt &#8230;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 11:54:18 +0000</pubDate>
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		<description>@markus: gut, in meinem fall n&#228;mlich verh&#228;lt es sich genau so:

&lt;blockquote&gt;zu tun, was wir tun m&#252;ssen, ist ungeheuer. das alleine raubt einem schon den verstand.&lt;/blockquote&gt;

ich suche das phantastische element nicht, weil alles phantastisch ist. aber ich meide all das, was mir und der welt weissmachen m&#246;chte, es w&#228;re nicht so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@markus: gut, in meinem fall n&#228;mlich verh&#228;lt es sich genau so:</p>
<blockquote><p>zu tun, was wir tun m&#252;ssen, ist ungeheuer. das alleine raubt einem schon den verstand.</p></blockquote>
<p>ich suche das phantastische element nicht, weil alles phantastisch ist. aber ich meide all das, was mir und der welt weissmachen m&#246;chte, es w&#228;re nicht so.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20070510%2Fspiegel-und-maske%2F%23comment-1412&amp;seed_title=Spiegel+und+Maske/comment-page-1/#comment-1412</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 11:50:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20070510/spiegel-und-maske/#comment-1412</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;
ab wann ist ein zustand, eine begegnung, ein element phantastisch im zu besprechenden sinn
&lt;/blockquote&gt;

ja! das ist genau die frage und ich frage mich gerade, ob borges sie in dieser erz&#228;hlung nicht bewusst unterl&#228;uft, indem er sagt: zu tun, was wir tun m&#252;ssen, ist ungeheuer. das alleine raubt einem schon den verstand.

&lt;blockquote&gt;
sicher wirst du jetzt sagen, dass es ebenfalls darum nicht geht
&lt;/blockquote&gt;

genau darum geht es (zumindest auch).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
ab wann ist ein zustand, eine begegnung, ein element phantastisch im zu besprechenden sinn
</p></blockquote>
<p>ja! das ist genau die frage und ich frage mich gerade, ob borges sie in dieser erz&#228;hlung nicht bewusst unterl&#228;uft, indem er sagt: zu tun, was wir tun m&#252;ssen, ist ungeheuer. das alleine raubt einem schon den verstand.</p>
<blockquote><p>
sicher wirst du jetzt sagen, dass es ebenfalls darum nicht geht
</p></blockquote>
<p>genau darum geht es (zumindest auch).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 11:49:36 +0000</pubDate>
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		<description>@hab: Kalter Kaffee, das! (smile) Es gibt f&#252;r diese Erz&#228;hlung eine Vorlage in den Hekhalot-Texten der fr&#252;hen j&#252;dischen Mystik, die Kafka m&#246;glicherweise bekannt waren (Prag!). Diese Variante habe ich aber noch nirgends erw&#228;hnt gefunden. Dar&#252;ber wollte ich schreiben und werde das sicher noch nachholen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hab: Kalter Kaffee, das! (smile) Es gibt f&#252;r diese Erz&#228;hlung eine Vorlage in den Hekhalot-Texten der fr&#252;hen j&#252;dischen Mystik, die Kafka m&#246;glicherweise bekannt waren (Prag!). Diese Variante habe ich aber noch nirgends erw&#228;hnt gefunden. Dar&#252;ber wollte ich schreiben und werde das sicher noch nachholen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20070510%2Fspiegel-und-maske%2F%23comment-1410&amp;seed_title=Spiegel+und+Maske/comment-page-1/#comment-1410</link>
		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 11:47:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20070510/spiegel-und-maske/#comment-1410</guid>
		<description>@hab: ein interessanter ansatz. der diskurs scheint mir dann auch tats&#228;chlich als geforderte m&#246;glichkeit. vielleicht sollte man bei der textarbeit grunds&#228;tzlich &#252;berlegen, was da nicht gesagt wurde und ob das nicht das zu-sagende per se sei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hab: ein interessanter ansatz. der diskurs scheint mir dann auch tats&#228;chlich als geforderte m&#246;glichkeit. vielleicht sollte man bei der textarbeit grunds&#228;tzlich &#252;berlegen, was da nicht gesagt wurde und ob das nicht das zu-sagende per se sei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hab</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20070510%2Fspiegel-und-maske%2F%23comment-1409&amp;seed_title=Spiegel+und+Maske/comment-page-1/#comment-1409</link>
		<dc:creator>hab</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 11:45:02 +0000</pubDate>
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		<description>(p.s.: hinter dem link oben befindet sich ein verriss, aber das soll nichts zur sache tun ...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(p.s.: hinter dem link oben befindet sich ein verriss, aber das soll nichts zur sache tun &#8230;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20070510%2Fspiegel-und-maske%2F%23comment-1408&amp;seed_title=Spiegel+und+Maske/comment-page-1/#comment-1408</link>
		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 11:43:05 +0000</pubDate>
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		<description>die sprache ist ein labyrinth und sie ist auch begegnung. das urproblem der sprache ist das zwischen sender und empf&#228;nger. und selbst, wenn nur ich der empf&#228;nger meiner eigenen sprache bin, ver&#228;ndere ich meine umgebung durch das, was ich sage, weil ich n&#228;mlich meine eigene wahrnehmung und interpretation beeinflusse. gehen wir ruhig davon aus, dass alles, was wahrzunehmen ist (es schl&#228;ft ein lied in allen dingen...) nicht durch visualisation existiert (wobei existenz schon wieder ein streitbegriff ist) sondern durch einen laut, einen ton. das universum schwingt.

bewegung entsteht ja in erster linie auch durch begegnung. den stillstand kann man nicht beschreiben und die sprache ist freilich nicht dazu da, zu beschreiben.

mit dem kunstbegriff "s&#252;nde" kann ich herzlich wenig anfangen, deute soetwas aber dahin, dass (bleiben wir bei gott) jegliches existent-machen bereits ein fehler sein k&#246;nnte.

sicher wirst du jetzt sagen, dass es ebenfalls darum nicht geht; aber wenn es wirklich nur um die begegnung mit dem phantastischen geht, dann frage ich mich: ab wann ist ein zustand, eine begegnung, ein element phantastisch im zu besprechenden sinn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die sprache ist ein labyrinth und sie ist auch begegnung. das urproblem der sprache ist das zwischen sender und empf&#228;nger. und selbst, wenn nur ich der empf&#228;nger meiner eigenen sprache bin, ver&#228;ndere ich meine umgebung durch das, was ich sage, weil ich n&#228;mlich meine eigene wahrnehmung und interpretation beeinflusse. gehen wir ruhig davon aus, dass alles, was wahrzunehmen ist (es schl&#228;ft ein lied in allen dingen&#8230;) nicht durch visualisation existiert (wobei existenz schon wieder ein streitbegriff ist) sondern durch einen laut, einen ton. das universum schwingt.</p>
<p>bewegung entsteht ja in erster linie auch durch begegnung. den stillstand kann man nicht beschreiben und die sprache ist freilich nicht dazu da, zu beschreiben.</p>
<p>mit dem kunstbegriff &#8220;s&#252;nde&#8221; kann ich herzlich wenig anfangen, deute soetwas aber dahin, dass (bleiben wir bei gott) jegliches existent-machen bereits ein fehler sein k&#246;nnte.</p>
<p>sicher wirst du jetzt sagen, dass es ebenfalls darum nicht geht; aber wenn es wirklich nur um die begegnung mit dem phantastischen geht, dann frage ich mich: ab wann ist ein zustand, eine begegnung, ein element phantastisch im zu besprechenden sinn.</p>
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		<title>Von: hab</title>
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		<dc:creator>hab</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 11:39:32 +0000</pubDate>
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		<description>zu benjamin: ich mache mich jetzt nicht wieder auf die suche, die verschiedenen (alten und neuen) deutungsversuche (heute sagt man da ja etwas anders dazu) der t&#252;rh&#252;terlegende zu sammeln und zusammenzufassen. einen winzigen einblick erh&#228;lt man beispielsweise &lt;a href="http://www.amazon.de/Literaturtheorien-Praxis-Textanalysen-Kafkas-Gesetz/dp/3525265379"&gt;hier&lt;/a&gt;. offen f&#252;r holistische interpretationen, meinte ich oben. aber als ich mich von 13 jahren ein wenig damit besch&#228;ftigt habe, war ich ganz erschlagen von der vielfalt.

zu perkampus ("dass er das immer tut"): das macht borges und einige wenige andere singul&#228;r. dass sie in der lage waren, texte zu verfertigen, auch: sich immer wiederholende strukturen, genuine strukturen zu produzieren, die immer auf diese wieder zur&#252;ckverweisen. bei solchen glaube ich wirklich an das konzept autorschaft. (foucault hat im historischen umfeld von "diskursbegr&#252;nder(schaft)" gesprochen, der vielleicht hier angewendet werden k&#246;nnte).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu benjamin: ich mache mich jetzt nicht wieder auf die suche, die verschiedenen (alten und neuen) deutungsversuche (heute sagt man da ja etwas anders dazu) der t&#252;rh&#252;terlegende zu sammeln und zusammenzufassen. einen winzigen einblick erh&#228;lt man beispielsweise <a href="http://www.amazon.de/Literaturtheorien-Praxis-Textanalysen-Kafkas-Gesetz/dp/3525265379">hier</a>. offen f&#252;r holistische interpretationen, meinte ich oben. aber als ich mich von 13 jahren ein wenig damit besch&#228;ftigt habe, war ich ganz erschlagen von der vielfalt.</p>
<p>zu perkampus (&#8221;dass er das immer tut&#8221;): das macht borges und einige wenige andere singul&#228;r. dass sie in der lage waren, texte zu verfertigen, auch: sich immer wiederholende strukturen, genuine strukturen zu produzieren, die immer auf diese wieder zur&#252;ckverweisen. bei solchen glaube ich wirklich an das konzept autorschaft. (foucault hat im historischen umfeld von &#8220;diskursbegr&#252;nder(schaft)&#8221; gesprochen, der vielleicht hier angewendet werden k&#246;nnte).</p>
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		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 11:39:04 +0000</pubDate>
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		<description>nachtrag: (ich verspreche, ich werde das religi&#246;se in den n&#228;chsten beitr&#228;gen nicht so prominent in den vordergrund stellen, aber eines gibt es zu borges in diesem kontext noch zu sagen:) es ist auffallend, wie oft religi&#246;se motive in borges erz&#228;hlungen hineinspielen (das sandbuch wird eingetauscht gegen kostbare bibeln, die steine in den "blauen tigern" werden an einen bettler weitergegeben, der sie annimmt, weil er sie als gerechte (!) strafe f&#252;r sein handeln ansieht. das m&#252;sste man auch noch genauer anschauen: ob die "offizielle" religion (es ist nicht immer das christentum) als symbol einer durchaus n&#252;tzlichen ordnung dient und somit als antagonist des phantastischen auftritt, oder ob borges nicht auch andeutet, in diesen sei das phantastische enthalten, aber sorgsam verwahrt (d.h. dort, wo sie sich ordnend / ordnung schaffend manifestiert). Etc. Ich werde weiter dar&#252;ber nachdenken m&#252;ssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nachtrag: (ich verspreche, ich werde das religi&#246;se in den n&#228;chsten beitr&#228;gen nicht so prominent in den vordergrund stellen, aber eines gibt es zu borges in diesem kontext noch zu sagen:) es ist auffallend, wie oft religi&#246;se motive in borges erz&#228;hlungen hineinspielen (das sandbuch wird eingetauscht gegen kostbare bibeln, die steine in den &#8220;blauen tigern&#8221; werden an einen bettler weitergegeben, der sie annimmt, weil er sie als gerechte (!) strafe f&#252;r sein handeln ansieht. das m&#252;sste man auch noch genauer anschauen: ob die &#8220;offizielle&#8221; religion (es ist nicht immer das christentum) als symbol einer durchaus n&#252;tzlichen ordnung dient und somit als antagonist des phantastischen auftritt, oder ob borges nicht auch andeutet, in diesen sei das phantastische enthalten, aber sorgsam verwahrt (d.h. dort, wo sie sich ordnend / ordnung schaffend manifestiert). Etc. Ich werde weiter dar&#252;ber nachdenken m&#252;ssen.</p>
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		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 11:30:46 +0000</pubDate>
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		<description>@perkampus: das erkl&#228;rt aber nicht, weshalb der dichter in "spiegel und maske" von einer s&#252;nde spricht. genau das gegenteil m&#252;sste der fall sein, wenn zutrifft, was du sagst. 

aber in meinem beitrag geht es ja nicht nur um diese frage, sondern vor allem darum, dass die begegnung mit dem phantastischen das gewohnte leben durcheinander bringt. siehe zum beispiel die erz&#228;hlung "die scheibe", oder "blaue tiger", oder "das aleph" oder oder, in denen alle protagonisten mit den folgen der begegnung zu k&#228;mpfen haben (davon wird in den beiden anderen gastbeitr&#228;gen noch zu reden sein). was mich an "spiegel und maske" so fasziniert, ist, dass das phantastische nicht im "aussen" begegnet (in form blauer steine, zum beispiel), sondern im innersten, in der sprache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@perkampus: das erkl&#228;rt aber nicht, weshalb der dichter in &#8220;spiegel und maske&#8221; von einer s&#252;nde spricht. genau das gegenteil m&#252;sste der fall sein, wenn zutrifft, was du sagst. </p>
<p>aber in meinem beitrag geht es ja nicht nur um diese frage, sondern vor allem darum, dass die begegnung mit dem phantastischen das gewohnte leben durcheinander bringt. siehe zum beispiel die erz&#228;hlung &#8220;die scheibe&#8221;, oder &#8220;blaue tiger&#8221;, oder &#8220;das aleph&#8221; oder oder, in denen alle protagonisten mit den folgen der begegnung zu k&#228;mpfen haben (davon wird in den beiden anderen gastbeitr&#228;gen noch zu reden sein). was mich an &#8220;spiegel und maske&#8221; so fasziniert, ist, dass das phantastische nicht im &#8220;aussen&#8221; begegnet (in form blauer steine, zum beispiel), sondern im innersten, in der sprache.</p>
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		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 11:21:14 +0000</pubDate>
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		<description>f&#252;r mich gestaltet sich das, was borges sehr gerne tut, wenn er beginnt, analogien zu sammeln und das, was uns schlussendlich nachdenklich machen soll, ausspart (wenn man borges genau liest, bemerkt man, dass er das immer tut - dass seine texte aus dem, was nicht gesagt oder verraten wird, bestehen), in der weise, dass er stets zu wiederholen scheint: wir dichter sitzen an dieser quelle, aus der auch die sch&#246;pfung in das sein geatmet wurde, genau an der gleichen quelle - und wir ahmen nach. wir sahen einst den grossen geist atmen und beobachteten, was geschah. das erf&#252;llte uns mit dem einzigen wunsch, mit dem einzigen zweck, ebenfalls zu atmen, nicht etwa, um das, was vom grossen geist geatmet wurde, zu wiederholen oder gar zu &#252;bertreffen, also auf keinen fall damit zu konkurrieren, sondern davon zu k&#252;nden. wir dichter wiederholen das erstaunliche ereignis, weil es uns mehr als alles andere beeindruckte, weil wir sagten: das ist der zweck gottes, sch&#246;pfung zu atmen; das aber ist der zweck des dichters, diese sch&#246;pfung immer wieder zu besingen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>f&#252;r mich gestaltet sich das, was borges sehr gerne tut, wenn er beginnt, analogien zu sammeln und das, was uns schlussendlich nachdenklich machen soll, ausspart (wenn man borges genau liest, bemerkt man, dass er das immer tut - dass seine texte aus dem, was nicht gesagt oder verraten wird, bestehen), in der weise, dass er stets zu wiederholen scheint: wir dichter sitzen an dieser quelle, aus der auch die sch&#246;pfung in das sein geatmet wurde, genau an der gleichen quelle - und wir ahmen nach. wir sahen einst den grossen geist atmen und beobachteten, was geschah. das erf&#252;llte uns mit dem einzigen wunsch, mit dem einzigen zweck, ebenfalls zu atmen, nicht etwa, um das, was vom grossen geist geatmet wurde, zu wiederholen oder gar zu &#252;bertreffen, also auf keinen fall damit zu konkurrieren, sondern davon zu k&#252;nden. wir dichter wiederholen das erstaunliche ereignis, weil es uns mehr als alles andere beeindruckte, weil wir sagten: das ist der zweck gottes, sch&#246;pfung zu atmen; das aber ist der zweck des dichters, diese sch&#246;pfung immer wieder zu besingen.</p>
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