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	<title>Kommentare zu: Absurdit&#228;ten des Literaturbetriebs</title>
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	<description>Erinnern &#38; Entdecken</description>
	<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 01:55:35 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Stay Tuned For Vito von Eichborn &#171; P.-&#8217;s Veranda</title>
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		<dc:creator>Stay Tuned For Vito von Eichborn &#171; P.-&#8217;s Veranda</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 02:01:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] von Benjamin Stein begonnene Post ABSURDIT&#196;TEN DES LITERATURBETRIEBS f&#252;hrt gegenw&#228;rtig auch ein Gespr&#228;chsangebot von Vito von Eichborn. Zwar ist nicht zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] von Benjamin Stein begonnene Post ABSURDIT&#196;TEN DES LITERATURBETRIEBS f&#252;hrt gegenw&#228;rtig auch ein Gespr&#228;chsangebot von Vito von Eichborn. Zwar ist nicht zu [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#8220;Wandern heißt: Erleben, schauen,durchstreifen Täler, Berg und Auen.&#8221; (Reinhold Neth) - Lotrees - - Leben &#38; Schreiben &#38; Lesen -</title>
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		<dc:creator>&#8220;Wandern heißt: Erleben, schauen,durchstreifen Täler, Berg und Auen.&#8221; (Reinhold Neth) - Lotrees - - Leben &#38; Schreiben &#38; Lesen -</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2007 13:04:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Andreas Paschedag einmischt. Auch beim Turmsegler Benjamin Stein wird &#252;ber die &#8220;Absurdit&#228;ten des Literaturbetriebs&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Andreas Paschedag einmischt. Auch beim Turmsegler Benjamin Stein wird &#252;ber die &#8220;Absurdit&#228;ten des Literaturbetriebs&#8221; [...]</p>
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		<title>Von: sonogara</title>
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		<dc:creator>sonogara</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2007 08:01:37 +0000</pubDate>
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		<description>Die Manuskriptqualit&#228;t gewinnt auf neue Weise an Bedeutung. Buchmaler und Buchbinder sind wom&#246;glich &lt;a href="http://buuchlade.blog.de/2007/03/24/projektvorschlag_handschriftensammlung~1964706"&gt;Zukunftsberufe&lt;/a&gt;.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Manuskriptqualit&#228;t gewinnt auf neue Weise an Bedeutung. Buchmaler und Buchbinder sind wom&#246;glich <a href="http://buuchlade.blog.de/2007/03/24/projektvorschlag_handschriftensammlung~1964706">Zukunftsberufe</a>.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 20:16:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich werde einen Teufel tun, dir zu widersprechen. Ganz im Ernst: bei der Frage, zu was ich eigentlich nutze bin, kann ich (leider oder gottseidank) ausschlie&#223;lich kreative Arrangements benennen, und da bin ich dann manchmal sogar sensationell. Von praktischen &#220;berlegungen verstehe ich rein gar nichts, beobachte nur - und erkenne jene, die etwas davon verstehen. Da, so glaube ich, beobachte ich dich gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde einen Teufel tun, dir zu widersprechen. Ganz im Ernst: bei der Frage, zu was ich eigentlich nutze bin, kann ich (leider oder gottseidank) ausschlie&#223;lich kreative Arrangements benennen, und da bin ich dann manchmal sogar sensationell. Von praktischen &#220;berlegungen verstehe ich rein gar nichts, beobachte nur - und erkenne jene, die etwas davon verstehen. Da, so glaube ich, beobachte ich dich gut.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hab</title>
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		<dc:creator>hab</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 19:52:09 +0000</pubDate>
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		<description>ad perkampus: "Wie bringe ich meine B&#252;cher zum Leser." neben pilcher gelistet zu sein, damit gehen vielleicht ein paar mehr &#252;ber den tisch. aber das sind zufallsverk&#228;ufe, denn es sind nicht deine leser. du sprichst &#252;ber infrastrukturen, die sich aber gerade vor l&#228;ngeren zeiten aus profilen entwickelt haben. es gibt gen&#252;gend, auch und vor allem junge projekte, die sich aufgrund solcher &#252;berlegungen neu positionieren k&#246;nnen und aus denen mehr entsteht. &#252;brigens, in der plattenindustrie haben wir genau das parallelph&#228;nomen, wie ich &lt;a href="http://www.espace.ch/artikel_369942.html"&gt;heute las&lt;/a&gt;. ich denke, blind mit marketingkanonen auf spatzen zu schiessen, bringt da nicht viel, denn - wie oben schon gesagt - nachhaltig ist was anderes, auch wenn es schon mal zu l&#228;ngeren beziehungen zwischen verlag/autor kommen kann. aber das ist wohl eher die ausnahme. eine sorgf&#228;ltige und kontinuierliche aufbauarbeit, inhaltlich und am umfeld, halte ich da f&#252;r unabdingbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ad perkampus: &#8220;Wie bringe ich meine B&#252;cher zum Leser.&#8221; neben pilcher gelistet zu sein, damit gehen vielleicht ein paar mehr &#252;ber den tisch. aber das sind zufallsverk&#228;ufe, denn es sind nicht deine leser. du sprichst &#252;ber infrastrukturen, die sich aber gerade vor l&#228;ngeren zeiten aus profilen entwickelt haben. es gibt gen&#252;gend, auch und vor allem junge projekte, die sich aufgrund solcher &#252;berlegungen neu positionieren k&#246;nnen und aus denen mehr entsteht. &#252;brigens, in der plattenindustrie haben wir genau das parallelph&#228;nomen, wie ich <a href="http://www.espace.ch/artikel_369942.html">heute las</a>. ich denke, blind mit marketingkanonen auf spatzen zu schiessen, bringt da nicht viel, denn - wie oben schon gesagt - nachhaltig ist was anderes, auch wenn es schon mal zu l&#228;ngeren beziehungen zwischen verlag/autor kommen kann. aber das ist wohl eher die ausnahme. eine sorgf&#228;ltige und kontinuierliche aufbauarbeit, inhaltlich und am umfeld, halte ich da f&#252;r unabdingbar.</p>
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		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 19:00:35 +0000</pubDate>
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		<description>lieber hartmut. ich verstehe deine argumentation und ich sehe auch ein, dass es genau die haltung ist, dank derer wir &lt;a href="http://litblogs.net"&gt;litblogs.net&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.spatien.net"&gt;spa_&lt;i&gt;tien&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; dahin gebracht haben, wo sie heute sind. und ich bin den himmeln dankbar, habe ich diese beiden projekte mit dir in die welt gesetzt, da mir dieser sp&#252;rsinn fehlt. (ich meine das ernst.) vielleicht ist es auch der einzige weg, auf dem wir unser j&#252;ngstes projekt zum erfolg f&#252;hren k&#246;nnen.

das bisher erreichte g&#228;be dir recht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lieber hartmut. ich verstehe deine argumentation und ich sehe auch ein, dass es genau die haltung ist, dank derer wir <a href="http://litblogs.net">litblogs.net</a> und <a href="http://www.spatien.net">spa_<i>tien</i></a> dahin gebracht haben, wo sie heute sind. und ich bin den himmeln dankbar, habe ich diese beiden projekte mit dir in die welt gesetzt, da mir dieser sp&#252;rsinn fehlt. (ich meine das ernst.) vielleicht ist es auch der einzige weg, auf dem wir unser j&#252;ngstes projekt zum erfolg f&#252;hren k&#246;nnen.</p>
<p>das bisher erreichte g&#228;be dir recht.</p>
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	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 19:00:01 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;noch mal zur kl&#228;rung. das hiesse, ich h&#228;tte gar kein r&#252;ckgrat.&lt;/blockquote&gt;

Das s&#228;he ich nicht so. Je gr&#246;sser der Verlag, desto unterschiedlichere Programme. Sagen wir es so: Suhrkamp ist nur ein Synonym f&#252;r mich. Da ich selbst nie in den Genuss einer solchen Frage gelangen werde, welchen Verlag ich denn gerne h&#228;tte, gehen mir freilich manche Sachen leicht von den Lippen.

Verlage sind mir relativ wurscht. Da kann von mir aus die Pilcher drin sein und nebenan Asturias. Aber dem gemeinen Kunden ist das wohl nicht wurscht, denn sonst m&#252;ssten sich Verlage nicht erst spezialisieren auf Reihe - Serie - Titel.

Ich spreche da wahrlich v&#246;llig aus dem Ruder, weil ich etwas anderes als Marketing anstrebe. Das einzige Hindernis: Wie bringe ich meine B&#252;cher zum Leser. Dass es ohne marktwirtschaftliche &#220;berlegungen gar nicht funktionieren kann, weiss ich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>noch mal zur kl&#228;rung. das hiesse, ich h&#228;tte gar kein r&#252;ckgrat.</p></blockquote>
<p>Das s&#228;he ich nicht so. Je gr&#246;sser der Verlag, desto unterschiedlichere Programme. Sagen wir es so: Suhrkamp ist nur ein Synonym f&#252;r mich. Da ich selbst nie in den Genuss einer solchen Frage gelangen werde, welchen Verlag ich denn gerne h&#228;tte, gehen mir freilich manche Sachen leicht von den Lippen.</p>
<p>Verlage sind mir relativ wurscht. Da kann von mir aus die Pilcher drin sein und nebenan Asturias. Aber dem gemeinen Kunden ist das wohl nicht wurscht, denn sonst m&#252;ssten sich Verlage nicht erst spezialisieren auf Reihe - Serie - Titel.</p>
<p>Ich spreche da wahrlich v&#246;llig aus dem Ruder, weil ich etwas anderes als Marketing anstrebe. Das einzige Hindernis: Wie bringe ich meine B&#252;cher zum Leser. Dass es ohne marktwirtschaftliche &#220;berlegungen gar nicht funktionieren kann, weiss ich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hab</title>
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		<dc:creator>hab</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 18:30:02 +0000</pubDate>
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		<description>lieber michael. du hast oben daraus gemacht: 

&lt;blockquote&gt;Wo mein Buch herauskommt ist nicht so wichtig wie dass es herauskommt.&lt;/blockquote&gt;

noch mal zur kl&#228;rung. das hiesse, ich h&#228;tte gar kein r&#252;ckgrat. da gibt es noch so etwas wie ein verlagsumfeld und sicher jede menge verlage, wo ich mich nicht sehen m&#246;chte. schau dir das doch bitte mal so an: der verlag als text. und dein text als textelement eines gesamttextes. da willst du dich (oder deinen text) doch bestimmt nicht neben eugen-roth-epigonendichtung wiederfinden ... etwas anderes ist es nat&#252;rlich - du hast, glaube ich, schon darauf hingewiesen -  z.b. bei einem autorenverlag, der an einem profil arbeitet. man muss da nicht immer suhrkamp als marge nennen. (ich hab mich vor einiger zeit mal mit einem suhrkampautoren unterhalten. dort kann man auch ziemlich luft sein). ich kann mir vorstellen: jetzt und in zukunft z&#228;hlt vor allem ein gewisses profil. und das kann, je kleiner so eine unternehmung ist, gar nicht eng genug definiert sein, um ordentlich stempeln zu k&#246;nnen. der rest ist dann eher eine frage der zeit ... (so ist es bei den kleinen buchhandlungen &#252;brigens auch jetzt schon, zumindest bei denen, die &#252;berleben wollen/werden).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lieber michael. du hast oben daraus gemacht: </p>
<blockquote><p>Wo mein Buch herauskommt ist nicht so wichtig wie dass es herauskommt.</p></blockquote>
<p>noch mal zur kl&#228;rung. das hiesse, ich h&#228;tte gar kein r&#252;ckgrat. da gibt es noch so etwas wie ein verlagsumfeld und sicher jede menge verlage, wo ich mich nicht sehen m&#246;chte. schau dir das doch bitte mal so an: der verlag als text. und dein text als textelement eines gesamttextes. da willst du dich (oder deinen text) doch bestimmt nicht neben eugen-roth-epigonendichtung wiederfinden &#8230; etwas anderes ist es nat&#252;rlich - du hast, glaube ich, schon darauf hingewiesen - z.b. bei einem autorenverlag, der an einem profil arbeitet. man muss da nicht immer suhrkamp als marge nennen. (ich hab mich vor einiger zeit mal mit einem suhrkampautoren unterhalten. dort kann man auch ziemlich luft sein). ich kann mir vorstellen: jetzt und in zukunft z&#228;hlt vor allem ein gewisses profil. und das kann, je kleiner so eine unternehmung ist, gar nicht eng genug definiert sein, um ordentlich stempeln zu k&#246;nnen. der rest ist dann eher eine frage der zeit &#8230; (so ist es bei den kleinen buchhandlungen &#252;brigens auch jetzt schon, zumindest bei denen, die &#252;berleben wollen/werden).</p>
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	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 17:58:49 +0000</pubDate>
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		<description>Gut, ich habe dich etwas verk&#252;rzt.

&lt;blockquote&gt;ich freue mich nat&#252;rlich, wenn ich etwas unterbringe, aber wenn es nicht alles ist, dann kann ich auch damit leben.&lt;/blockquote&gt;

Sehen wir's uns noch einmal an. Daraus lie&#223;e sich die Frage formulieren: Wo unterbringen? Ich sch&#228;tze mal, damit ist gemeint, jemand anderes als du selbst k&#252;mmert sich um Vertrieb und Werbung.

Was nicht egal ist: die Wahrnehmung. Erscheint dein Buch bei Suhrkamp, greift man zun&#228;chst nach dem Namen Suhrkamp und nicht nach dir als Autor. DAS kann dir freilich erst einmal egal sein, weil du dadurch ein gr&#246;sseres Gespr&#228;chsfeld erreichst. Als gleicher Autor bei Taberna Kritika bleibst du DER Autor und verkaufst &#252;ber dich selbst dich selbst.

Doch genau da wandelt sich das Bewusstsein. Dem nachzuhelfen und grunds&#228;tzlich DEN Autor zu kaufen, w&#228;re ein Erfolg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, ich habe dich etwas verk&#252;rzt.</p>
<blockquote><p>ich freue mich nat&#252;rlich, wenn ich etwas unterbringe, aber wenn es nicht alles ist, dann kann ich auch damit leben.</p></blockquote>
<p>Sehen wir&#8217;s uns noch einmal an. Daraus lie&#223;e sich die Frage formulieren: Wo unterbringen? Ich sch&#228;tze mal, damit ist gemeint, jemand anderes als du selbst k&#252;mmert sich um Vertrieb und Werbung.</p>
<p>Was nicht egal ist: die Wahrnehmung. Erscheint dein Buch bei Suhrkamp, greift man zun&#228;chst nach dem Namen Suhrkamp und nicht nach dir als Autor. DAS kann dir freilich erst einmal egal sein, weil du dadurch ein gr&#246;sseres Gespr&#228;chsfeld erreichst. Als gleicher Autor bei Taberna Kritika bleibst du DER Autor und verkaufst &#252;ber dich selbst dich selbst.</p>
<p>Doch genau da wandelt sich das Bewusstsein. Dem nachzuhelfen und grunds&#228;tzlich DEN Autor zu kaufen, w&#228;re ein Erfolg.</p>
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	<item>
		<title>Von: hab</title>
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		<dc:creator>hab</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 17:38:04 +0000</pubDate>
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		<description>so hab ich das aber nicht ganz gesagt. bitte noch mal nachlesen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>so hab ich das aber nicht ganz gesagt. bitte noch mal nachlesen &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: perkampus</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20070506%2Fabsurdidaten-des-literaturbetriebs%2F%23comment-1433&amp;seed_title=Absurdit%26%23228%3Bten+des+Literaturbetriebs#comment-1433</link>
		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 15:25:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20070506/absurdidaten-des-literaturbetriebs/#comment-1433</guid>
		<description>Ich denke nicht, dass Werbung rausgeworfenes Geld ist. Dem widerspricht die Tatsache, dass Autoren gemacht werden. Gebt mir Geld und ich mache einen von euch zum neuen Megastar der deutschen Literatur.

Medienkompatibilt&#228;t heisst aber noch lange nicht literarische Qualit&#228;t (wie man damals bei Stuckrad-Barre sehen konnte) doch wenn diese beim Autor auch vorhanden ist - und auch Literaturinteressierte sind Voyeure - hat ein gutes Managment mehr zu sagen als der eigentliche Text. Man mag davon halten, was man will, freilich, jedoch bringt mich das wieder auf das Thema "Entertainment" zur&#252;ck. Es ist ein Irrtum, dass es kein Publikum f&#252;r anspruchsvolle Literatur g&#228;be. Man sehe nur, was Pynchon allein in Deutschland absetzt - nicht zuletzt, in diesem Fall, durch seine Nichtfassbarkeit (physisch).

Die Deutschen Verlage besitzen die gleiche Mentalit&#228;t wie das Volk selbst: Jammern, Visionslosigkeit, Feigheit.

Ich weiss, dass es unter uns ganz herausragende Autoren gibt, doch scheint es zwischen langweiliger Altherren 47er-Pullovrigkeit und Popliteratur nichts zu geben. Der Facettenreichtum ist der geistigen Gleichschaltung ein erstes Opfer. Jeder hechelt Random House und Holtzbrinck hinterher, die Verlage schaufeln sich ihr eigenes Grab, den Preis werden sie zu zahlen haben, denn der Selbstverlag wird das Ding der Zukunft werden.

Benjamin hat eingeworfen, dass die Qualit&#228;t darunter leidet. das ist in zweierlei Hinsicht richtig. Einmal sind es Satztechnik und Layout, die nicht an eine vergleichbare Produktion etwa von Suhrkamp heranreichen. Auf der anderen Seite ist es der literarische Schwerpunkt. Wenn 80+ Millionen pl&#246;tzlich anfangen, ihrer Tante Erna ein Denkmal zu setzen, wird keiner mehr erkennen, welche Tante Erna nun lesenswert w&#228;re.

Doch: Was wir gestern besprachen und was in Zukunft bei uns ein Thema sein wird - n&#228;mlich das literarische Angebot im Netz, indem sich Autoren zusammenschlie&#223;en, um ihr eigens S&#252;ppchen zu kochen - wird nicht ungeh&#246;rt, ungesehen bleiben.

hab hat es ebenfalls gesagt. Wo mein Buch herauskommt ist nicht so wichtig wie dass es herauskommt. Und dann schlie&#223;en wir immer wieder zur Frage auf: Wie vermarkten, wie dr&#228;ngen wir uns in die grosse Industriepresse, die Anzeigen schaltet und S&#228;le mietet, um ihre Autoren dort tanzen zu lassen? Denn eines kann ich gewiss sagen: AUCH 90% dessen, das nicht im Selbstverlag erscheint, ist grosser Mist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke nicht, dass Werbung rausgeworfenes Geld ist. Dem widerspricht die Tatsache, dass Autoren gemacht werden. Gebt mir Geld und ich mache einen von euch zum neuen Megastar der deutschen Literatur.</p>
<p>Medienkompatibilt&#228;t heisst aber noch lange nicht literarische Qualit&#228;t (wie man damals bei Stuckrad-Barre sehen konnte) doch wenn diese beim Autor auch vorhanden ist - und auch Literaturinteressierte sind Voyeure - hat ein gutes Managment mehr zu sagen als der eigentliche Text. Man mag davon halten, was man will, freilich, jedoch bringt mich das wieder auf das Thema &#8220;Entertainment&#8221; zur&#252;ck. Es ist ein Irrtum, dass es kein Publikum f&#252;r anspruchsvolle Literatur g&#228;be. Man sehe nur, was Pynchon allein in Deutschland absetzt - nicht zuletzt, in diesem Fall, durch seine Nichtfassbarkeit (physisch).</p>
<p>Die Deutschen Verlage besitzen die gleiche Mentalit&#228;t wie das Volk selbst: Jammern, Visionslosigkeit, Feigheit.</p>
<p>Ich weiss, dass es unter uns ganz herausragende Autoren gibt, doch scheint es zwischen langweiliger Altherren 47er-Pullovrigkeit und Popliteratur nichts zu geben. Der Facettenreichtum ist der geistigen Gleichschaltung ein erstes Opfer. Jeder hechelt Random House und Holtzbrinck hinterher, die Verlage schaufeln sich ihr eigenes Grab, den Preis werden sie zu zahlen haben, denn der Selbstverlag wird das Ding der Zukunft werden.</p>
<p>Benjamin hat eingeworfen, dass die Qualit&#228;t darunter leidet. das ist in zweierlei Hinsicht richtig. Einmal sind es Satztechnik und Layout, die nicht an eine vergleichbare Produktion etwa von Suhrkamp heranreichen. Auf der anderen Seite ist es der literarische Schwerpunkt. Wenn 80+ Millionen pl&#246;tzlich anfangen, ihrer Tante Erna ein Denkmal zu setzen, wird keiner mehr erkennen, welche Tante Erna nun lesenswert w&#228;re.</p>
<p>Doch: Was wir gestern besprachen und was in Zukunft bei uns ein Thema sein wird - n&#228;mlich das literarische Angebot im Netz, indem sich Autoren zusammenschlie&#223;en, um ihr eigens S&#252;ppchen zu kochen - wird nicht ungeh&#246;rt, ungesehen bleiben.</p>
<p>hab hat es ebenfalls gesagt. Wo mein Buch herauskommt ist nicht so wichtig wie dass es herauskommt. Und dann schlie&#223;en wir immer wieder zur Frage auf: Wie vermarkten, wie dr&#228;ngen wir uns in die grosse Industriepresse, die Anzeigen schaltet und S&#228;le mietet, um ihre Autoren dort tanzen zu lassen? Denn eines kann ich gewiss sagen: AUCH 90% dessen, das nicht im Selbstverlag erscheint, ist grosser Mist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 15:03:50 +0000</pubDate>
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		<description>@hab

&lt;blockquote&gt;
zu markus: “was beim leser ankommt”. naja, vielleicht sollte ja auch mal beim leser ankommen, was beim leser (noch) nicht angekommen ist. sonst: trampeln auf der stelle …
&lt;/blockquote&gt;

naja, sage ich. denn als autor m&#252;sstest du in dieser wunderbaren (ich weiss) vision, die ich hatte, nur f&#252;r die initialz&#252;ndung sorgen, das heisst, dein buch unter die ersten leser bringen. dann w&#228;re (zumindest physisch) angekommen, was noch nicht angekommen ist. dass dein werk bei diesen lesern dann aber auch wirklich "ankommen" muss, damit er es weiterempfiehlt - daran &#228;ndert sich nichts. Kommt es n&#228;mlich &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; an, hilft - insofern VvE recht hat, wenn er im Literaturcafé sagt, Werbung sei herausgeworfenes Geld - auch diese nichts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hab</p>
<blockquote><p>
zu markus: “was beim leser ankommt”. naja, vielleicht sollte ja auch mal beim leser ankommen, was beim leser (noch) nicht angekommen ist. sonst: trampeln auf der stelle …
</p></blockquote>
<p>naja, sage ich. denn als autor m&#252;sstest du in dieser wunderbaren (ich weiss) vision, die ich hatte, nur f&#252;r die initialz&#252;ndung sorgen, das heisst, dein buch unter die ersten leser bringen. dann w&#228;re (zumindest physisch) angekommen, was noch nicht angekommen ist. dass dein werk bei diesen lesern dann aber auch wirklich &#8220;ankommen&#8221; muss, damit er es weiterempfiehlt - daran &#228;ndert sich nichts. Kommt es n&#228;mlich <i>nicht</i> an, hilft - insofern VvE recht hat, wenn er im Literaturcafé sagt, Werbung sei herausgeworfenes Geld - auch diese nichts.</p>
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		<title>Von: hab</title>
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		<dc:creator>hab</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 14:23:07 +0000</pubDate>
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		<description>zu markus: "was beim leser ankommt". naja, vielleicht sollte ja auch mal beim leser ankommen, was beim leser (noch) nicht angekommen ist. sonst: trampeln auf der stelle ...

sonst: vielleicht muss mans aber auch nicht ganz so eng sehen. wenn ich richtig orientiert bin, ist es ja nicht ausschliesslich ein problem der verlage. weitere verknappungsinstanzen wie das feuilleton sind da ebenso beteiligt. und ich meine nicht mal unbedingt das. es ist also ein ensemble von kr&#228;ften (da hat jemand: "dispositiv" gesagt), das f&#252;r so einen markt sorgt. ich f&#252;hle mich als autor (wo in der schweiz ohnehin die buchpreisbindung gefallen ist) da fast schon wieder fatalistischfroh. ob ich meine texte (f&#252;r eher spezielleres publikum) nun einem kleinverlag anbiete oder das selbst mit unterst&#252;tzung von kompetenten kollegInnen angehe. was macht das f&#252;r einen unterschied? vielleicht von ein paar reputationspunkten abgesehen. ich freue mich nat&#252;rlich, wenn ich etwas unterbringe, aber wenn es nicht alles ist, dann kann ich auch damit leben. 

anspruchsvolle literatur, besprochen im grossfeuilleton: ausnahmen gibt es, aber doch auch ebensoviele titel, auf die das nur wenig effekt hat. allerdings ist so eine hrsg. wie bei herrn eichborn, auch wenn es in der bod-t&#252;te steckt, in meinen augen so etwas wie eine kleine unternehmensgr&#252;ndung, die auf eine gewisse tradition verweisen kann. quasi branding im zweiten anlauf. aber wird man dadurch als schriftsteller leben k&#246;nnen? nur die wenigsten, glaube ich. und auch dort werden kompromisse eingegangen, auf die man erst einmal eingehen wollen muss. ebenso wichtig finde ich doch auch, dass es eine lebendige szene gibt, wie hier z.b. 

&lt;blockquote&gt;Aber es ist ja nun so, dass die BoD-Produktionsmethoden auch von Grossverlagen nutzbar w&#228;ren und sich somit das kaufm&#228;nnische Risiko gering halten liesse.&lt;/blockquote&gt;

diesen hinweis von benjamin finde ich allerdings interessant. wohl aber nur f&#252;r einen verlag, der wert legt auf ein spektakul&#228;res programm. wie gesagt: verdient wird damit n&#228;mlich haupts&#228;chlich nichts ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu markus: &#8220;was beim leser ankommt&#8221;. naja, vielleicht sollte ja auch mal beim leser ankommen, was beim leser (noch) nicht angekommen ist. sonst: trampeln auf der stelle &#8230;</p>
<p>sonst: vielleicht muss mans aber auch nicht ganz so eng sehen. wenn ich richtig orientiert bin, ist es ja nicht ausschliesslich ein problem der verlage. weitere verknappungsinstanzen wie das feuilleton sind da ebenso beteiligt. und ich meine nicht mal unbedingt das. es ist also ein ensemble von kr&#228;ften (da hat jemand: &#8220;dispositiv&#8221; gesagt), das f&#252;r so einen markt sorgt. ich f&#252;hle mich als autor (wo in der schweiz ohnehin die buchpreisbindung gefallen ist) da fast schon wieder fatalistischfroh. ob ich meine texte (f&#252;r eher spezielleres publikum) nun einem kleinverlag anbiete oder das selbst mit unterst&#252;tzung von kompetenten kollegInnen angehe. was macht das f&#252;r einen unterschied? vielleicht von ein paar reputationspunkten abgesehen. ich freue mich nat&#252;rlich, wenn ich etwas unterbringe, aber wenn es nicht alles ist, dann kann ich auch damit leben. </p>
<p>anspruchsvolle literatur, besprochen im grossfeuilleton: ausnahmen gibt es, aber doch auch ebensoviele titel, auf die das nur wenig effekt hat. allerdings ist so eine hrsg. wie bei herrn eichborn, auch wenn es in der bod-t&#252;te steckt, in meinen augen so etwas wie eine kleine unternehmensgr&#252;ndung, die auf eine gewisse tradition verweisen kann. quasi branding im zweiten anlauf. aber wird man dadurch als schriftsteller leben k&#246;nnen? nur die wenigsten, glaube ich. und auch dort werden kompromisse eingegangen, auf die man erst einmal eingehen wollen muss. ebenso wichtig finde ich doch auch, dass es eine lebendige szene gibt, wie hier z.b. </p>
<blockquote><p>Aber es ist ja nun so, dass die BoD-Produktionsmethoden auch von Grossverlagen nutzbar w&#228;ren und sich somit das kaufm&#228;nnische Risiko gering halten liesse.</p></blockquote>
<p>diesen hinweis von benjamin finde ich allerdings interessant. wohl aber nur f&#252;r einen verlag, der wert legt auf ein spektakul&#228;res programm. wie gesagt: verdient wird damit n&#228;mlich haupts&#228;chlich nichts &#8230;</p>
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		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 13:41:04 +0000</pubDate>
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		<description>In einem Ihrer Kommentare im Literaturcafé schreiben Sie, alle Werbung f&#252;r ein Buch n&#252;tzt nichts, wenn die Leser das Buch nicht weiterempfehlen. K&#246;nnte man die Aussage umkehren und sagen, dass wenn die Leser eines BoD-Buches es weiterempfehlen und diese es wiederum weiterempfehlen usw, ein herk&#246;mmlicher Verlag v&#246;llig &#252;berfl&#252;ssig w&#228;re? Und w&#228;re damit nicht sogar der Literatur ein Dienst erwiesen, da nur weiterempfohlen wird, was beim Leser ankommt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Ihrer Kommentare im Literaturcafé schreiben Sie, alle Werbung f&#252;r ein Buch n&#252;tzt nichts, wenn die Leser das Buch nicht weiterempfehlen. K&#246;nnte man die Aussage umkehren und sagen, dass wenn die Leser eines BoD-Buches es weiterempfehlen und diese es wiederum weiterempfehlen usw, ein herk&#246;mmlicher Verlag v&#246;llig &#252;berfl&#252;ssig w&#228;re? Und w&#228;re damit nicht sogar der Literatur ein Dienst erwiesen, da nur weiterempfohlen wird, was beim Leser ankommt?</p>
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		<title>Von: perkampus</title>
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		<dc:creator>perkampus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 13:24:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ich betonte stets, dass ich eben diese Meinung vertrete.

Dennoch: M&#252;sste nicht ein Ruck durch die Herren Verleger selbst gehen, die doch alle zu erkennen scheinen, dass die geliebte Literatur (und nicht das Gew&#228;sch) gerade im deutschsprachigen Raum vor die Hunde geht, dass der Markt f&#228;hige Talente eben dahin dr&#228;ngt, massenkompatibel zu schreiben oder sie verstummen l&#228;sst. Ist das nicht grauenhaft? Mir selbst muss man ja nichts erz&#228;hlen, ich hatte, als ich meinen "Acheron" auf Verlagstournee schickte die haneb&#252;chensten Briefwechsel. Da w&#228;re mir so manches Mal ein "passt nicht ins Programm" oder "L&#228;sst uns kein Schnitzel auf den Tisch zaubern" willkommen gewesen. Einzig Kook und Hanser haben nachvollziehbare Komments geliefert.

Gut, nicht zu weit weg, Herr Eichborn. Alle Ehre &#252;ber Sie, wenn man sieht, wie sehr Sie sich im Falle Erdmann f&#252;r die Literatur verwenden. Das l&#228;sst mich meine Pauschalkritik der Verlegerunt&#228;tigkeit gegen&#252;ber verschlucken und Sie diesbez&#252;glich ausnehmend r&#252;hmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich betonte stets, dass ich eben diese Meinung vertrete.</p>
<p>Dennoch: M&#252;sste nicht ein Ruck durch die Herren Verleger selbst gehen, die doch alle zu erkennen scheinen, dass die geliebte Literatur (und nicht das Gew&#228;sch) gerade im deutschsprachigen Raum vor die Hunde geht, dass der Markt f&#228;hige Talente eben dahin dr&#228;ngt, massenkompatibel zu schreiben oder sie verstummen l&#228;sst. Ist das nicht grauenhaft? Mir selbst muss man ja nichts erz&#228;hlen, ich hatte, als ich meinen &#8220;Acheron&#8221; auf Verlagstournee schickte die haneb&#252;chensten Briefwechsel. Da w&#228;re mir so manches Mal ein &#8220;passt nicht ins Programm&#8221; oder &#8220;L&#228;sst uns kein Schnitzel auf den Tisch zaubern&#8221; willkommen gewesen. Einzig Kook und Hanser haben nachvollziehbare Komments geliefert.</p>
<p>Gut, nicht zu weit weg, Herr Eichborn. Alle Ehre &#252;ber Sie, wenn man sieht, wie sehr Sie sich im Falle Erdmann f&#252;r die Literatur verwenden. Das l&#228;sst mich meine Pauschalkritik der Verlegerunt&#228;tigkeit gegen&#252;ber verschlucken und Sie diesbez&#252;glich ausnehmend r&#252;hmen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin Stein</title>
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		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 13:24:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20070506/absurdidaten-des-literaturbetriebs/#comment-1427</guid>
		<description>Ich begr&#252;sse Sie herzlich. Dass Sie pers&#246;nlich vorbeischauen, freut mich sehr. Um an die oben gestellten Fragen anzukn&#252;pfen...

Noch immer reklamieren die grossen literarischen Verlage f&#252;r sich, f&#252;r die Literatur - also auch die komplexeren Werke - zust&#228;ndig zu sein. Nat&#252;rlich spielt Wirtschaftlichkeit in einem Unternehmen eine zentrale Rolle. Aber es ist ja nun so, dass die BoD-Produktionsmethoden auch von Grossverlagen nutzbar w&#228;ren und sich somit das kaufm&#228;nnische Risiko gering halten liesse.

Ich kann also heute nicht mehr nachvollziehen, dass "Aljoscha" - und mir fielen da noch andere Beispiele ein - im Selbstverlag erscheinen muss. Wird die Qualit&#228;t nicht gesehen? Oder f&#252;hlt man sich eben doch nicht mehr zust&#228;ndig, so wenig, dass man nicht einmal einer Low-Budget-Reihe via BoD das eigene Verlagsnamensg&#252;tesiegel verpassen kann, das B&#252;cher &lt;a href="http://turmsegler.net/20070509/revolte-oder-exil/" title="Revolte oder Exil"&gt;heute nun einmal immer noch brauchen&lt;/a&gt;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich begr&#252;sse Sie herzlich. Dass Sie pers&#246;nlich vorbeischauen, freut mich sehr. Um an die oben gestellten Fragen anzukn&#252;pfen&#8230;</p>
<p>Noch immer reklamieren die grossen literarischen Verlage f&#252;r sich, f&#252;r die Literatur - also auch die komplexeren Werke - zust&#228;ndig zu sein. Nat&#252;rlich spielt Wirtschaftlichkeit in einem Unternehmen eine zentrale Rolle. Aber es ist ja nun so, dass die BoD-Produktionsmethoden auch von Grossverlagen nutzbar w&#228;ren und sich somit das kaufm&#228;nnische Risiko gering halten liesse.</p>
<p>Ich kann also heute nicht mehr nachvollziehen, dass &#8220;Aljoscha&#8221; - und mir fielen da noch andere Beispiele ein - im Selbstverlag erscheinen muss. Wird die Qualit&#228;t nicht gesehen? Oder f&#252;hlt man sich eben doch nicht mehr zust&#228;ndig, so wenig, dass man nicht einmal einer Low-Budget-Reihe via BoD das eigene Verlagsnamensg&#252;tesiegel verpassen kann, das B&#252;cher <a href="http://turmsegler.net/20070509/revolte-oder-exil/" title="Revolte oder Exil">heute nun einmal immer noch brauchen</a>?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Vito von Eichborn</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20070506%2Fabsurdidaten-des-literaturbetriebs%2F%23comment-1425&amp;seed_title=Absurdit%26%23228%3Bten+des+Literaturbetriebs#comment-1425</link>
		<dc:creator>Vito von Eichborn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 13:02:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20070506/absurdidaten-des-literaturbetriebs/#comment-1425</guid>
		<description>Moin zusammen,

Gespr&#228;chswunsch? Wenn's nicht ausufert, gerne.

&#220;brigens bin ich seit Mitte der 90er nicht mehr in Frankfurt, inzwischen auch nicht mehr Verleger.

Aber ja, steckt - der Long-Tail-Theorie gem&#228;&#223; - viel Zukunft in BoD. Da die etablierten Verlage immer h&#228;rter nach Verk&#228;uflichkeit aussieben m&#252;ssen - nicht aus Ignoranz, sondern durch &#246;konomische Zw&#228;nge -, werden BoD u. a. Digitalanbieter naturgem&#228;&#223; zum Forum f&#252;r Selbst- und Klein-Verlage.

Nat&#252;rlich taugt die F&#252;lle der selbstverlegten B&#252;cher nix. Aber eine solch literarische Perle wie Erdmanns "Aljoscha", den Suhrkamp vor 30 Jahren sofort genommen h&#228;tte, hat eben keine Chance mehr, ins Programm zu kommen, weil er zu anspruchsvoll schreibt. Da ist BoD doch ein Segen! 

Beste Gr&#252;&#223;e
VvE</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin zusammen,</p>
<p>Gespr&#228;chswunsch? Wenn&#8217;s nicht ausufert, gerne.</p>
<p>&#220;brigens bin ich seit Mitte der 90er nicht mehr in Frankfurt, inzwischen auch nicht mehr Verleger.</p>
<p>Aber ja, steckt - der Long-Tail-Theorie gem&#228;&#223; - viel Zukunft in BoD. Da die etablierten Verlage immer h&#228;rter nach Verk&#228;uflichkeit aussieben m&#252;ssen - nicht aus Ignoranz, sondern durch &#246;konomische Zw&#228;nge -, werden BoD u. a. Digitalanbieter naturgem&#228;&#223; zum Forum f&#252;r Selbst- und Klein-Verlage.</p>
<p>Nat&#252;rlich taugt die F&#252;lle der selbstverlegten B&#252;cher nix. Aber eine solch literarische Perle wie Erdmanns &#8220;Aljoscha&#8221;, den Suhrkamp vor 30 Jahren sofort genommen h&#228;tte, hat eben keine Chance mehr, ins Programm zu kommen, weil er zu anspruchsvoll schreibt. Da ist BoD doch ein Segen! </p>
<p>Beste Gr&#252;&#223;e<br />
VvE</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hilbi</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20070506%2Fabsurdidaten-des-literaturbetriebs%2F%23comment-1255&amp;seed_title=Absurdit%26%23228%3Bten+des+Literaturbetriebs#comment-1255</link>
		<dc:creator>Hilbi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2007 08:47:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20070506/absurdidaten-des-literaturbetriebs/#comment-1255</guid>
		<description>aber Benjamin, wir sind doch Autoren und m&#252;ssen auch Sp&#228;&#223;chens machen... Aber l&#246;sch lieber meine Kommentare hier, wenn Du wirklich einen Dialog mit ihm f&#252;hren kannst....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>aber Benjamin, wir sind doch Autoren und m&#252;ssen auch Sp&#228;&#223;chens machen&#8230; Aber l&#246;sch lieber meine Kommentare hier, wenn Du wirklich einen Dialog mit ihm f&#252;hren kannst&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin Stein</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20070506%2Fabsurdidaten-des-literaturbetriebs%2F%23comment-1253&amp;seed_title=Absurdit%26%23228%3Bten+des+Literaturbetriebs#comment-1253</link>
		<dc:creator>Benjamin Stein</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2007 08:17:32 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Eichborn soll die teuersten Anz&#252;ge tragen, wenn er m&#246;chte. Das ist n&#228;mlich eine sch&#246;ne Sache. Man kann kein Hungerleider sein und dennoch nicht automatisch in Verbindung mit "Ger&#228;teherstellern" stehen.

Auch m&#246;chte ich feststellen: Mein Gespr&#228;chswunsch war &lt;b&gt;nicht&lt;/b&gt; polemisch gemeint, sondern ernsthaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Eichborn soll die teuersten Anz&#252;ge tragen, wenn er m&#246;chte. Das ist n&#228;mlich eine sch&#246;ne Sache. Man kann kein Hungerleider sein und dennoch nicht automatisch in Verbindung mit &#8220;Ger&#228;teherstellern&#8221; stehen.</p>
<p>Auch m&#246;chte ich feststellen: Mein Gespr&#228;chswunsch war <b>nicht</b> polemisch gemeint, sondern ernsthaft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hilbi</title>
		<link>http://turmsegler.net/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Comments+on+Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fturmsegler.net%2F20070506%2Fabsurdidaten-des-literaturbetriebs%2F%23comment-1250&amp;seed_title=Absurdit%26%23228%3Bten+des+Literaturbetriebs#comment-1250</link>
		<dc:creator>Hilbi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2007 08:00:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://turmsegler.net/20070506/absurdidaten-des-literaturbetriebs/#comment-1250</guid>
		<description>Wir haben kein Geld, w&#252;rde Herr Eichhorn sagen, sehen sie sich doch mal  meinen Anzug an, darf ein deutscher Verleger solch einen Anzug tragen? Und doch trage ich ihn und doch bin ich Verleger. 

Aber, w&#252;rde Herr Eichhorn sagen, wenn sie gerade nicht fl&#252;ssig sind, ich h&#228;tte da eine prima Idee, h&#246;ren sie zu, der Schwager meines Schwagers ist Ger&#228;tehersteller, fragen sie jetzt nicht welche Art von Ger&#228;ten, sondern fragen sie mich lieber wie es weitergeht, also diesen Schwager besuchte letztens ein Afrikaner, der sagte ihm, h&#246;ren sie zu, was soll das, warum nennen sie mich Afrikaner, ich bin zwar in Afrika geboren, aber Afrika ist gro&#223; und satt werden dort die wenigsten, also sagt Herr Eichorn zu Dir, &#252;ber was wollte ich eigentlich mit ihnen reden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben kein Geld, w&#252;rde Herr Eichhorn sagen, sehen sie sich doch mal meinen Anzug an, darf ein deutscher Verleger solch einen Anzug tragen? Und doch trage ich ihn und doch bin ich Verleger. </p>
<p>Aber, w&#252;rde Herr Eichhorn sagen, wenn sie gerade nicht fl&#252;ssig sind, ich h&#228;tte da eine prima Idee, h&#246;ren sie zu, der Schwager meines Schwagers ist Ger&#228;tehersteller, fragen sie jetzt nicht welche Art von Ger&#228;ten, sondern fragen sie mich lieber wie es weitergeht, also diesen Schwager besuchte letztens ein Afrikaner, der sagte ihm, h&#246;ren sie zu, was soll das, warum nennen sie mich Afrikaner, ich bin zwar in Afrika geboren, aber Afrika ist gro&#223; und satt werden dort die wenigsten, also sagt Herr Eichorn zu Dir, &#252;ber was wollte ich eigentlich mit ihnen reden.</p>
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