Monatsarchiv für April 2007

zehn zeilen

Montag, den 30. April 2007

Words © PostSecret.com

sieh mich an, sagt elli. ole sieht auf den stift in seiner hand. sieh mich an, sagt elli. ole sieht auf die leere seite im skizzenblock. sieh mich an, sagt elli. ole geht auf den balkon eine rauchen. elli geht am verteilerkasten vorm schulhof vorbei. am ende der sackgasse biegt sie rechts ab, setzt sich in die schaukel auf dem spielplatz und sieht der straßenbahn zu, wie sie anhält, licht in die nacht streut, die türen geschlossen läßt, weil niemand aussteigen will. sieh mich an, flüstert elli. aber die straßenbahn ruckt nur kurz und fährt weiter. dann steht ole neben dem efeuüberwachsenen zaun an der straßenecke. dann kommt er heran. dann legt er den ganzen sandkasten mit ellizeichnungen aus, und die rutschbahn und die wippe. dann kniet er im sand und sieht elli an. weil es ihr so wichtig ist. daß er sie ansieht: mit den augen.

“ansehen (für elli. und für ole)”
© Sudabeh Mohafez aka eukapirates

••• ’ Texte habe ich kennengelernt, als ich auf der Suche nach Schlüsselversteckern war. Da war sie gerade mit Sack und Pack auf dem Weg von Portugal – ihrer Wahlheimat – nach Stuttgart, wo sie derzeit im “Schriftstellerhaus” eine Schreibwerkstatt für Fortgeschrittene leitet. Zudem hat sie für das Sommersemester 2007 die Poetikdozentur an der Fachhochschule Wiesbaden übernommen. Den Schlüssel zu verstecken, das hat sie unmittelbar nach ihrer Ankunft in Stuttgart dennoch gern getan; und ihr Schlüsselbeitrag war eine Rätselblumen-Kurzprosa auf ihrem Weblog “zehn zeilen”.

“zehn zeilen”, das ist das Programm dieses Weblogs: intensive Prosa von nicht mehr als zehn Zeilen mit dem Untertitel “eukapirates versucht sich an der kleinen form”. “zehn zeilen” ist also ein Weblog für Prosa-Miniaturen, für Etüden, Übungsstücke. Schreibwerkstatt, Poetikdozentur und eine reglementierte Übungsform – das sagt einiges über die Autorin: Sie arbeitet, am eigenen und am Text anderer. Sie unternimmt Versuche und scheut sich nicht, sie auch so zu benennen. Das finde ich sympathisch.

Was mich an ihrer Prosa am meisten bewegt, ist die liebevolle Zuwendung zu allem und jedem, das in diesen Texten Erwähnung findet, seien es elli und ole, ein Kamel oder eine rote Koralle. Mit offenem Herzen geht sie auf Menschen und Dinge zu. Sie nimmt sie an. Sie sieht sie an. Sie scheint sie anzulächeln; und nahezu folgerichtig lächeln sie zurück. So macht sie Poesie selbst aus einer unangenehmen Situation, wie sie sie beispielsweise in “Schicklich” beschreibt.

Anschauen, annehmen, lächeln. Damit ichs auch ja nicht wieder vergesse, kommen die “zehn zeilen” flugs “Auf die Rolle”.

Die vitale Lektüre

Sonntag, den 29. April 2007

Ein Gastbeitrag von: Michael Perkampus

••• sieht im Lesen einen Zeitverlust und einen Zeitgewinn, sieht das Lesen als Abhandenkommen von Welt und Versuch, sich darin zu versichern, als Suche nach Heimat und Lust zur Lektüre “ohne Gewähr”. Ich teile ihre Ansicht, dass der Autor in erster Linie Leser ist, wie es Peter Handke einmal formulierte und wie man es in Iris Dennelers Buch “Ungesicherte Lektüren” dann auch zitiert finden kann.


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der tag geht hin in niemandes gewand

Sonntag, den 29. April 2007

Crow Jane © by aleksandra@deviantart.com

der tag geht hin in niemandes gewand
die wälder stehn bedrohlich schweigen dumpf
zu schwach die hand das hirn wie ausgebrannt
von liebe satt und alles denken stumpf

das grosse wort ging aus sich zu ermorden
die handvoll sterne war zu schnell verbraucht
gedanken kreisen nun in wilden horden
warn kaum idee und sind doch schon verraucht

was ich erdacht starb wirkungslos dahin
doch spreizte sich und gab sich aus für leben
es gab die zeit dem wort nur seinen sinn
und nahm ihn auch und machte es zu sand

der rabe kommt den letzten stoss zu geben
der tag geht hin in niemandes gewand

© Benjamin Stein (1988)

••• Meine erste bewusste Begegnung mit Sonetten hatte ich nicht bei Shakespeare sondern bei Brecht. Ich werde noch Beispiele bringen. Die strenge Form faszinierte mich; und ich wollte sie umgehend selbst erproben. Dieses Sonett war der erste Versuch. Es existieren noch weitere, die ich auch aufgehoben habe. Aber ich fürchte, der erste war auch der gelungenste Versuch.

Eine Änderung habe ich allerdings heute erst vorgenommen: Die letzten 6 Zeilen waren gemäss dem Reimschema auf zwei Terzette aufgeteilt, um der Formvorgabe auch wirklich gerecht zu werden. Das war vielleicht wichtig für einen Erstversuch. Heute darf ich da frei agieren und setze die drittletzte Zeile zum vorangehenden Terzett, wie es thematisch passt.

All dessen müd

Freitag, den 27. April 2007
Tired with all these, for restful death I cry,
As, to behold desert a beggar born,
And needy nothing trimm’d in jollity,
And purest faith unhappily forsworn,
And guilded honour shamefully misplaced,
And maiden virtue rudely strumpeted,
And right perfection wrongfully disgraced,
And strength by limping sway disabled,
And art made tongue-tied by authority,
And folly doctor-like controlling skill,
And simple truth miscall’d simplicity,
And captive good attending captain ill:
Tired with all these, from these would I be gone,
Save that, to die, I leave my love alone.

All dessen müd, nach Rast im Tod ich schrei.
Ich seh es doch: Verdienst muß betteln gehn
Und reinste Treu am Pranger steht dabei
Und kleine Nullen sich im Aufwind blähn
Und Talmi-Ehre hebt man auf den Thron
Und Tugend wird zur Hure frech gemacht
Und wahre Redlichkeit bedeckt mit Hohn
Und Kraft durch lahme Herrschaft umgebracht
Und Kunst das Maul gestopft vom Apparat
Und Dummheit im Talar Erfahrung checkt
Und schlichte Wahrheit nennt man Einfalt glatt
Und Gutes Schlechtesten die Stiefel leckt.
All dessen müd, möcht ich gestorben sein,
Blieb nicht mein Liebster, wenn ich sterb, allein.

William Shakespeare, Sonett Nr. LXVI
Übertragung:
© der Übertragung Straelener Manuskripte Verlag 1994

••• Das Urteil von Literatur-Kritik, -wissenschaft und -betrieb war schon immer unfehlbar. Im Nachwort des zitierten Bandes gibt Manfred Pfister einen Abriss über die wechselvolle Rezeptionsgeschichte, die Shakespeares durchlebten, bevor sie schliesslich zu einer festen Grösse in der Weltliteratur erhoben wurden.

Zunächst verschwanden die in der Versenkung des öffentlichen Desinteresses. Im Jahre 1640 besorgte John Benson eine “normalisierte” Ausgabe. “Normalisiert” wurde dabei das Geschlecht des sweet boy. Aus dem Liebsten wurde also eine Liebste gemacht, damit die Briten nicht mit einem bi- wenn nicht gar homosexuellen Nationaldichter dastehen müssten. Am besten aber ist die Anmerkung des Herausgebers der Shakespeare-Werke George Steevens, der den Verzicht auf den Abdruck der in seiner Werkausgabe 1773 wie folgt begründet:

Wir haben die Shakespeares nicht nachgedruckt, weil auch das strengste Parlamentsgesetz nicht reichen würde, ihre Lektüre zu erzwingen. Hätte Shakespeare nichts anderes als sie geschrieben, er wäre so ruhmlos geblieben wie Thomas Watson, ein älterer und viel eleganterer Sonettdichter als er.

Warum fehlt meinem Vers moderner Schick?

Donnerstag, den 26. April 2007
Why is my verse so barren of new pride,
So far from variation or quick change?
Why with the time do I not glance aside
To new-found methods and to compounds strange?
Why write I still all one, ever the same,
And keep invention in a noted weed,
That every word doth almost tell my name,
Showing their birth and where they did proceed?
O, know, sweet love, I always write of you,
And you and love are still my argument;
So all my best is dressing old words new,
Spending again what is already spent:
For as the sun is daily new and old,
So is my love still telling what is told.

Warum fehlt meinem Vers moderner Schick,
Erfindungsreichtum, Spannung, frischer Schwung?
Was schreib ich nicht, wie jeder heut, mit Blick
Auf rare Wörter, Stilerneuerung?
Was schreib ich bloß dasselbe früh und spät,
Beschreib den alten Hut auf alte Art,
Daß meinen Namen jedes Wort verrät
Und willig, wo es herkommt, offenbart?
Weil: liebster Freund, ich schreib allein von dir;
Liebe und du sind stets mein Gegenstand,
Den alten Wörtern leih ich neue Zier,
Verwende neu, was schon so oft verwandt.
Neu steigt die alte Sonne stets, wenn’s tagt.
Neu meine Liebe Altgesagtes sagt.

William Shakespeare, Sonett Nr. LXXVI
Übertragung:
© der Übertragung Straelener Manuskripte Verlag 1994

Shakespeare Sonette - Straelener Manuskripte Verlag••• Um über Shakespeares Stücke zu schreiben, muss ich erst einmal tief Luft holen und mich bedenken. Vielleicht wird es mir gar nicht gelingen. Da lasse ich mich einmal überraschen. Aber wenn wir schon bei Shakespeare sind, ist mir dies willkommener Anlass, auf ein Thema zu kommen, das ich mir schon lange im Turmsegler aufgefächert wünsche: .

Ich habe eine illustre Sammlung zusammengetragen, die ich den Turmsegler-Lesern nicht vorenthalten möchte. Und für einen Moment durchzuckte mich heute sogar der Gedanke, die vielen selbst schreibenden Leser dieses Blogs zu Sonetten anzustiften. Aber eins nach dem anderen. Erst einmal - doch nicht nur einmal - Shakespeare. Und dann wollen wir weiter sehen.

Was ist ein Geist?

Mittwoch, den 25. April 2007

Was ist ein Geist?
Ein schreckliches Ereignis
das dazu verdammt ist
immer und immer wieder stattzufinden
Ein Augenblick des Schmerzes vielleicht
Etwas Totes, das für einen Moment
zum Leben zu erwachen scheint
Ein Gefühl, das in der Zeit erstarrt ist
Wie eine unscharfe Fotografie
Wie ein in Bernstein gefangenes Insekt
Ein Geist, das ist es, was ich bin.

Alfred Tennyson, Canto Nr. 28
aus: “In Memoriam”

Alfred Tennyson auf wikipedia.de••• Wieder einmal ist es spät geworden. Der Film heute abend versprach nicht eben, poetisch zu sein: “The Devils Backbone” von Guillermo del Toro. Und wieder einmal wird in einem Film ein Gedicht zitiert, das mir nicht aus dem Kopf gehen will. Glücklicherweise waren Autor und Werk im Abspann vermerkt. Vielleicht hat jemand den Originaltext zur Hand und ist so freundlich, ihn in die Kommentare zu stellen. Ich habe das Gedicht lediglich von der Aufnahme transkribiert und keine Ahnung, wie der Text im Original aufgeteilt und interpunktiert ist.

Bondage

Dienstag, den 24. April 2007

Bondage © 2007 by ~JadedRed@deviantart.com
Bondage - © 2007 by ~JadedRed@deviantart.com

••• Passend zu den snowflake-Posts von gestern und vorgestern stosse ich heute unverhofft auf eine nicht-leibliche Turmsegler-Schwester – das Bondageprojekt. Das Projekt beschäftigt sich – man würde es vom Namen her nicht vermuten – mit deutscher Lyrik, wobei allerdings auch Katzen verarbeitet werden. Nun soll Dichtung freilich zu fesseln vermögen; der Name wurde jedoch nach Bekunden der anonymisierten Betreiber aus Marketinggründen gewählt, da das Suchwort “” zu den am häufigsten bei Google eingegebenen gehöre.

Das lässt auf professionelles Vorgehen schliessen. Das Layout des Blogs und die Qualität des Podcasts lassen ebenfalls erkennen, dass da keine Gelegenheitsblogger am Werk sind. Das Konzept ist tatsächlich sehr Turmsegler-nah. Die vorgestellten Gedichte werden mit redaktioneller Prosa-Tonspur ergänzt, gut geschrieben und informativ. Der persönliche Touch, den ich für den Turmsegler wohl reklamieren kann, fehlt hingegen. Auch ist das Blog noch recht jung, und man sieht noch nicht wirklich das Potential, aus dem die Macher schöpfen.

Beobachten will ich das Projekt allein schon wegen der engen Verwandtschaft im Konzept. Also: Auf die Rolle damit.

Sein, oder nicht sein

Dienstag, den 24. April 2007

Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

Sein, oder nicht sein, das ist die Frage:
Ob’s mehr uns adelt wohl im Geist, die Pfeile
Und Schleudern wüsten Schicksals stumm zu dulden,
Oder das Schwert zu ziehn gegen ein Meer der Plagen
Und im Anrennen enden: sterben… – schlafen,
Mehr nicht; und sagen, daß durch einen Schlaf
Wir’s Herzweh enden und die tausend Lebenshiebe,
Die unserm Fleisch vererbt sind: ’s ist eine Erfüllung
Inbrünstig beizuwünschen. Sterben, schlafen,
Schlafen, womöglich träumen – ja, da hakt’s:
Denn in dem Schlaf des Tods, welch Träume kommen mögen,
Wenn man des Weltgeknäuls sich hat entfesselt,
Das gibt zu denken – das der Gesichtspunkt,
Der’s Elend derart langen Lebens macht.
Denn wer ertrüg der Mitwelt Spott und Peitsche,
Des Unterdrückers Unrecht, Hohn vom Stolzen,
Verschmähter Liebe Qual, Verzug des Rechts,
Die Dreistigkeit der Ämter, und die Tritte,
Die der Verdiente stumm vom Nichtsnutz hinnimmt,
Wenn er sich selbst quittiern könnt in den Ruhestand
Bloß mit ‘nem dummen Dolch? Wer trüg sein Bündel,
auf daß er grunzt und schwitzt im Lebensjoch,
Wär’s nicht, daß Furcht vor etwas nach dem Tod,
Das unentdeckte Land, aus dessen Gauen
Kein Wandrer wiederkehrt, den Willen lähmt,
Und uns die Übel, die wir haben, lieber tragen
Läßt, eh wir hin zu unbekannten fliehn?
So macht Bewußtsein Memmen aus uns allen,
So wird die angeborne Farbe der Entschlußkraft
Siech überkränkelt von Gedankens Blässe,
Und Unterfangen großen Wurfs und Werts
Kehrn dieses Grunds halb ihre Schwungkraft seitwärts, und
Verlieren so den Namen “Tat”. [...]

William Shakespeare, aus: “Hamlet”
Übertragung: Frank Günther

••• Am 23. April (nach gregorianischem Kalender dem 3. Mai) 1616 starb . Ich habe es lange hinausgezögert, hier seinen Namen zu nennen. Aber irgendwann musste er doch fallen. Mit Shakespeares Werk verbindet mich eine Liebe, die so gross ist, dass alles hineinpasst: Verehrung wie Sentimentalität, Staunen wie - gelegentlich - auch Eifersucht.

Im Podcast vom Sonntag war vom Literarischen Colloqium in Berlin die Rede. Als ich noch in Berlin lebte, trieb es mich öfters dorthin zu einer der in der Regel hochinteressanten Veranstaltungen. Auf einer dieser Veranstaltungen stellte Frank Günther seine Shakespeare-Neuübersetzungen vor, die ich samt und sonders in der Reihenfolge ihres Erscheinens gekauft habe und zum ganz überwiegenden Teil sehr schätze.

Ich sammle nicht nur Shakespeare-Ausgaben, sondern auch Shakespeare-Verfilmungen. Die Interpretationen von Kenneth Branagh, in denen er in der Regel auch gleich noch die männlichen Hauptrollen spielt, sind unbedingt sehenswert.

Zum vierten Male teilst du mir mit

Montag, den 23. April 2007

Zum vierten Male teilst du mir mit
Daß du alle Brücken hinter dir verbrannt hast
Alle Briefe vernichtet, alle Behauptungen zurückgenommen hast
Dich in einem Taumel des Neuen befindest und
Diesmal endgültig.
Lieber hätte ich von dir gehört, du seist
Neuem auf der Spur, brauchtest aber Zeit
Seist gut gelaunt und freuest dich
Deiner guten Beziehungen.
Denn so sehe ich dich nur bald wieder
Am Bau neuer Brücken, Sammeln von Briefen und Aufstellen von Behauptungen
Müdigkeit des Alten, und wieder nicht endgültig.

Bertolt Brecht

••• Ich habe nicht die leiseste Ahnung, warum mir dieses Gedicht heute in den Sinn kam. Ausgerechnet heute. Ich habe keine Ahnung.

Das Gegenteil von Liebe

Sonntag, den 22. April 2007

Pod-z-Blitz Nr. 5••• Am 12. April war ich bei Michael Perkampus zu Gast. Am Wohnzimmertisch entspann sich ein inspirierendes Gespräch um Verlage, Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Erzählens, Psychoanalyse und jüdische Mystik. Wir haben das Micro laufen lassen mit der vagen Vorstellung, am Ende einen Podcast zu schneiden. Michael hat sich die Heidenarbeit gemacht, die Essenz aus dem Gespräch zu ziehen, und er bringt heute das Ergebnis als 5. Sendung seines Podcasts Pod-z-Blitz.

Wenn schon von Psychoanalyse die Rede ist… Es mag verwundern, dass ich eine 12 Jahre alte Geschichte wie die Begegnung mit Günter Grass in solch emotionaler Deutlichkeit schildere. Dabei waren es nicht die Bemerkungen von Günter Grass, die damals beinahe mein Buch verhindert hätten. Es war die Kriecherei des Betriebs. Dummheiten geschehen. Uns allen. Aber sie sollten auch verjähren dürfen.

Die Geschichte meiner Begegnung mit Grass, nehme ich mir also vor, soll hier zum letzten Mal erzählt worden sein. Die Wirbellosigkeit des Betriebs im Umgang mit Autoren wird mich allerdings auch künftig leidenschaftlich aufregen, wo immer sie mir begegnen mag.

Anmerken möchte ich noch, dass “Das Alphabet des Juda Liva” als Hardcover schliesslich bei Ammann in Zürich erschien, der als Verleger und Freund damals viel für mich getan hat. Bei dtv ist zwei Jahre später lediglich die Taschenbuchausgabe erschienen.

Pod-z-Blitz, Nr. 5 • Literarischer Podcast von und mit Michael Perkampus